Fahrschein nach Heidelberg

Bei den Norddeutschen Meisterschaften U14 und U18 haben Barmbeker Volleyball-Mannschaften zwei Dutzend Medaillen gewonnen. Zum ersten Mal sichern sich die Athleten vom linken Alsterufer auf regionaler Ebene Edelmetall. Die männliche U18 erspielt sich Platz 3, die männliche U14 schafft Platz 2 und damit die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft Mitte Mai in Heidelberg.

Runder Erfolg: Hannes, Dominic, Phillip, Nick, Johann, Daniel, Mika, Jonathan und Jakob

Die U14 startete in das Turnier mit einem Tie-Break-Sieg über Flensburg (17:25, 25:14 und 15:5) und mußte auch im zweiten Spiel gegen Greifswald über die volle Distanz (25:15, 18:25 und 15:5). Im Halbfinale kam zur Neuauflage des Finales der Hamburger Meisterschaft gegen den gast­gebenden Rissener SV. In zwei Sätzen siegten die Jungs in Blau und freuten sich ausgelassen über den größten Erfolg in der Hallenvolleyball-Historie der HTBU: Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Im Finale gegen den Schweriner SC gelang kein Satzgewinn (17:25 und 19:25).

Die U18 startete souverän mit einem Erfolg über Greifswald (25:17 und 25:4) und verspielte sich gegen Flensburg (16:25, 25:15 und 13:15). Im Viertelfinale kam es zur Neuauflage des Finales der Hamburger Meisterschaft gegen die Halstenbeker TS. Trotz 1:8-Rückstand siegten die Jungs in Blau in zwei Sätzen (25:22 und 25:15) und erreichten das Halbfinale gegen Schwerin. Da ging zwar vieles, aber Fehlerserien in der Annahme verhinderten den Erfolg – 18:25 und 12:25 reichten nur zum „kleinen“ Finale. Erneut gegen Flensburg und wieder keine Konstanz im ersten Satz. Dennoch ein gutes Ende: 26:24. Im zweiten Durchgang reichte das Leistungsniveau „Standard“, um mit 25:20 die Bronzemedaille gewonnen zuhaben. Jubel im ganzen Lazarett!

Die Deutschen Meisterschaften der männlichen U14 finden am 18./19. Mai in Heidelberg statt.

Godt spil!

Mit vier Teams bereicherten die Volleyballer*innen aus Barmbek-Uhlenhorst die Scandinavian Masters. Anfang März trafen sich über 60 Jugendteams aus Nordeuropa im dänischen Odense. Als südliche Exoten dabei: Barmbeker*innen, Jungs aus Schwerin und Mädchen aus Ahrensburg.

Aktive und Begleitpersonal nach erfolgreichem Auslandseinsatz

Wie im letzten Jahr gelangen zwei HTBU-Teams herausragende Platzierungen. Die männliche U14 gewann als jüngstes Team des Wettbewerbs Bronze (von 7 Teams in der Wettkampfklasse) und die männliche U16 holte – wie im Vorjahr – das silberne Abzeichen (bei 14 Teams in der Wettkampfklasse). Das spektakuläre Finale ist im unendlichen Internet anzuschauen. Sind das Anzeichen auf eine gute Platzierung bei den in Kürze anstehenden Norddeutschen Meisterschaften? Ist die Qualifikation zu einer Deutschen Meisterschaft möglich? Hilfreich waren die Spiele gegen Teams aus Dänemark und Schweden in jedem Fall. Die neu formierte weibliche U14 überraschte mit Platz 7 (von 11 Teams in der Wettkampfklasse). Einzig die weibliche U16 blieb unter ihren Möglichkeiten und platzierte sich auf Rang 10 (von 14 Teams in der Wettkampfklasse).

Im Kern geht es für die Trainer*innen der HTBU bei Auslandsreisen aber nicht um Erfolge auf dem Feld, sondern die Stärkung der gegenseitigen Wahrnehmung und die Entwicklung eines Gemeinschaftsgedankens. In diesem Sinn: 100% Erfolg. Die freundliche Atmosphäre entlud sich in lauter Unterstützung bei Spielen und einer wilden Reisebus-Party auf der Rückfahrt – inklusive Reifenwechsel.

Leitziele für die vereinsinterne Optimierung:

  1. Vermeidung von Übelkeit, Fieber und Kopfschmerzen nach Überschreiten der Landesgrenze – die versauen das ganze Wochenende
  2. Ausrüstung aller Mitreisenden mit Schlafsack und Isolationsmatte (mindestens) – die nordischen Nächte sind sonst hart und kalt.
  3. Nahrungsaufnahme, auch wenn aktuell kein Hungergefühl vorhanden ist – Muttis ständig verfügbarer Kühl- oder Vorratsschrank ist weit weg und Hunger blöd. Merksatz als Tätowiervorlage: Junkfood ist keine Lösung.

 

 

Drei Chancen, zwei Medaillen

Meisterschaftssaison zweiter Teil

Den Jungen aus Barmbek um Zuspieler Carlo Brüser gelingt die Titelverteidigung in der U16. Das Team um Max Nissen gewinnt Bronze in der U20. Jula Rabe und die U16-Mädchen werden Vierte. Ein insgesamt erfolgreiches Wochenende für Volleyballer*innen aus Barmbek.

Gold um den Hals – heute wird gefeiert: Jakob, Carlo, Benedict, Nick, Nikolas, Jonathan Johnson, Torge, Moritz und Johann

Im Finale der männlichen U16 stand die Halstenbeker TS auf der anderen Netzseite. Wie im Gruppenspiel startete das Team von auswärts blendend in den ersten Satz und und stärkte sein Selbstbewußtsein mit einer 1:7-Führung. Die Barmbeker wachten erst Mitte des Satzes auf. Nach 6:15 waren beide Auszeiten genutzt und das Spiel wurde stabiler. Dennoch: Satzrückstand (19:25). Barmbek war nun sortiert und startete mit einem zwei Punkte-Polster in den zweiten Durchgang. Nikolas und Torge bauten die Führung auf vier Punkte aus (12:8) und Carlo erhöhte auf 9 Punkte Differenz (19:10). Barmbeks dominanteste Phase endete mit einem furiosen 25:14.
Im Entscheidungssatz wieder alles auf Null. Hält Barmbek die Emotionen oder steuert die Lethargie den Körper? Aufschlag für Barmbek, 0:1-Führung für Halstenbek. Barmbek agiert unsortiert und hängt 2:5 hintendran. Carlo und Benedict bleiben kühl, schlagen druckvoll auf und drehen den Satz: 9:6 nach dem Seitenwechsel. Torge übernimmt am Aufschlag, Halstenbek gurkt den Ball irgendwie über Netz und Johnson lädt aus dem 2. Stock ab. Halstenbeks Bester wehrt den Ball viel Mal gegen die Hallendecke ab – 13:8 für Barmbek. Die restlichen Punkte spielen Moritz, Nikolas und die Anderen mit druckvollen Angriffen geduldig heraus. Titelverteidigung gelungen mit 15:11.

Super, dass es den Jungs gelungen ist – trotz erneut desolatem Start – das Ding zu gewinnen. Die psychologische Herausforderung zu meistern und dabei noch strukturiertes und athletisches Volleyball zu spielen, hat das neutrale Publikum beeindruckt. Ich freue mich auf die Norddeutschen Meisterschaften mit der Gruppe und die lang herbeigesehnte Rasur!„, ordnet Trainer Oliver Camp das Erlebte ein.

Mit einem 2:0-Erfolg über die VG Elmshorn (25:21, 25:22) erreichen 2003er das Halbfinale der Hamburger Meisterschaft U20. Das immergrüne Duell mit der Halstenbeker TS ist ein Spiel auf Augenhöhe, wobei Halstenbek das ältere Team auf dem Feld hat – die HTBubis sind als U17 das jüngste Team der Finalrunde. Mit 23:25 und 16:25 verlieren die Barmbeker das Spiel um die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft. Im abschließendem Spiel um Platz 3 knallen die Barmbeker die letzten Reserven heraus und sichern sich eine Handvoll virtueller Bronze-Medaillen durch einen Tie-Break-Erfolg gegen den Ahrensburger TSV (22:25, 25:11 und 15:12).

Trainer Mischa Urbatzka ist zufrieden: „Wir konnten nur mit sieben Spielern antreten und haben als ‚Küken‘ eine gute Visitenkarte abgegeben. Unsere Spieler haben noch drei Jahre Zeit U20-Meister zu werden. Der heutige Wettkampf wird den Spielern helfen unsere Saisonziele zu erreichen. Insgesamt ist die Zwischenbilanz für die HTBU nach zwei Dritteln der Hamburger Meisterschaften der Jungen gut: Mit drei Meistertiteln sind 50% aller Jugendmeisterschaften für Barmbek gewonnen. Auch bei den noch ausstehenden U12- und U13-Wettkämpfen wollen wir Medaillen gewinnen und die sehr gute Bilanz der letzten Saison noch verbessern.

Die U16-Mädchen von Trainer Jörn Schröder konnten ihre Erfolgsserie vom Samstag nicht fortsetzen. Im Halbfinale zeigte sich die Mädchen des Rissener SV als kompaktere Einheit (20:25 und 18:25) und im abschließenden Spiel um Platz 3 siegte das zweite Team aus Fischbek mit 20:25 und 17:25. Jörn Schröder ist dennoch stolz auf das Team: „Mit zwei stark angeschlagenen Spielerinnen und einer Verletzten, fehlten uns drei Stammkräfte. Diese Chance haben Amira, Lotta und Clara genutzt und die Lücken gut gefüllt. Die Unzufriedenheit mit der Platzierung ist verständlich, weil wir soo nah dran waren – trotz aller Widrigkeiten. Jetzt werden alle gesund und bei den Norddeutschen Meisterschaften greifen wir mit frischem Mut wieder an!

Im Anschluß folgen bildhafte Belege von HTBU-Lieblingsfotograf Patrick Harke – erst Mädchen, dann Jungen.

Meisterschaftssaison beginnt

Die wichtigsten Wochen des Jahres stehen bevor. Die Hamburger Jugendmeisterschaften sind der erste Gradmesser für erfolgreiches Volleyball spielen. Die Teams aus Barmbek und Uhlenhorst sind bereit. Die umfangreiche Vorbereitung kann in guten Platzierungen sichtbar werden. Endlich. Unabhängig von den Platzierungen, ist die Volleyball-Jugend der HTBU atemberaubend breit aufgestellt: Von zwölf Jugendmeisterschaften (sechs Altersklassen in zwei Geschlechtern) haben Teams aus Barmbek zehn Finalrunden erreicht. Ein unerreichter Bestwert im Hamburger Volleyball-Verband. Ist das Zufall?

optimistische Prognose: Medaille

sichere Prognose: Medaille

Der Auftakt ist am 26. und 27. Januar mit den Hamburger Meisterschaften U14 und U18. Die HTBU hat sich mit Jungen und Mädchen in der U14 für die Finalrunde qualifiziert. In Langenhorn treten die Mädchen in der Vorrunde gegen die VG WiWa und zwei Mal gegen Teams der VG Hausbruch-Neugraben-Fischbek an. „Eine schwere Vorrundengruppe„, befindet Trainer Jörn Schröder. Im letzten Jahr überraschte der ältere Jahrgang mit Platz 2. Die Jungen erreichten in ähnlicher Besetzung im Vorjahr Platz 6 und wurden U13-Meister. In der Vorrunde trifft das Team von Rüdiger Strosik auf die zweite Mannschaft des Eimsbütteler TV und zwei Teams des Rissener SV. „Wir wollen uns für die Norddeutsche Meisterschaft qualifizieren„, blickt Trainer Strosik optimistisch voraus. Der Platzierungswunsch bedeutet mindestens Platz 2 bei den Hamburger Meisterschaften.

sichere Prognose: Titelgewinn

Am Sonntag finden die Hamburger Meisterschaften U18 statt – erstmals mit nur sechs Teams pro Geschlecht an nur einem Wettkampftag. Die HTBU-Mädchen sind in der Qualifikation (knapp) gescheitert, während sich der Ausrichter mit fragwürdigen Methoden zwei Startplätze gesichert hat. Die Barmbeker Boys sind in Neugraben am Start. Erstmals wurde ein Team der HTBU als „Direktqualifikant“ im Hinblick auf die vermutete Spielstärke von der Teilnahme an der Qualifikation befreit. Nett. In der Vorrunde treffen die Jungen auf den Eimsbütteler TV und Oststeinbeker SV. „Wir wollen Hamburger Meister werden!“, legt sich Mischa Urbatzka fest.

Prognose: Medaille

sichere Prognose: Titelgewinn

Das nächste Meisterschaftswochenende ist am 16. und 17. Februar mit den Hamburger Meisterschaften U16 und U20. Die HTBU hat sich mit Jungen und Mädchen in der U16 für die Finalrunde qualifiziert. In Oststeinbek schlagen die Mädchen in der Vorrunde gegen die VG WiWa VG Hausbruch-Neugraben-Fischbek und VC Allermöhe auf. „Eine schwere Vorrundengruppe„, befindet Trainer Jörn Schröder. „Ich hoffe, dass die Mädchen den positiven Trend der letzten Wochen fortsetzen und wir das Halbfinale und eventuell eine Medaille erreichen“ Die Jungen wurden ebenfalls als „Direktqualifikant“ von der Teilnahme an der Qualifikation befreit. Nett. In der Vorrunde treffen die Jungen auf den Eimsbütteler TV, TSC Wellingsbüttel und die Halstenbeker TS. „Wir wollen Hamburger Meister werden und erstmals einen Meistertitel der HTBU verteidigen!„, legt sich Aushilfs-Coach Oliver Camp fest.

Prognose: Medaille

Am Sonntag finden die Hamburger Meisterschaften U20 statt – mit nur sechs Teams pro Geschlecht an nur einem Wettkampftag. Die Jungen aus Barmbek sind in Halstenbek vermutlich mit dem jüngsten Team der Altersklasse am Start. Die Gegner der Vorrunde stehen noch nicht fest. „Wir wollen ins Halbfinale und da mindestens einen Satz gewinnen„, gibt Trainer Mischa Urbatzka vor. Angesichts der unklaren Gruppenzuordnung ein realistisches Minimalziel. Außer dem deutlich überlegenen Eimsbütteler TV, sind die teilnehmenden Teams aus Halstenbek, Elmshorn, Ahrensburg und Rissen mit einer Top-Performance schlagbar.

Die Hamburger Meisterschaften U13 sind im März und die Hamburger Meisterschaften U12 im Mai. An beiden Turnieren werden HTBU-Teams teilnehmen.

Volles Podium und Krönung

Golden glänzt das Siegershirt der männlichen U18: Das Kalenderjahr wurde erfolgreich begonnen und Lust auf noch mehr Edelmetall geweckt

Mit drei tollen Finalspielen endeten die Wettkämpfe um die Krone des Nordens. Im Finale der männlichen U18 knallte die Hamburger Auswahl aus Barmbek sich munter die Bälle übers Netz mit Fortuna Marienlyst – ihrerseits mit einigen dänischen Jugendnationalspielern. Am Ende siegte Barmbek mit 2:0 in einem Spiel auf herausragendem Niveau. HTBU-Jugendtrainer Mischa Urbatzka ist zufrieden: „Die Gruppenspiele zeigten Licht und Schatten, doch im Finale waren die Jungs gewillt die 0:2-Niederlage vom Vortag vergessen zu machen. Das war eindrucksvoll. Da im Team kein Spieler des Jahrgangs 2002 steht, ist die Leistung besonders beachtlich, aber Turniersiege sind nicht unser Saisonziel.“ Mit den goldenen Siegershirts werden nun die privaten Kleiderschränke und mit dem unterarmhohen Pokal der Trophäenschrank in der HTBU-Geschäftsstelle gefüllt.

Ganz oben in der männlichen U16: Humann Essen

Die Spielklasse U16 männlich gewann der VV Humann Essen mit einem knappen Tie-Break-Erfolg gegen die jüngeren Barmbeker. Nach beeindruckend souveränem Satzgewinn der Gastgeber, robbten sich die Nordrhein-Westfalen mehr und mehr in aussichtsreiche Position, während sich auf HTBU-Seite die Fehler häuften. „Ein verdienter Sieg für die Westdeutschen„, urteilt HTBU-Jugendtrainer Oliver Camp. „Wenn wir mit dem Druck des ersten Satzes weitergespielt hätten, … Egal. Die Jungs haben trotz der vielen Umstellungen und neuer Spieler im Kader ein tolle Steigerung im Turnierverlauf erzielt. Darauf bauen wir auf und verbessern unsere festgestellten Schwachstellen.

Vom ersten Ballwechsel an auf Titelkurs: Sachsen-Anhalterinnen können feiern

In der dritten Spielklass, kamen die Siegerinnen wieder aus einem anderen Bundesland: Die Landesauswahl Sachsen-Anhalt nimmt Siegerinnenshirts und den glänzenden Pokal mit. Ohne Satzverlust im ganzen Turnier, dominierte die ostdeutsche Auswahl die Konkurrenz. Im allerletzten Satz wackelten die souveränen Mädchen ein wenig und mussten einen Satzball der HTBU abwehren, doch der Gesamteindruck von HTBU-Jugendtrainer Jörn Schröder bleibt: „Sachsen-Anhalt war in allen Spielelementen allen anderen Teams überlegen. Genau solche Spiele helfen uns in der Entwicklung. Vor voller Halle und lautem Publikum unser bestes Spiel zu machen, hat viel Spaß gemacht!

Mit Präsenten und großem Applaus für die Trainer*innen und Betreuer*innen zollte das Publikum der ehrenamtlichen Arbeit Respekt. Die beiden dänischen Gäste-Teams erhielten Sonderpreise der „active city“. Mit fröhlichen Gesichtern trollte sich die Jugend anschließend mit ihren Rollkoffern zum Bahnhof oder den Mannschaftsbussen. Thorsten Rathjen, Trainer des Teams aus Essen, fasste seinen Eindruck des Volleyball-Spektakels in einem kurzen Lob zusammen: „Alles geil! Wir wollen im nächsten Jahr unbedingt wieder dabei sein!

Erster Höhepunkt: Die Krone des Nordens

Vom 4. bis 6. Januar lockt das internationale Jugendturnier um die „Krone des Nordens“ viele ambitionierte Volleyballteams an die Alster. Bereits zum dritten Mal richtet die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst das Spektakel zu Jahresbeginn aus. Erstmals finden die Wettkämpfe in drei Wettkampfklassen statt: U16 männlich U16 weiblich und U18 männlich.

Nach den wettkampffreien Tagen des Jahreswechsels, ist die Krone des Nordens ein perfekter Einstieg in die nächste Saisonphase„, erläutert Mischa Urbatzka, Trainer der männlichen U18 der HTBU. „Das justiert den Fokus der Jugendlichen vor den wichtigen Landesmeisterschaften in einigen Wochen.“ Die Qualität der teilnehmenden Teams zeigt, dass andere Clubs ähnlich denken. Unter anderem nutzt die Landesauswahl Sachsen-Anhalt das Event als Trainingsmaßnahme. Für internationales Flair in der Konkurrenz sorgen dänische Teams aus Marielyst und Odense. „Natürlich wollen wir uns in diesem Jahr die Krone aufsetzen„, legt sich Urbatzka fest. „Das haben wir angesichts der starken Konkurrenz in den vergangenen Jahren nicht geschafft. Dieses Mal ist die HTBU dran!“ Alle Spielpläne sind hier: U18mU16wU16m

Das Besondere an der diesjährigen „Krone“ ist das Hamburg-Special am Freitag. Statt den auswärtigen Teams lediglich Sporthallen von innen zu zeigen, kann durch eine frühzeitige Anreise der „Hamburg-Entdecker-Tag“ durchgeführt werden. Von der Elbphilharmonie bis zum Rathaus erhalten die auswärtigen Teams einen kurzen, aber erkenntnisreichen Blick in die „Active City“. „Ich bin gespannt, ob das straffe Programm die Teenies zu sehr streßt„, rätselt Stadtbilderklärer Oliver Camp. Ein solches Sonderprogramm, dass Volleyball und Bildung verzahnt, ist nicht zu allen Turnieren möglich. Die Ferien zum Jahreswechsel sind daher ein idealer Termin, fügt der studierte Historiker hinzu.

Die Spiele der männliche U18 beginnen am Samstag um 10 Uhr in der Sporthalle Hammer Weg. Der Eintritt ist frei. Die anderen Wettkampfklassen spielen in den Sporthallen Steinhauerdamm und Angerstraße. Die Spielstätten sind in unmittelbarer Nähe der U1/3-Haltestelle „Lübecker Straße“. In der eingerichteten Lounge der Sporthalle Angerstraße laufen alle Ergebnisse zusammen. Im Sportcafé kann bei Kuchen, Obst und gesunden Snacks über alle aktuellen Themen geplaudert werden: Volley-Passion, Förderung des Nachwuchsleistungssports, Titelchancen bei Regionalmeisterschaften, Vereins- und Verbandsentwicklung, etc. Alle Finalspiele finden am Sonntag ab 11.30 Uhr dort statt.

Überall ist Barmbek: Jugendmeisterschaften fast komplett besetzt

Im Hamburger Volleyball-Verband finden 12 Jugendmeisterschaften statt – fast immer mit Barmbeker Beteiligung. Qualität und Quantität der volleyballerischen Ausbildung am linken Alsterufer sind top. Ungeduldig abwarten, ob die HTBU erneut erfolgreichster Verein aller Hamburger Jugendmeisterschaften wird.

In der U20 haben sich die Jungs mit zwei glatten Siegen in der ersten Qualifikationsrunde durchgesetzt. Für das Finalturnier am 17. Februar in Halstenbek – mit sechs Mannschaften – ist eine Medaille das schwer zu erreichende Ziel. Bei den Mädchen hat die HTBU nicht gemeldet, weil die 15jährigen Mädchen dort nicht sinnvoll antreten können.

In der U18 brauchten die Jungs sich nicht in der Qualifikation beweisen, sondern können als Direktqualifikant an der Finalrunde teilnehmen. Erstmals mit „nur“ sechs Mannschaften ausgetragen, ist am 27. Januar in Neugraben das Erreichen des Finals das Ziel. Damit verbunden die Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaften am 24. und 25. März irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern. Die Mädchen scheiterten im letzten Spiel der 2. Qualifikationsrunde.

In der U16 brauchten die Jungs sich ebenso nicht in der Qualifikation beweisen, sondern können als Direktqualifikant an der Finalrunde teilnehmen. In Oststeinbek wollen die Jungs am 16. und 17. Februar den Titel verteidigen – das wäre eine Premiere für das Barmbeker Volleyball-Volk. Auch die Mädchen haben sich in der 2. Qualifikationsrunde mit zwei glatten Siegen durchgesetzt. Gemeinsam ist eine Podiumsparty geplant. Das Halbfinale können die Mädchen erreichen. Unabhängig vom sportlichen Ausgang, haben sich beide Teams für die Norddeutschen Meisterschaften am 30. und 31. März qualifiziert, denn die HTBU richtet das Fest im Landesleistungszentrum aus.

In der U14 haben sich die Jungen und Mädchen mit dem schönsten Trikot der Stadt für die Finalrunde am 26. und 27. Januar in Langenhorn qualifiziert. Das Ziel lautet erneut: Gemeinsame Podiumsparty. Die Jungen träumen vom Platz an der Spitze, um an den Norddeutschen Meisterschaften am 24. und 25. März teilzunehmen.

Die Qualifikation der Jungs in der U13 ist ausgefallen, so dass die Finalrunde ohne körperliche Anstrengung erreicht wurde. Ziel ist die Titelverteidigung und Teilnahme am Norddeutschen Spielfest. Bei den Mädchen wird die 2. Qualifikationsrunde am 10. Februar ausgetragen. Die HTBU ist mit zwei Teams im Wettbewerb vertreten. Die Hamburger Meisterschaft findet am 30. und 31. März in Niendorf statt.

Die Qualifikationsrunden zur Hamburger Meisterschaft U12 startet am 13. Januar. Die HTBU ist bei den Jungen und den Mädchen mit jeweils zwei Teams im Wettbewerb. Bei den Jungen ist die HTBU als Titelverteidiger besonders unter Beobachtung. Die Finalrunde findet am 5. Mai in Langenhorn statt.


Wahnsinn: Volley-GrundschulCup in Barmbek

Die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst (HTBU) verfolgt das Ziel, möglichst viele Kinder für Volleyball zu begeistern. Aktueller Coup: Ein Volley-GrundschulCup mit 32 Teams aus drei Grundschulen. Stolze Sieger: Theo und John aus der Grundschule Wielandstraße.

Theo und John nehmen gute Gefühle je einen Volleyball mit nach Hause – weiter üben und später mal Nationalspieler werden

In einem spannenden Finale siegten die Jungs vom südlichen Ufer der Wandse knapp mit 14:12 gegen Johann und Hennes aus der Adolph-Schönfelder-Schule. In der Sporthalle Steinhauerdamm waren Jungen und Mädchen der Grundschulen ForsmannstraßeWielandstraße und Adolph-Schönfelder-Schule aktiv. Die Kinder der 3. und 4. Klassen zeigten viel Einsatz und erlebten bombastischen Turnierspaß. Für Theo war der Sieg eine gelungene Steigerung, denn er hat bereits im vergangenen Jahr als Drittklässler am Barmbeker Turnier teilgenommen und auch beim Hamburger Finale herausragend platziert – zusammen mit seiner älteren Schwester gelang ihm Platz 3.

Viel Action auch im Spiel um Platz 3: Knapper 12:9-Erfolg von Henri und Leon

Innerhalb von drei Stunden haben die Kinder sechs Spiele absolviert, um in Vor-, Zwischen- und Platzierungsrunde die Plätze auszuspielen. Der humane Spielplanberechner wurde während des Turniers von den enthusiastischen Kindern so bedrängt, dass sich Berechnungsfehler bei der Platzierungen 9 bis 32 eingeschlichen haben – „Egal, Hauptsache weiter Volleyball spielen!„, forderten die Teilnehmer*innen. Die erfolgreichsten Teams haben die Möglichkeit am großen Finale teilzunehmen.

Alle Platzierungen sind hier.

 
 
Die Vorbereitung erfolgte mit freundlicher Unterstützung von

Barmbek goes Deutsche Schulmeisterschaft

Amira, Annabel, Vianne, Lea und Geeske zeigen Stärke

Mit einem lehrreichen Haufen Erfahrungen kamen fünf Barmbekerinnen aus Bad Blankenburg (Thüringen) zurück an die Alster. Erschöpft. Von Montag bis Donnerstag vertraten die Klosterschülerinnen als Landessiegerinnen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ das Bundesland Hamburg. Zum Abschluß belegten Annabel, Lea, Geeske, Vianne und Amira Platz 13 – tolle Leistung. In der Rückschau läßt sich das Turnier in zwei unterschiedliche Hälften teilen: Die ersten beiden Vorrundenspiele und der Rest. Während die ersten Spiele nichts Begeisterndes boten, rockten die Mädchen in der zweiten Hälfte das Parkett und verschafften sich gehörigen Respekt.

Vier Stunden Anreise, unter anderem durch den herbstlichen Thüringer Wald

Das Turnier startete mit dem Nord-Klassiker gegen das Sportgymnasium Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) – Eliteschule des Sports, Bundesstützpunkt, Nachwuchsschmiede des Frauen-Bundesligisten Schweriner SC und amtierende Deutsche Meisterinnen der U14. Mit viel Respekt wurde das 0:2 (8:25, 9:25) akzeptiert. Alle Spielerinnen waren im Einsatz, um die Nervosität aus den Körpern zu „spielen“. Auf dem zweiten Gruppenspiel gegen die Grundschule Zepernick (Brandenburg) ruhten die kalkulierten Hoffnungen, doch mit 0:2 (22:25, 15:25) erlebten die Fünf Nord-Mädchen eine gefühlt ultraheftige Klatsche. „Da lief nicht viel zusammen„, erinnert sich Trainer Oliver Camp. „Es fehlte an gemeinsamer Identität und Siegeswillen – sich mitten im Wettkampf im eigenen Team Vorwürfe zu machen, hilft nicht.“ Oder doch? Sorgte genau dieser emotionale Ausbruch für die nachfolgende, energische Reaktion der Gruppe?

Täglich Salat und viel Nudeln, doch leider auch braunes koffeinhaliges Zuckerwasser zu jeder Mahlzeit

Im letzten Gruppenspiel gegen das Sportgymnasium Dresden (Sachsen) – Eliteschule des Sports, Bundesstützpunkt, Nachwuchsschmiede des Frauen-Bundesligisten Dresdner SC – waren die Hamburgerinnen erneut krasse Außenseiterinnen. Der Trainer aus Dresden schätzte die Situation ähnlich ein und lies seine drei weniger spielstarken Mädchen anfangen. Wie gegen Schwerin begann das Spiel mit einer 1:0-Führung für Barmbek, die enthusiastisch und lautstark bejubelt wurde. Komisch: Barmbek zog auf 4:0 davon. In der Folge wurde der Dresdner Trainer aktiver, doch Mitte des Satzes räumte er alle drei Spielerinnen ab, um seine vermeintlichen Top-Stars ans Netz zu schicken. Hamburg führte mit 14:12. Amira, Lea und Geeske hatten sich mittlerweile eingespielt. Automatisiert und fast ohne Eigenfehler flog der Ball zwischen den türkisen Trikots hin und her: Ballkontrolle mit der ersten Berührung, hohes Zuspiel ans Netz und in 60% der Fälle ein pfeilschnell auf den Boden geballerter Ball von Geeske. Die Dresdner Top-Spielerinnen verlies der Mut. Der Trainer nahm beide Auszeiten und gestikulierte wild. Dreist sangen die Barmbekerinnen den beliebten Schlager „Auszeit – nützt nix!“ und wurden nicht nervös. Im Gegenteil: Die Aufschläge von Lea und Amira flogen immer schneller, immer knapper über das Netz und die Sensation war nicht aufzuhalten. Das Gymnasium Klosterschule gewinnt den Satz mit 25:21 gegen das Sportgymnasium Dresden. Verstörte Blicke des Dresdner Trainers trafen die selbstbewußten Gesichter von Annabel, Lea, Geeske Vianne und Amira – Seitenwechsel.

Funktionsgymnastik udn Frühsport sichern dauerhafte Top-Leistungen

Der zweite Satz enthielt weiterhin viele perfekte Annahmen von Amira, präzise Zuspiele von Lea und wuchtige Schmetterschläge von Geeske, doch leider auch einige Eigenfehler. Der emotionale Höhepunkt, ein „unmöglicher“ Satzgewinn gegen Dresden war geschafft und kleine Ungenauigkeiten verhinderten die ganz große Sensation. Desden gewinnt Satz 2 mit 15:25. Das Gute: Das Team hatte sich gefunden und gemerkt, was alles möglich ist. Allen wurde klar, dass mit einer solchen Leistung Zepernick in hohem Bogen aus der Halle geflogen wäre und die Chance für eine einstellige Platzierung fahrlässig vergeben wurde. Das sollte am zweiten Wettkampftag nicht nochmal passieren!

Sonnendurchflutete Appartments und moderne Digitalkommunikation machen den Aufenthalt angenehm

Da die Jungs der Klosterschule vor zwei Jahren Platz 14 erreichten, nahmen sich die Mädchen Platz 13 zum Ziel. Dazu mußten die beiden abschließenden Spiele gewonnen werden. Im ersten Vergleich gegen das Gymnasium Hildburghausen (Thüringen) gelang ein müheloses 2:0 (25:15, 25:15). Platz 14 war also schon sicher, zumindest nicht schlechter, als die Jungs. Da die Jungs indes keinen Satz gewonnen hatten, war dieser 14. Rang bereits mehr wert. Platz 13 war in Reichweite. Die Zweitvertretung des Gymnasiums Straubing (Bayern) machte im ersten Satz des letzten Spiels keine Mühe – 25:16. Satz zwei zeigte dann, was ohne emotionales Vollgas passiert: 18:25 für Straubing. Der Tie-Break entschied über die Gesamtbewertung des Turniers: Achtbarer Erfolg oder irgendwie nur dabei gewesen? Die Mädchen strauchelten in den Satz und konnten sich nicht absetzen. Erst mit dem Seitenwechsel kehrte die zuvor angedeutete glamouröse Perfektion zurück und die Klosterschule siegt deutlich mit 15:9. Zu erschöpft zum Jubeln, wanken die Spielerinnen vom Feld – innerlich erfüllt mit Zufriedenheit über das Erreichte. „Klar, es gibt viele bessere Platzierungen, aber die Geschichte hinter der Platzierung ist wirklich toll„, bilanziert Oliver Camp. „Mit einem emotionalen Mix aus Versagensangstfreiheit und Aggression holen sich die Mädchen ins das Turnier zurück und belohnen sich selbst. Eine grandiose Lernerfahrung für jede der Fünf!

Zeigen, was am Ende wichtig ist: Geeske, Lea, Amira, Annabel und Vianne

 

Ballwechsel zum historischen Erfolg der Klosterschule: Die beste Volleyball-Platzierung in der über 100jährigen Geschichte des „besten Gymnasiums Deutschlands“: