3:1-Erfolg im „Klassiker“

Große Freude in Barmbek-Süd! Mit einem 3:1-Erfolg in der Bezirksklasse der Männer gewinnt die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst gegen den Eimsbütteler TV. Beide Teams stellen den Großteil der männlichen Hamburger Auswahl der Jahrgänge 2003/2004. Teams und Fans kennen und mögen sich, aber diese Verbundenheit ruht, wenn der „immergrüne“ Klassiker, westliches Alsterufer (ETV) gegen den guten Osten (HTBU), auf dem Spielplan steht. Der Eimsbütteler TV stellte jahrelang die einzigen überregional erfolgreichen männlichen Hamburger Jugendmannschaften, doch in den letzten zwei Jahren haben die aktuellen HTBU-Spieler weitere Erfolge verhindert: In entscheidenden Spielen besiegten die „Ossis“ die Talente von der Westseite der Stadt. „Die Siegerlimonade haben sich die Jungs wirklich verdient„, bilanziert HTBU-Trainer Mischa Urbatzka. „Mit den drei Punkten auf dem Konto und einem breiten Grinsen im Gesicht, wollen wir unser Spiel in den kommenden Wochen weiter verbessern, um zu den Hamburger Meisterschaften noch variabler im Angriff zu sein.“ Urbatzka und sein Team wollen an den Deutschen Meisterschaften der Jungen Unter 16 Jahren in Rottenburg teilnehmen.

Im ersten Satz wackelten die „Blauen“ vom östlichen Alsterufer und lagen schon früh (6:10) zurück. Trotz stabilen Spielaufbaus und guter Einzelaktionen, ging der Satz 19:25 verloren. Urbatzka „löste die Bremse“ und Barmbeck führte früh im zweiten Satz (8:3), doch erlaubte dem ETV beim Stand von 20:13 satte sieben Punkte in Folge. Das HTBU-Team fand am Satzende wieder erfolgreiche Lösungen und siegte 25:22. Ähnlich verlief der dritte Satz: Die HTBubis starten gut (6:2), doch verlieren in der Satzmitte die Kontrolle. Eimsbüttel gelingen beim 13:14 satte fünf Punkte in Folge, doch Barmbek gleicht bei 22 Punkten aus und gewinnt 25:23. Zu Beginn von Satz vier sieht es nicht nach einem Comeback des ETV aus – von 2:5 ziehen die Urbatzka-Boys auf 11:6 davon. Wie in der Satzmitte üblich, können die „Roten“ aufholen, doch die HTBU verteidigt die zwei Punkte Vorsprung bis zum Matchball. Der ETV gleicht aus, holt sich einen Satzball, hadert mit einer Schiedsrichterentscheidung und verliert schließlich 28:26.

Das zweite Spiel des Tages verliert HTBU gegen die Senioren des FC Hellbrook mit 0:3 (14, 14, 15). „Paßt schon„, ordnet Urbatzka die Niederlage ein. „Unser Ziel war es gegen den ETV zu gewinnen. Den Jugendlichen fehlt die Routine, um nach dem ‚Klassiker‘ in einem Anschlußspiel nochmal 100% ihrer Leistungsfähigkeit abzurufen. Jetzt freuen wir uns über den Erfolg und ab Dienstag trainieren wir weiter.“ Der Landestrainer des Hamburger Volleyball-Verbands, Andre Bolten, war bis Redaktionsschluß für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.