Wucht in Tüten

11 Kinder, 1 Jugendlicher und 2 Erwachsene haben viel Spaß in Halstenbek

Ist es langweilig? Nein! Erneut ein Hamburger Meistertitel für ein Team der HTBU: Philipp und Jakob sind die jüngsten Titelträger in dieser Saison im Hamburger Volleyball-Verband. Im Finale der Hamburger Meisterschaft der Jungen Unter 12 Jahren siegten die beiden gegen ein Team der Halstenbeker TS mit 25:22 und 25:17. Die in Jungs in blau beeindruckten mit einem konstant klaren Spielaufbau und einer Vielzahl von Angriffsaktionen im Sprung. Philipp und Jakob sind Doppel-Goldgewinner, denn zuvor haben sie mit der HTBU bereits den Meistertitel in der Altersklasse Unter 13 Jahren gewonnen. Wau!

Während der Erfolg während des ersten Satzes früh absehbar schien, klappt zu Beginn des zweiten Satzes nix. 0:5 lagen Philipp und Jakob zurück. Spielten sich heran und ließen die Gastgeber wieder auf acht Punkte davon ziehen. Knifflig. „Die Reaktion der beiden in dieser Phase hat mich beeindruckt,“ gesteht Trainer Oliver Camp. „Die Jungs haben fokussiert weiter gespielt – keine emotionale Achterbahnfahrt. Eine extrem beachtliche Leistung, in einem Finale, einen Rückstand von acht Punkten in einen Vorsprung von 8 Punkten zu verwandeln!“ Besonderes Detail: Beim Spielstand von 23:16 fordert der Trainer Philipp zur Ausführung eines Sprungaufschlags auf – krachend fliegt der Ball flach und schnell übers Netz, berührt einen Unterarm und landet an der Wand.

9 Jahre alt und mutig: Denis, Jan und Vincent mit herausragender Leistung

Die anderen Jungs aus Barmbek zeigten ebenfalls gute Leistungen und belegten die Plätze 7 und 8. Im direkten Aufeinandertreffen im Platzierungsspiel siegten Jan, Vincent und Denis mit 2:1 (20:25, 25:19 und 15:5) gegen Justus und Samuel. Hätten Justus und Samuel das Spiel gemeinsam mit Theo gewonnen, wenn er nicht zum Fußball gegangen wäre? Die Revanche können sich die Jungs im Training geben. Unabhängig davon sind Jan, Vincent und Denis – bei weiterhin positiver Entwicklung – voraussichtlich die Favoriten für das nächste Jahr.

Jakob und Philipp domieren die Meisterschaft der Pre-Teens

Jule, Julina, Annika und Sophie starteten mit einem Ausrufezeichen in das Turnier: Mit 25:21 gewannen die Barmbekerinnen den 1. Satz gegen den Bundesliga-Nachwuchs des VT Hamburg. Der vormalige Co-Trainer der Frauennationalmannschaft guckte sinnentleert herüber, als die Julina und Sophie Punkt um Punkt erzielten. Mit viel Motivation aus Unzufriedenheit kam das Team aus Neugraben im 2. Satz auf’s Feld und siegte 5:25. Autsch. Nachfolgend wurde die Alster-Rivalität mit dem Eimsbütteler TV ausgelebt – leider stets mit dem glücklichen Ausgang für die Gegnerinnen. Drei Mal angetreten und drei Mal verloren. Gute Tendenz: Die Barmbekerinnen erzielten in jedem Spiel mehr Punkte als davor – 12, 36 und 56. Der Sieg im Abschlußspiel des Tages war greifbar, doch entglitt.

Bemerkenswert: Die Hälfte aller männlichen Meistertitel des Hamburger Volleyball-Verbands in dieser Saison ging an Teams der HTBU.

Samstag hui, Sonntag pfui

Voller Einsatz in luftiger Höh‘: Pawel knallt den Ball rüber

Bei den Norddeutschen Meisterschaften der Jungen Unter 16 Jahren in Warnemünde belegt die HTBU Platz vier. Während am Samstag alle Spiele mit 2:0 gewonnen wurden, setze es am Sonntag zwei unterschiedlich bittere 1:2-Niederlagen. Das Saisonziel – Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft – wurde verfehlt. Die tröstende Einsicht: Gegen den späteren Meister Kieler TV war es im Halbfinale sportlich knapper, als es die Satzendstände zeigen (14:25, 25:16 und 8:15).

Im abschließenden Spiel um Platz drei gegen den Eimsbütteler TV lief es lange gut, doch am Ende des Tie-Breaks sorgte die hohe Zahl von individuellen Fehlern für Verdruss – 23:25, 25:16 und 14:16 lautete das Ergebnis im Detail. Kein schöner Abschluß der Hallenvolleyball-Saison.

Schön laut und fröhlich: Barmbeker Best-Ager beim Volleyball-Ausflug nach Warnemünde

Ein besonderes Prädikat haben sich folgende Personen verdient:

  • Fabian Richter, Moritz Camp und Pawel Matusik für 10 Sätze Vollgas.
  • Sidney Hagemann für die zweitlängste HTBU-Aufschlagserie der Meisterschaften – mit Ankündigung.
  • Carlo Brüser für Optimierung der Defensive.
  • Lasse van Keeken für den einen Angriff in den 2m-Raum gegen den Dreierblock des Kieler TV.
  • Patrick Harke fürs Klicken und Bearbeiten
  • Christian Hoffmann fürs Dabeihaben und Ausleihen eines Starthilfe-Kabels.

 

Neues Trainingsangebot

Um dem großen Interesse in Barmbek und auf der Uhlenhorst an Volleyball-Training zu begegnen gibt es eine zusätzliche Trainingsgruppe. Erfolgstrainer Jörn Schröder bietet in der Sporthalle Humboldtstraße eine neue Trainingszeit für interessierte Mädchen der Geburtsjahrgänge 2004 bis 2006 an.

Jeden Montag von 18.00 bis 19.30 Uhr kann ab sofort Volleyball entdeckt und das Training ausprobiert werden. Kostenlos. Wenn Gruppe und Trainer gefallen, bist Du willkommen in der Volleyball-Welt der HTBU. Zum Testen sind Sportbekleidung, Sportschuhe und etwas zu trinken notwendig. Mehr nicht.

Viel Spaß !

Spaß und Erfolg bei Scandinavian Masters

Mit einem Bus voller lustiger Volleyballer*innen kurvte die HTBU zum Saisonabschluß nach Odense. Auf Fünen rockten die HTBU-Teams das landestypische Sporthallenparkett: Die männliche U16 belegte Platz 2, die weibliche U14 Platz 3 – schöne Erfolge und eine gute Vorbereitung für die Norddeutschen Meisterschaften der entsprechenden Altersklassen.

Schneeballschlacht bei nordischem Frost: Velkommen til Danmark

Anreise zum Anpfiff: Komfortbuss til kvinder atleter

Nach Abfahrt ist Digital-Alarm in allen Sitzreihen. Neue Games, unterschiedliche Level und Strategien werden ausgetauscht, populäre Teenie-Musik dröhnt aus den hinteren Sitzreihen. Ohne Grenzkontrolle und angekündigte Schneeverwehungen erreichen die Athlet*innen Odense. Gemeinsames TV-Dinner aus der individuellen, erwärmten Aludose und Nachtlagerbau in den Klassenräumen der Hjallerne-Schule beenden den ersten Tag. Samstag ist frühes Wecken notwendig, um gefrühstückt das Shuttle zur Höjby-Halle um 7.45 Uhr zu erreichen. Die moderne Sportstätte ist Wettkampfort beider U14-Teams und der männlichen U16. Die weibliche U18 spielt in der Dalum-Halle. Gegner*innen sind Teams aus Dänemark, Schweden und Deutschland. Barmbek-Uhlenhorst ist pünktlich am Spielfeld und beginnt den zweiten Tag zuversichtlich.

Karoline, Lina und Geeske sind satzverlustlos glücklich am Samstag: unge piger fra Barmbek

Malte, Johann und Benedict haben die große Herausforderung gemeistert: Ofte ført, men til sidst for det meste lige tabt

Louisa, Karoline, Lina und Emma zum Frühstück in Skandinavien: Uden æg og møtrik syltetøj, men med hårdt smør

Am Abend ist die Laune der Spieler*innen ein guter Spiegel der Ergebnisse: Die weibliche U18 ist ohne Satzgewinn geblieben und tröstet sich mit einem Besuch einer amerikanischen Schnellfreß-Stätte. Mischa Urbatzka, selbst aktuell auf Schonkost, um den Körperfettanteil auf ein leistungssportliches Maß zu reduzieren, äußert gegenüber Anna Rykus den Verdacht, dass diese Ernährung der Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit nicht zuträglich ist. Anna verdreht die Augen und begleitet ihr Team auf dem langen Fußmarsch. Die männliche U16 hat zwei Niederlagen im Tie-Break, aber auch ohne Satzverlust gewonnen. Die Buben sind ausgeglichen, aber müde, denn das letzte Spiel des Tages endetet erst gegen 18.30 Uhr. Mit etwas weniger Eingewechsel oder stärkerer Fokussierung wären alle Gegner schlagbar. Die weibliche U14 war extrem gut gelaunt, denn das Team von Jörn Schröder hat (überraschend) alle Spiele gewonnen. Jörn wußte, dass die größten herausforderungen am Sonntag bevorstanden, dennoch Siegeslaune genießen. Die männliche U14 nutzte die Spiele, um sich an das große Feld (9x9m) zu gewöhnen und erste Routinen zu entwickeln. Trainer Oliver Camp lockte zum letzten Spiel Benedict ins Team der „Kleinen“ – gemeinsam wurde der erste Satzgewinn erreicht. Die Tendenz war also positiv, entsprechend die Laune.

Moritz als Spielverderber aus Barmbek: Hvis det er nødvendigt, skal det være ret nådeløst i angrebet

Sara spielt zu und hofft auf Angriffs-Power: desværre til tider forgæves

Dänemark streckt sich und kommt trotzdem nicht an Fabian ran: Godt spillet

Erfolgreicher Volleyball-Export aus Hamburg-Nord: venlige, unge mennesker

Am Sonntag wieder ein früher Start für U14m und U14w, die älteren durften länger ruhen. Theoretisch. Sidney hatte sich den Wecker für 6 Uhr gestellt und konnte dem sofort lautstark einsetzenden sozialen Druck nur mit Mühe standhalten. Mit drei Niederlagen im Tie-Break, sahen die zwölfjährigen Jungs den aufsteigenden Trend bestätigt, sammelten wertvolle Spielerfahrung und beendeten das Turnier auf dem letzten Platz, aber mit frohem Herzen. Die U14-Mädchen verloren gegen die beiden Top-Teams und sicherten sich (überrascht und) zufrieden Platz 3. „Das habe ich nicht erwartet„, bilanziert HTBU-Trainer Jörn Schröder. „Doch es ist eine gute Rückmeldung für die Mädchen.“ Vor allem, da einige spielstarke Mädchen die Reise nicht angetreten hatten, schworen sich die Schröder-Mädchen auf eine Revanche im nächsten Jahr ein. Die späten Beginner des Sonntag setzen ihren Kurs fort: Die U18-Mädchen schaftten keinen Satzgewinn, blieben aber bis zum Ende der Rückreise lustig. Die U16-Jungs gewannen in Bestbesetzung weiterhin alle ersten Sätze deutlich und Mischa verwechselte in Satz zwei die Dominanz und machte die Spiele spannend. Am Ende erreichte das Team Platz 2 und hat wertvolle Hinweise zu Trainingsinhalten auf dem Weg zur Norddeutschen Meisterschaft erhalten. Coach Mischa Urbatzka zieht ein positives Fazit: „Wir haben den ganzen Kader eingesetzt und allen Spielanteile gegeben. Das war prima. Das wir uns Platz 1 dadurch selbst verbaut haben, fällt nicht ins Gewicht.

Insgesamt ein motivierendes Wochenende, dass die Jugendlichen teamübergreifend zusammengebracht hat. Die Begeisterung wird dafür sorgen, dass im nächsten Jahr noch mehr Jungen und Mädchen mitreisen werden. Gut so!

 

Zweites Gold für HTBU

Gestärkt durch ein Wechselbad der Gefühle, sichern die U13-Buben aus Barmbek eine weitere Goldmedaille! Der cool herausgespielte Erfolg sicherte Nick, Mika, Phillip, Jakob und Johann den Respekt aller Anwesenden. Ein zweifelsfrei verdienter Erfolg im Tie-Break (21:25, 25:17 und 15:9) über den Eimsbütteler TV belohnt die Jungs mit dem obersten Treppenplatz.

klarer Halbfinalerfolg gegen Halstenbeker TS – Klicke auf’s Bild für flotte Sohle Teil 1

Die berichtenswerte Geschichte des Wochenende und des Finals im Besonderen, ist geprägt von Gegensätzen: Ohne Satzverlust spielten sich die Jungs durch das gesamte Turnier – nur einmal sind sie (kurz) in Rückstand geraten. Alles schien einfach – nach dem Halbfinalsieg gegen die Halstenbeker TS. Böses Erwachen jedoch in der Startphase des 1. Satzes. Vollkommen überrascht dröhnt ein rhythmisches „E-T-V“ von den Tribünen und allen Spielfeldseiten. Die Gegner sind motiviert und machen gar keinen Fehler. Der ETV-Coach ist ständig in Aktion und instruiert seine Spieler vor jedem Ballwechsel. Barmbek wird gründlich der Kopf gewaschen. Erste Auszeit bei 0:6-Rückstand. Barmbek stabilisert den Spielaufbau und macht erste Punkte, doch die Bande vom westlichen Alsterufer kann seinen Vorsprung im Wesentlichen verteidigen. Zweite Auszeit bei 13:18. Es bleibt sehr laut und es klingt nicht nach „H-T-BU„. Seitenwechsel nach 38 Minuten.

Im zweiten Satz haben die HTBubis den Rücken frei – die lauten Fans stehen auf der anderen Seite. Spielerwechsel: Pause für Nick – Mika startet in den Satz. Mit klaren Aktionen zeigen die Barmbeker, dass eine Niederlage unerwünscht ist. Dann: Schrecksekunde. Mikas Daumen knickt weg. Verletzungsbedingte Auswechslung. Nick kehrt zurück auf’s Feld und wenige Ballwechsel später beginnen die Nick-Festspiele am Netz. Zur Freude der leisen HTBU-Supporter und zum Entsetzen der lauten Mehrheit. Hoher Pass ans Netz, unscheinbarer Absprung und Nicks schneller, langer Arm ballert den Ball auf den schutzlosen Oberkörper des Abwehrspielers. Großes sportliches Ausrufezeichen! Einige Ballwechsel später – selbe Szene: Nick hämmert den Ball in Feldmitte auf den Boden. Auszeit ETV bei 16:13-Rückstand. Danach passiert nicht mehr viel – Barmbek gewinnt den Satz mit 25:17 in 15 Minuten. Die Hallen-Atmosphäre wechselt von laustark zu murmelnd.

Netz-Hoheit beim Meisterschafts-Punkt für die HTBU – Klicke auf’s Bild für flotte Sohle Teil 2

Der Start in den Tie-Break scheint ausgeglichen. Auszeit HTBU bei 4:5-Rückstand. Nick zieht zwei Mal durch und ETV bremst durch Auszeit bei 6:5. Die Barmbeker haben nun Lust auf mehr und führen beim Seitenwechsel mit 8:5. Erste „H-T-BU„-Rufe dringen durch und mit klarem Spielaufbau und druckvollen Angriffen vergrößern die Barmbeker den Vorsprung. Zweite Auszeit des ETV bei 12:6. Der letzte Punkt des Spiels ist folgerichtig eine Netzaktion von Nick – druckvoller Lob vor die Füße eines ETV-Abwehrspielers. Nach 26 Minuten ist das denkwürdige Finale vorbei – ein galantes Tänzchen beendet den sportlichen Teil des Nachmittags.

 

Gold für Barmbek-Uhlenhorst

Gold für Moritz, Thorben, Carlo, Pawel, Fabian, Justin, Benedict, Malte, Lasse und Mischa

Beeindruckend souverän spielten sich die Barmbeker Jungs in das Finale der Hamburger Meisterschaft Unter 16 Jahren. Dort stand, wie erwartet, der Traditionsmeister Eimsbütteler TV auf der anderen Netzseite. Mit der kleineren Fehlerquote in den letzten beiden Sätzen gelang ein umjubelter 2:1-Erfolg (17:25, 26:24. 15:10). Der erste Titel für die Volleyball-Jugend der HTBU. Gratulation an Spieler, Trainer, Eltern und Fans.

Die Ergebnisse der Vorrunde am Samstag waren ein Fingerzeig, wie die Meisterschaft enden würde: Mit lediglich 50 zugelassenen Punkten in sechs Sätzen besiegten die Barmbeker die Teams aus Oststeinbek, Halstenbek und Altengamme (fast unangenehm) klar. Durchschnittlich nur 8,5 Punkte erzielten die Gegner pro Satz. Ebenso die Rivalen vom westlichen Alsterufer: Eimsbütel besiegte Rissen und Hausbruch-Neugraben-Fischbek mit 40 zugelassenen Punkten in vier Sätzen – Durchschnitt: 10. Im Halbfinale besiegten die HTBubis den Rissener SV klar und deutlich, während der ETV die Halstenbeker TS demoliert. Danach lange Pause. Showdown auf dem Großfeld im Landesleistungszentrum mit Cheerleadern drumrum, vielen U16-Spielerinnen und einer breiten blauen und lauten Wand auf den Tribünen.

 

Volle Aufmerksamkeit im Landesleistungszentrum

Start nach Maß in Satz 1: Moritz schlägt druckvoll auf und bringt die Blauen in Führung. Die Roten antworten variabel und solide und ziehen mit 4:9 davon. Auszeit HTBU. Lasse und Pawel machen Aufschlagdruck zum Ausgleich bei 13, doch der ETV punktet in Serie zum 15:19. Die stärkste Phase des Traditionsmeisters und Barmbek fällt nix ein. Endstand 17:25. Die Barmbeker Fans unterliegen der Lautstärke des ETV-Gejohles und bange Blicke auf der Tribüne suchen nach etwas Hoffnung.

Satz 2 beginnt im Gleichschritt, immerhin. Mit Benedict am Aufschlag gelingt ein erster Zwischenspurt zum 6:3. Der Punkteabstand bleibt in der Folge erhalten, bis Lasse aufschlägt und auf 16:11 erhöht. Der Support wird lauter, die Handlungsqualität der Barmbeker besser. Geht da doch mehr als Silber? Der ETV ist noch lange nicht geschlagen und schafft in seiner stärksten Rotation mit Torge Höchstedter am Aufschlag und Max Nissen als Vorderspieler den Ausgleich bei 17. Auszeit und Spielerwechsel der HTBU können die Roten nicht aus dem Rhythmus bringen. Crunchtime in Satz 2: 18:19-Führung des ETV, 23:20-Führung der HTBU, Ausgleich bei 23. Den Blauen fehlt es an Selbstbewußtsein und Ausstrahlung derselben, doch die Fans auf der Tribüne bleiben laut. Die Roten beginnen Eigenfehler zu machen  – mit Pawel am Aufschlag gewinnt Barmbek 26:24.

Barmbek schaut voraus und siegt im Tie-Break

Perfekter Start in den Tie-Break für die Blauen: Moritz schlägt das Team 3:0 in Führung und Fabian erzwingt den Seitenwechsel bei 8:5. Malte macht weiter und erhöht auf 11:7. Ein zarter blauer Hoffnungssschimmer strahlt am Horizont. Der ETV verwandelt klare Punktchancen zu Eigenfehlern und Justin serviert zum Matchball. Mit 15:10 endet das spannende, aber sportlich nicht herausragend gespielte Finale. Sehenswert: Der Barmbeker Hüpfkreis danach – befreit und fröhlich brüllen die Blauen herum. So viel Leidenschaft in manch Abwehr- oder Angriffssituation sind willkommen.

Am 14. und 15. April vertreten beide Finalisten Hamburg bei den Norddeutschen Meisterschaften in Warnemünde. Dort können die beiden besten Teams das Ticket zur Deutschen Meisterschaft im Mai in Rottenburg lösen. Gute Fahrt!

Erste Medaille für Barmbek-Uhlenhorst

Wer war’s? Marie, Lotta, Lea, Leni, Jula und Geeske wissen, wer großen Anteil am Erfolg hat.

Vielleicht werden noch Generationen von Volleyballer*innen die Namen derjenigen in Ehren halten, die die erste Medaille bei Hamburger Jugendmeisterschaften für die HTBU errungen haben: Lotta Göbel, Leni Eggers, Marie Eggert, Lea Phillipp, Jula Rabe und Geeske Camp wurden Hamburger Vize-Meisterinnen der Mädchen Unter 14 Jahren. Mit dem Gewinn der Silbermedaille ist die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft am 5. und 6. Mai in Schwerin verbunden.

Nach 450 gespielten Punkten in 7 Spielen waren die Barmbeker*innen erschöpft und verloren das Finale gegen die VG WiWa mit 2:0 (25:8 und 25:11). Eltern und Fans jubelten dennoch über den Coup. Besonders zufrieden ist Trainer Jörn Schröder: „Mit einem tollen Team bin ich nach neun Jahren wieder auf einer Norddeutschen Meisterschaft! Das haben sich die Mädchen wirklich verdient.

Vor einem Jahr, bei der Hamburger Meisterschaft U13 und dem Norddeutschen Spielfest im Juni 2017, zeigten die Spielerinnen ihr Potential, erreichten aber „nur“ Platz 6. Jörn hat es geschafft das Spiel um die Dimension Höhe zu erweitern und statt „in die Ecke pritschen“ häufig Schmetterschäge einzusetzen. „Begeistert bin ich auch vom Zusammenhalt in der Trainingsgruppe: Karoline, Louisa, Cora-Lie und Lina haben das Team am ersten Wettkampftag toll unterstützt und großen Anteil an der souveränen Leistung in der Vorrunde„, ergänzt Schröder.

Ein spannendes Frühjahr für Volleyballer*innen aus Barmbek und Uhlenhorst: Titeljäger*innen auf der Pirsch

Erfolgreich war die HTBU auch bei den zeitgleich ausgetragenen Hamburger Meisterschaften der Jungen Unter 14 Jahren und Unter 18 Jahren. Beide Teams erreichten Platz 6. Die dahinter stehenden Leistungen sind ähnlich famos: Mit Till als einzigem Spieler im ältesten Jahrgang nutzte die U13-Posse mit Nick, Johann, Jakob und Mika die Meisterschaft der älteren als Vorbereitung für den „richtigen“ Titelkampf Ende Februar und überzeugte die Fachleute mit gutem Spielaufbau. In der Vorrundengruppe mit drei Tie-Break Spielen nur knapp am Halbfinale vorbeigeschrammelt, deutete der verletzungsbedingt dezimierte HTBU-Kader sein Potential an.

Gleiches Ergebnis für die männlichen Jugendlichen im schönsten Trikot der Stadt: Platz 6 bei den Hamburger Meisterschaften der Jungen Unter 18 Jahren. In Halstenbek war der Kern des Teams sogar zwei Jahre jünger als erlaubt. Fabian, Lasse, Malte, Justin und Moritz holten sich wertvolle Hinweise für die Meisterschaft der Unter 16jährigen Anfang Februar. Zwei Niederlagen waren schmerzhaft, aber fokussieren die jungen Spieler in der Weiterentwicklung. Merke: Wer zu den Deutschen Meisterschaften Unter 16 Jahren will, muss in halber Besetzung nicht erfolgreich bei den Hamburger Meisterschaften Unter 18 Jahren sein.

Erfolgreich in Schwerin

Die männliche U13 nutzte das Vorbereitungsturnier des Schweriner SC, um sich für die kommenden Herausforderungen zu präparieren. Ein lausiger Auftakt mit Niederlagen gegen die riesigen Mädchen des Schweriner SC (9:25 und 13:25) und Marzahner VC (14:25 und 10:25) entpuppte sich im Tagesverlauf als langer Anlauf zu konstant guter Spielqualität. Bereits im Gruppenspiel gegen den VC Dresden mußte der Gegner viel druckvoller agieren, um Punkte gegen Mika, Phillip, Nick, Louis und Johann zu erspielen. Trotz neun eigener Fehlaufschläge schafften die Barmbeker ein 18:25 und 19:25. Im Spiel gegen den Bundesliga-Nachwuchs der BR Volleys gab es zwar weniger Punkte, aber wieder eine sportliche Weiterentwicklung: Die einzunehmenden Spielpositionen waren eingeschliffen, die Abläufe funktionierten und der Aktionsradius in Annahme und Abwehr wurde größer. Im abschließenden Überkreuz-Spiel des Tages stand der Oldenburger TB auf der anderen Netzseite und im westdeutschen Duell setzen sich die Kids aus der Metropole mit 25:20 und 25:22 durch.

Schnelle Lernkurve: Mika, Phillip, Nick, Louis und Johann starten durch

Um die Plätze 13 bis 16 ging es für Mika, Phillip, Nick, Louis und Johann am Sonntag. Erste Hürde das Team des Berliner VV: Mit 20:25 ging Satz 1 an die Hauptstädter, doch die Küsten-Kinder konterten mit noch besser strukturiertem Spiel und sicherten sich mit 25:23 den zweiten Satz. Im nächsten Gruppenspiel zeigten die Barmbeker, dass sie auch gegen Mädchen gewinnen können und besiegten den Schweriner SC mit 25:15 und 25:13. Im abschließenden Gruppenspiel stand (wieder) der VC Dresden im Feld und wunderte sich, was die Barmbeker zauberten. Das Wiedersehen hatten sich die Elbestädter wesentlich einfacher vorgestellt. Mit 19:25 und 14:25 ist die Punkteausbeute zwar schlechter als am Vorabend, aber die Qualität des Spiels wesentlich besser. Da der Berliner VV nur Unentschieden gegen den Schweriner SC spielte, belegten die jungen Hamburger Platz 14 – als bestes westdeutsches Team.

Die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte könnte am nächsten Wochenende geschrieben werden, wenn die 12jährigen bei den Hamburger Meisterschaften Unter 14 Jahren antreten, aber das Kapitel ist im Spannungsbogen zu vernachlässigen. Fokus ist die Hamburger Meisterschaft der Jungen Unter 13 Jahren. Gemeinsam mit den HTBU-Mädchen soll dort eine Platzierung erspielt werden, die zur Teilnahme am Norddeutschen Spielfest im Mai in Flensburg berechtigt.

Auftakt des Volleyballjahres 2018

Neujahrsturnier für U16 männlich

Am 6. und 7. Januar 2018 spielen die besten männlichen Jugendteams der Geburtsjahrgänge 2003 oder jünger um die „Krone des Nordens“ – als internationale Gäste mit dabei: SMS Ostroda (Polska) und Marilyst/ Fortuna Odense (Danmark). Von Samstag 12 Uhr bis Sonntag 15 Uhr, wird in sieben spannenden Spielrunden in den Sporthallen Steinhauerdamm und Angerstraße allerfeinstes Volleyball gezeigt. Die Anreise ist bequem: Die Wettkampfhallen liegen direkt neben der U1/3-Haltestelle „Lübecker Straße“ – nur zwei Stationen entfernt vom Hauptbahnhof.

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Januar 2017: Die gekrönten Häupter aus Bremen / Hannover

Unmittelbar vor den regionalen Landesmeisterschaften bietet das Turnier eine perfekte Möglichkeit sich in Wettkampflaune zu spielen. Ziel vieler Teams ist die Deutsche Meisterschaft im Mai 2018 in Rottenburg. Da jedes Team gegen alle anderen spielt, zählt in der Gesamttabelle jeder Ballpunkt. Keine langweilige Gruppenphase, sondern viele hochklassige Spiele.

Die „Krone des Nordens“ ist idealer Treffpunkt für Jugendspieler*innen, Fans, Talententwickler*innen und Trainer*innen. Ein besonderer Service erwartet alle neugierigen Jugendtrainer*innen: Mit dem Zauberspruch „Ich suche hier Inspiration!“ erhalten Interessierte einen kostenlosen Begrüßungs-Kaffee. Wer seine eigene Kaffeetasse mitbringt, dem wird vom freundliche Ausgabepersonal kostenlos nachgeschenkt.

Der Spielplan und aktuelle Ergebnisse ist hier.

Ausgewählte Top-Talente

Moritz, Benedict, Fabian, Malte, Geeske und Karoline machten Hamburg erfolgreich

Knapp ein halbes Jahr nach Intensivierung des Jugendvolleyballs in Barmbek und Uhlenhorst wurden viele Volleyballer*innen der HTBU in die Hamburger Auswahlteams berufen. Geschlechterübergreifend stellt die HTBU das größte Kontingent an Auswahlspieler*innen in den jüngeren Jahrgängen.

Erster öffentlicher Auftritt beider Teams war die Trophäe des Nordbadischen Volleyball-Verbands. Vom 15 bis 17. Dezember erreichten die Hamburger Jungs Platz 5 und die Mädchen Platz 8 – jeweils gegen fast komplett mitspielenden süddeutschen Landesauswahlteams. Die Hamburger Landestrainer, Gerd Grün (weiblich) und André Bolten (männlich), sind mit den in Mannheim erreichten Platzierungen zufrieden. Nächste Bewährungsmöglichkeit für die Auswahlteams ist der McPomm-Cup im September 2018.

Die Ausgewählten planieren den Weg für weitere HTBU-Spieler*innen. Ebenfalls auf dem Beobachtungszettel der Landestrainer stehen Lasse van Keeken, Carlo Brüser, Louisa, Conradi, Coralie Schmidt, Marie Eggert und Jula Rabe. Für zukünftige Jahrgänge sollte der Blick der Landestrainer zuerst nach Barmbek und Uhlenhorst gehen…