Wahnsinn: Volley-GrundschulCup in Barmbek

Die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst (HTBU) verfolgt das Ziel, möglichst viele Kinder für Volleyball zu begeistern. Aktueller Coup: Ein Volley-GrundschulCup mit 32 Teams aus drei Grundschulen. Stolze Sieger: Theo und John aus der Grundschule Wielandstraße.

Theo und John nehmen gute Gefühle je einen Volleyball mit nach Hause – weiter üben und später mal Nationalspieler werden

In einem spannenden Finale siegten die Jungs vom südlichen Ufer der Wandse knapp mit 14:12 gegen Johann und Hennes aus der Adolph-Schönfelder-Schule. In der Sporthalle Steinhauerdamm waren Jungen und Mädchen der Grundschulen ForsmannstraßeWielandstraße und Adolph-Schönfelder-Schule aktiv. Die Kinder der 3. und 4. Klassen zeigten viel Einsatz und erlebten bombastischen Turnierspaß. Für Theo war der Sieg eine gelungene Steigerung, denn er hat bereits im vergangenen Jahr als Drittklässler am Barmbeker Turnier teilgenommen und auch beim Hamburger Finale herausragend platziert – zusammen mit seiner älteren Schwester gelang ihm Platz 3.

Viel Action auch im Spiel um Platz 3: Knapper 12:9-Erfolg von Henri und Leon

Innerhalb von drei Stunden haben die Kinder sechs Spiele absolviert, um in Vor-, Zwischen- und Platzierungsrunde die Plätze auszuspielen. Der humane Spielplanberechner wurde während des Turniers von den enthusiastischen Kindern so bedrängt, dass sich Berechnungsfehler bei der Platzierungen 9 bis 32 eingeschlichen haben – „Egal, Hauptsache weiter Volleyball spielen!„, forderten die Teilnehmer*innen. Die erfolgreichsten Teams haben die Möglichkeit am großen Finale teilzunehmen.

Alle Platzierungen sind hier.

 
 
Die Vorbereitung erfolgte mit freundlicher Unterstützung von

Barmbek goes Deutsche Schulmeisterschaft

Amira, Annabel, Vianne, Lea und Geeske zeigen Stärke

Mit einem lehrreichen Haufen Erfahrungen kamen fünf Barmbekerinnen aus Bad Blankenburg (Thüringen) zurück an die Alster. Erschöpft. Von Montag bis Donnerstag vertraten die Klosterschülerinnen als Landessiegerinnen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ das Bundesland Hamburg. Zum Abschluß belegten Annabel, Lea, Geeske, Vianne und Amira Platz 13 – tolle Leistung. In der Rückschau läßt sich das Turnier in zwei unterschiedliche Hälften teilen: Die ersten beiden Vorrundenspiele und der Rest. Während die ersten Spiele nichts Begeisterndes boten, rockten die Mädchen in der zweiten Hälfte das Parkett und verschafften sich gehörigen Respekt.

Vier Stunden Anreise, unter anderem durch den herbstlichen Thüringer Wald

Das Turnier startete mit dem Nord-Klassiker gegen das Sportgymnasium Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) – Eliteschule des Sports, Bundesstützpunkt, Nachwuchsschmiede des Frauen-Bundesligisten Schweriner SC und amtierende Deutsche Meisterinnen der U14. Mit viel Respekt wurde das 0:2 (8:25, 9:25) akzeptiert. Alle Spielerinnen waren im Einsatz, um die Nervosität aus den Körpern zu „spielen“. Auf dem zweiten Gruppenspiel gegen die Grundschule Zepernick (Brandenburg) ruhten die kalkulierten Hoffnungen, doch mit 0:2 (22:25, 15:25) erlebten die Fünf Nord-Mädchen eine gefühlt ultraheftige Klatsche. „Da lief nicht viel zusammen„, erinnert sich Trainer Oliver Camp. „Es fehlte an gemeinsamer Identität und Siegeswillen – sich mitten im Wettkampf im eigenen Team Vorwürfe zu machen, hilft nicht.“ Oder doch? Sorgte genau dieser emotionale Ausbruch für die nachfolgende, energische Reaktion der Gruppe?

Täglich Salat und viel Nudeln, doch leider auch braunes koffeinhaliges Zuckerwasser zu jeder Mahlzeit

Im letzten Gruppenspiel gegen das Sportgymnasium Dresden (Sachsen) – Eliteschule des Sports, Bundesstützpunkt, Nachwuchsschmiede des Frauen-Bundesligisten Dresdner SC – waren die Hamburgerinnen erneut krasse Außenseiterinnen. Der Trainer aus Dresden schätzte die Situation ähnlich ein und lies seine drei weniger spielstarken Mädchen anfangen. Wie gegen Schwerin begann das Spiel mit einer 1:0-Führung für Barmbek, die enthusiastisch und lautstark bejubelt wurde. Komisch: Barmbek zog auf 4:0 davon. In der Folge wurde der Dresdner Trainer aktiver, doch Mitte des Satzes räumte er alle drei Spielerinnen ab, um seine vermeintlichen Top-Stars ans Netz zu schicken. Hamburg führte mit 14:12. Amira, Lea und Geeske hatten sich mittlerweile eingespielt. Automatisiert und fast ohne Eigenfehler flog der Ball zwischen den türkisen Trikots hin und her: Ballkontrolle mit der ersten Berührung, hohes Zuspiel ans Netz und in 60% der Fälle ein pfeilschnell auf den Boden geballerter Ball von Geeske. Die Dresdner Top-Spielerinnen verlies der Mut. Der Trainer nahm beide Auszeiten und gestikulierte wild. Dreist sangen die Barmbekerinnen den beliebten Schlager „Auszeit – nützt nix!“ und wurden nicht nervös. Im Gegenteil: Die Aufschläge von Lea und Amira flogen immer schneller, immer knapper über das Netz und die Sensation war nicht aufzuhalten. Das Gymnasium Klosterschule gewinnt den Satz mit 25:21 gegen das Sportgymnasium Dresden. Verstörte Blicke des Dresdner Trainers trafen die selbstbewußten Gesichter von Annabel, Lea, Geeske Vianne und Amira – Seitenwechsel.

Funktionsgymnastik udn Frühsport sichern dauerhafte Top-Leistungen

Der zweite Satz enthielt weiterhin viele perfekte Annahmen von Amira, präzise Zuspiele von Lea und wuchtige Schmetterschläge von Geeske, doch leider auch einige Eigenfehler. Der emotionale Höhepunkt, ein „unmöglicher“ Satzgewinn gegen Dresden war geschafft und kleine Ungenauigkeiten verhinderten die ganz große Sensation. Desden gewinnt Satz 2 mit 15:25. Das Gute: Das Team hatte sich gefunden und gemerkt, was alles möglich ist. Allen wurde klar, dass mit einer solchen Leistung Zepernick in hohem Bogen aus der Halle geflogen wäre und die Chance für eine einstelluge Platzierung fahrlässig vergeben wurde. Das sollte am zweiten Wettkampftag nicht nochmal passieren!

Sonnendurchflutete Appartments und moderne Digitalkommunikation machen den Aufenthalt angenehm

Da die Jungs der Klosterschule vor zwei Jahren Platz 14 erreichten, nahmen sich die Mädchen Platz 13 zum Ziel. Dazu mußten die beiden abschließenden Spiele gewonnen werden. Im ersten Vergleich gegen das Gymnasium Hildburghausen (Thüringen) gelang ein müheloses 2:0 (25:15, 25:15). Platz 14 war also schon sicher, zumindest nicht schlechter, als die Jungs. Da die Jungs indes keinen Satz gewonnen hatten, war dieser 14. Rang bereits mehr wert. Platz 13 war in Reichweite. Die Zweitvertretung des Gymnasiums Straubing (Bayern) machte im ersten Satz des letzten Spiels keine Mühe – 25:16. Satz zwei zeigte dann, was ohne emotionales Vollgas passiert: 18:25 für Straubing. Der Tie-Break entschied über die Gesamtbewertung des Turniers: Achtbarer Erfolg oder irgendwie nur dabei gewesen? Die Mädchen strauchelten in den Satz und konnten sich nicht absetzen. Erst mit dem Seitenwechsel kehrte die zuvor angedeutete glamouröse Perfektion zurück und die Klosterschule siegt deutlich mit 15:9. Zu erschöpft zum Jubeln, wanken die Spielerinnen vom Feld – innerlich erfüllt mit Zufriedenheit über das Erreichte. „Klar, es gibt viele bessere Platzierungen, aber die Geschichte hinter der Platzierung ist wirklich toll„, bilanziert Oliver Camp. „Mit einem emotionalen Mix aus Versagensangstfreiheit und Aggression holen sich die Mädchen ins das Turnier zurück und belohnen sich selbst. Eine grandiose Lernerfahrung für jede der Fünf!

Zeigen, was am Ende wichtig ist: Geeske, Lea, Amira, Annabel und Vianne

 

Ballwechsel zum historischen Erfolg der Klosterschule: Die beste Volleyball-Platzierung in der über 100jährigen Geschichte des „besten Gymnasiums Deutschlands“:

Klosterschule lebt Volleyball

Voller Volleyball-Höhepunkte ist das Schulleben am Gymnasium Klosterschule – vor allem im November. Unterrichtsprojekt, 5er-Cup, Deutsche Schulmeisterschaft und Vorrundenwettbewerbe bei „Jugend trainiert für Olympia„, zeigen die vielfältigen Aktivitäten in Kooperation mit der HTBU. An der „Schule des Jahres“ 2017 ist Volleyball seit vielen Jahren eine besondere Sportart, so dass viele Jungen und Mädchen Volleyball entdecken und dauerhaft ausüben.

Hamburg’s Volleyball-Zukunft ist bunt

In der Dreifeldsporthalle sind die 120 Schüler*innen der 5. Klassen versammelt. Lautes Kreischen und trampeln mit den Füßen füllt minutenlang die Halle. „Energieübertragung“ soll das sein. Die Jüngsten am Gymnasium sorgen mit beeindruckender Lautstärke für Motivation bei Geeske, Lea und Amira. Die drei Mädchen aus den Klassenstufen 7 und 8 wurden im Februar Landessiegerinnen bei „Jugend trainiert für Olympia und reisen in 10 Tagen zur Deutschen Schulmeisterschaft in Thüringen. Die Klassenstufe 5 wünscht viel Erfolg! Die drei zeigen, dass sich Engagement lohnt, denn in Klasse 5 haben die drei jedes Spiel in der Vorrunde verloren. Eine Erfolgsgeschichte über drei Jahre Leistungsentwicklung.

In Klasse 5 legt die Klosterschule den Grundstein für spätere Erfolge: In einem mehrwöchigen Unterrichtsprojekt wird den Schüler*innen „Pritschen“ und „Baggern“ gezeigt. Mit Unterstützung des Landestrainers des Hamburger Volleyball-Verbands und eines Trainers der kooperierenden Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst ist die Lernmotivation hoch. Die Sportlehrer*innen und Experten sind jedes Jahr neu erstaunt, wie begeistert die Jungen und Mädchen beim Spiel sind. „Über das 1 gegen 1 am Langnetz gelingt es uns allen Kindern viele Ballkontakte zu ermöglichen„, hebt Landestrainer Gerd Grün hervor. Zum Abschluß des Projekts wird ein gemeinsames Turnier mit allen 5. Klassen gespielt. Wer am Ende die meisten Sätze gewonnen hat, kriegt den großen goldenen Pokal und darf sich ein Jahr am Anblick erfreuen. Auch die Klassenleitungen sind überrascht, wie altersgerecht Volleyball ist und loben – trotz anfänglicher Bedenken – die Turnierausrichtung als tolles Instrument zur Förderung der Klassengemeinschaft.

Um die Volleyball-Begeisterung zu verstetigen bietet die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst einen Neigungskurs an. Alle, die Lust haben, können mitmachen und neben „Pritschen“ und „Baggern“ auch Aufschlag, Schmettern und Blocken lernen. „Wir haben in den 5. Klassen viele Talente entdeckt: Milla, Elias, Maryem, Floriana und Hugo – aus denen basteln wir tolle Volleyballer*innen„, ist sich Trainer Oliver Camp sicher. Wem das schnelle Spiel am Netz dauerhaft gefällt, findet in der HTBU passende Trainingsgruppen, um auch bei Hamburger Meisterschaften erfolgreich zu sein. „In diesem Jahr hat die HTBU die Hälfte aller Hamburger Meistertitel bei den Jungen gewonnen. Die ersten Klosterschüler*innen sind jetzt Teil der Hamburger Auswahl. Systematische Förderung innerhalb eines partnerschaftlichen Netzwerks ist König„, bilanziert Camp.

Den 5er-Cup gewann die 5b mit 27 gewonnen Sätzen vor der 5d mit 20 gewonnenen Sätzen. Schreit es laut: „Wir sind die 5b – schneller als ein Lkw!“ Ob die Assoziation von Schnelligkeit mit der Lage der Sporthalle an einer der meist befahrenen Hamburger Straßen zusammenhängt? Das sollte dem Schulsenator zu denken geben.

 

Barmbek ist Hamburg

Max überwindet den Block von Schläfrig-Holstein, während Malte (#3) überlegt, was er tun könnte

  Beim Regionalen Bundespokal Nord wimmelte es in den Hamburger Auswahlteams von HTBU-Spieler*innen – geschlechterübergreifend betrug die „Barmbek-Quote“ 50%. Beachtlich.

Tim (#10) und Malte (#3) recken sich vergeblich – den Ball müssen die Abwehrspieler einsammeln

Geeske (rechts) täuscht Sachsen-Anhalt mit einer Zuspiel-Finte

In Schwerin starten Fabian Richter, Johnson Rückel, Malte Höppner, Max Nissen, Tim Sevecke, Moritz Hauschildt, Moritz Camp, Torge Höchstedter, Benedict Hoffmann, Karoline Knaup und Geeske Camp. Beide Teams spielten gegen die Landesauswahlteams von Berlin, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Nach drei Wettkampftagen belegten beide Teams Platz 6 unter den acht nördlichen Bundesländern. Mit der Platzierung waren Spieler*innen, Trainer und Betreuer*innen nicht zufrieden. Während die Jungen nach zwei Bundespokalen auf dem letzten Platz mit dem aktuellen Jahrgang eine formale Verbesserung erzielten, hielten Mädchen das Niveau (Platz 5 und 6 in den Vorjahren).

Lohn der ganzen Mühe: Außenangreifer Max Nissen wurde zum Sichtungslehrgang der Jugendnationalmannschaft im November in Kienbaum eingeladen. Herzlichen Glückwunsch! Max könnte der erste Barmbeker Nationalspieler werden. Ein Ereignis, dass bestimmt mit einer Konfetti-Parade auf dem Winterhuder Weg gebührend gefeiert würde. Mindestens.

 

Alle Fotos von Rino Stancak

Barmbeker Quartett beim Bundespokal Beach

Eine Woche Beachvolleyball-Adventures an der Ostsee: Johnson, Torge, Moritz und Tim vertreten Hamburg beim Bundespokal Beach

Ein vollkommen neues Handlungsfeld hat sich für Johnson, Torge, Malte, Moritz, Max und Tim ergeben: Landesauswahl Beachvolleyball. Höhepunkt am zurückliegenden Wochenende: Bundespokal in Damp. Die vier besten Beachvolleyballer*innen des Geburtsjahrgangs 2002 aus jedem Landesverband treffen sich und spielen mit 32 Teams pro Geschlecht den Champion aus. Da Malte und Max bereits Urlaub gebucht hatten, startete das Barmbeker Quartett in der Kombination Torge/Johnson (beide *2004) und Tim/Moritz (beide *2003). Schon auf Grund des geburtsjahrgangs war klar: Das Gesamtturnier gewinnen ist nahezu unmöglich.

Am Montag reisten die Hamburger Teams an die Ostseeküste, um sich am Wettkampfort mit (viel) Wind und Sand anzufreunden. Der Wettbewerb startete am Freitag mit einer Gruppenphase. Torge/Johnson starteten als 24. der Setzliste und verloren alle drei Gruppenspiele. Zwar gelang eine Leistungssteigerung im letzten Gruppenspiel gegen die hessischen Dobbertin/Landsmann, doch das 0:2 (13:15, 15:17) reichte nur für Platz 4. Mit einem ähnlichen Ergebniss starteten auch Tim/Moritz in den Wettkampf: 0:2 (6:15, 14:16) gegen Duse/Segebrecht aus Schleswig-Holstein. Im zweiten Spiel gegen Langhans/Schubert aus Schwerin gelang ein 2:0 (15:6, 16:14) – damit sicherten die sich die Barmbeker Platz 3 in der Vorrundengruppe und die Qualifikation für die Zwischenrunde. Im abschließenden Spiel des Tages konnten Tim/Moritz auf dem Center Court spielen und genossen das Gedüdel des Moderators und den Applaus der Zuschauer*innen. Gegen Kaufhold/Meier aus Baden-Würrtemberg, die späteren Bronzemedaillengewinner, gelangen einige erfolgreiche Angriffe (in beiden Sätzen insgesamt 14 Punkte) und das Zusammenspiel wurde stabiler. Zum Abschluß des ersten Wettkampftags ging es in der Zwischenrunde gegen Groß/Hermann aus Rheinland-Pfalz. Die körperlich ebenbürtigen Mitteldeutschen waren handlungssicherer und siegten mit jeweils 12 Punkten für Tim/Moritz. Bei den Mädchen konnte Hamburg beide Teams in die Zwischenrunde schicken: Einmal erfolgreich, einmal nicht.

Am Samstag starteten Torge/Johnson gegen Gröning/Stenchly aus Nordrhein-Westfalen – in guten Momenten gelangen klare Aktionen, doch insgesamt produzierten die beiden zu viele Eigenfehler: Nach dem 0:2 (8:15 und 10:15) wechelten die Beiden aus die Verliererseite. Da Torge nach dem Spiel krankheitsbedingt nicht weiterspielen konnte, hatte das Team Platz 29 sicher. Tim/Moritz starteten gegen Gruner/Kscuik aus Thüringen und siegten deutlich mit 2:0 (15:4, 15:11) und trafen im nächsten Spiel auf Mohwinkel/Mroß aus Niedersachsen. Mit 0:2 (10:15, 4:15) wurde auch Team Barmbek 1 auf die Verliererseite geschoben. Dort mußten Tim/Moritz gegen die Berliner Klatt/Klebs ans Netz, die durch den Ausfall von Torge/Johnson  kampflos eine Runde weiter gekommen sind. Mit einem guten Spiel gelang die Barmebeker Revanche mit 2:1 (16:14, 17:19, 15:11). Im letzten Spiel des Tages konnten Tim/Moritz gegen die Sachsen Gilbrich/Keetmann den Einzug ins Viertelfinale (der unteren Hälfte) schaffen. Im vierten Spiel des Tages gelang mit einer fast fehlerfreien Leistung ein unerwartet einfacher Sieg mit 2:0 (15:9, 15:8). Die Hamburger Mädchen in der oberen Hälfte hatten beide Spiele verloren, während die anderen ebenfalls im Viertelfinale (der unteren Hälfte) standen.

Große Show am Aktionsstrand: Barmbek zeigt Beachvolleyball, Damp guckt fasziniert zu

Das Viertelfinale verloren die Mädchen in zwei Sätzen – Vorhang auf für Barmbek: Ein extrem gelungener Start in den ersten Satz mit Assen und Blocks, schüchterte Nordrhein-Westfalen sichtbar ein: Der Zwischenstand von 5:0 tat ein übriges. Tim/Moritz spielten den Satz zuverlässig zu Ende und siegten 15:8. Der zweite Satz ging mit demselben Ergebnis an den Rhein, so dass der Tie-Break entscheiden mußte. Westdeutschland wechselt mit dem Aufschlag von Moritz auf Tim, beide Barmbeker setzen den Ball oft knapp neben die Linie, leider auf der falschen Seite der Markierung. In einem Tie-Break voller Chancen verliert Barmbek 6:15 und beendet den Wettkampf auf Gesamtrang 21.

Ein ermutigendes Ergebnis im Hinblick auf die Geburtsjahrgänge der Barmbeker: Tim/Moritz dürfen im nächsten Jahr nochmal antreten, Torge/Johnson sogar in zwei Jahren nochmal.

 

Siege bei der Deutschen Beachvolleyball-Vereinsmeisterschaft U15

Strahlender Himmel im Nachbarstadtteil Winterhude: Strahlende Gesichter bei den Gewinner*innen und Julian Kulawik (Hamburger Sportjugend), Dr. Lydia Kleist (Sportamt Hamburg), Stefanie Hackbarth (Deutsche Volleyball-Jugend) und Katja Kohfeldt (Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst)

Karoline nimmt die Gratulation von Julian Kulawik entgegen

Vom 6. bis 8. Juli richtete die HTBU im Stadtpark die Deutschen Beachvolleyball-Vereinsmeisterschaften für Jungen und Mädchen Unter 15 Jahren aus. Die HTBU war mit einem Mädchen- und einem Jungen-Team am Start. Die Mädchen belegten Platz 15, die Jungs schafften den Sprung in die Deutschen Top Ten und wurden 9.

Bei den Mädchen starteten Coralie, Geeske, Karoline, Marie und Louisa und schafften in vielen Sätzen viele Punkte, doch zu selten gelang es den letzten Punkt in einem Satz zu machen. Erst im abschließenden Spiel gegen den VCO Rhein-Neckar gelang ein deutlicher 3:1-Sieg (11:21, 21:9, 15:13 und 15:4).  Kleiner Trost: Das Team verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von Platz 18 auf Platz 15.

Johnson nimmt die Gratulation und Urkunde von Katja Kohfeldt entgegen

Die Jungs trafen in der Vorrundengruppe auf die beiden späteren Finalisten VCO Rhein-Neckar und TSV Grafing. Mit einem 3:1-Sieg (21:19, 21:16, 13:15 und 16:14) im letzten Gruppenspiel gegen die FT Freiburg, gelang Torge, Johnson, Moritz, Carlo. Nick und Benedict der Einzug ins Achtelfinale. Dort trafen die Jungs in Blau auf den Nachwuchs des Bundesligisten Netzhoppers Königswusterhausen (Brandenburg) und vergaben allerfeinste Punktballchancen und machten viele Eigenfehler. Die Folge war eine gefühlt unnötige 1:3-Niederlage (13:21, 17:21, 15:4 und 13:15), obwohl es im Vier-gegen-Vier bereits lange nach einem Tie-Break aussah. Im Platzierungsspiel gegen die Hessen vom TV Biedenkopf spielten die Barmbeker sehr souverän und siegten deutlich mit 3:1 (21:19, 21:15, 15:8 und 13:15). Das abschließende Spiel gegen Humann Essen endete 3:2 für die Gastgeber – Johnson und Torge gewannen den Tie-Break und lösten großen Jubel aus.

Torge schiebt das Spielgerät am Biedenkopfer Block vorbei

Die Gesamtsiegerinnen bei den Mädchen kamen vom VC Freudental (Baden-Würrtemberg), die Raspo Lathen (Niedersachsen) mit 3:2 (14:21, 21:18, 15:6, 12:15 und 15:11) in einem epischen Spiel besiegten. Bei den Jungs gewann der TSV Grafing (Bayern) mit 3:0 (21:12, 21:14 und 17:15 – der letzte Satz wurde hitzebedingt nicht gespielt) gegen den VCO Rhein-Neckar (Baden-Würrtemberg).

Sehr hilfreich waren viele Barmbeker Eltern und rackerten nach der Abreise der Gäste ununterbrochen, bis nach 180 Minuten wieder ein leeres Sandfeld geschaffen war. Alle Buntheit war verschwunden und die Sportfläche wieder in ihren Alltagszustand versetzt. Ohne diese Unterstützung ist die Ausrichtung von Ereignissen mit bundesweiter Beachtung nicht zu schaffen. Danke an Tjark Behring, Thorsten Brüser, Moritz Camp, Daniel Dworzynski, Lilly Faroß, Justin Fischer, Florian Fritzsche, Patrick Harke, Martina Hauschild, Christian Hoffmann, Birgit Hoffmann,

Barmbeker Jubel nach Punktgewinn

 Theda Höchstetter, Marcus Höchstetter, Kirsten Köhn, Andreas Koch, Günther Paulsen, Jeremy Platre, Fabian Richter, Tanja Richter, Werner Sardemann, Gundel Schmidt, Tim Sevecke, Nicole Winkelmann und Hans Wittwer.

 

Wer Lust hat auf noch mehr Bilder, kann in die von Patrick Harke erschaffene Bilderwelt eintauchen – Viel Spaß.

Moritz und Carlo schaffen gegen Biedenkopf einen Satzgewinn

Silber und Bronze im Sand

Die Nord-Vereinsmeisterschaft, als Qualifikationsturnier des SHVV und des HVbV zur Deutschen Beachvolleyball-Vereinsmeisterschaft U15, flutschte ohne größere Pannen und mit nur einem kurzen Schauer über die „Bühne“. Die Jungen und Mädchen der HTBU nutzten den Heimvorteil und räumten bei den Medaillen satt ab: Die Mädchen erspielten sich Bronze und die Hamburger Vizemeisterschaft, während die Jungen den Titel Hamburger Landesmeister und Silber gewannen. Beide Teams dürfen an der Deutschen Meisterschaft vom 6. bis 8. Juli im Hamburger Stadtpark teilnehmen – wieder mit Heimvorteil.

Platz 1: VG WiWa (Mitte/rosa), Platz 2: Kieler TV (blau/links), Platz 3: HTBU (vor Hamburgs Stadtwappen), Platz 4: Grün-WEiß Eimsbüttel (vorn/grün)

Den Wettbewerb der Mädchen dominierte die VG WiWa – ohne Satzverlust spielten sich das Team von Torben Meier auf Platz 1: Nord-Meisterinnen, Goldmedaille und Startrecht bei den DBVVM U15. Luana Abdija, Greta Böttcher, Mari Höchstetter, Marsala Ghousi, Emma Gangey und Sinja Reich mussten in kaum einem Satz an ihre Leistungsgrenze gehen. Für die Barmbeker Mädchen meisten hingegen war das Turnier der mühsame Start in die Sandsaison – einzig Louisa Conradi und Karoline Knaup hatten zuvor erfolgreich an Young Beach-Turnieren teilgenommen. Nach dem Gewinn des ersten Satzes im 4er-Spiel, witterte Trainer Jörn Schröder die Möglichkeit Silber zu gewinnen, doch die Mädchen des Kieler TV sicherten sich den Gesamterfolg.

Noch ohne Halsschmuck: Karoline, Marie, Louisa, Jula und Coralie

Mehr Dramatik bei den Jungen: Brüser/Rückel (unser Ü-Team) verloren gegen Böhme/Tiedemann (Halstenbeker TS) 17:21 und Hoffmann/Hauschild (unser H-Team) glichen gegen Eller/Theuerkauf (HTS) mit 21:12 aus. Im 4er-Spiel siegte Halstenbek im ersten Satz (15:10), doch Barmbek erspielte sich den Tie-Break mit dem selben Ergebnis. Am Ende siegte Halstenbek vermutlich verdient mit 15:13 und hinterlies ganz Barmbek und Uhlenhorst unzufrieden und mit Selbstzweifeln.

Da beide Teams die weiteren Spiele gegen Oststeinbek und Kiel gewannen, brachten die Spiele gegen Flensburg die Entscheidung. Halstenbek verlor ohne Satzgewinn, so dass Barmbek mit einem Erfolg im letzten Spiel über die bis dato ungeschlagenen Flensbuger den Hamburger Landesmeistertitel und die Silberplakette erringen konnte. Geht da was?

Hübsch mit Halsband: Johnson, Carlo, Benedict, Moritz, Nick und Torge

Halstenbek schaute zu, wie Nissen/Thomsen (TSB) Rückel/Hoffmann deutlich mit 21:12 besiegten. Halstenbek ärgerte sich, als Brüser/Höchstetter gegen Hansen/Schiller (TSB) 21:15 gewannen. Im 4er-Spiel lief zunächst alles für Halstenbek – denkbar knapp mit 17:15 siegten die Jungs aus der Fördestadt. Während das Heimpublikum wegen des knappen Ergebnisses Hoffnung schöpfte, demonstrierten die Nordlichter unanfechtbare Zuversicht. Barmbek spielte fortan druckvoller und mit weniger Eigenfehlern. Moritz Hauschild übernahm das Kommando und das Team glaubte an sich – Lohn der Mühe: Ein klarer 15:10-Satzgewinn für die heimischen Stadtparkkinder. Jetzt bangte Halstenbek mit Flensburg und sah die Früchte des Sieges durch den Sand rinnen. Barmbek lag beim Seitenwechsel des Tie-Break 6:7 zurück, doch nutzte seine Netzhoheit in den folgenden Spielzügen zur 11:8-Führung. Auszeit Flensburg. Ratlosigkeit in den Gesichtern des siegverwöhnten Teams aus Schleswig-Holstein. Doch alle Hinweise von Trainer Gunnar Hansen halfen nicht: Barmbek hielt die Führung bis zum 15:12. Der Barmbeker Jubel traf auf Halstenbeker Trauer. Halstenbeks Top-Angreifer Rasmus Böhme wußte nach Abpfiff, was seinem Team den Titel kostete: „Der Satzverlust gegen Kiel wirkt sich aus!Der Vize-Präsident Leistungssport des Hamburger Volleyball-Verbands, Klaus Widegreen, war bei der anschließenden Siegerehrung vom spannenden Spiel ergriffen: „Das war tolles Beachvolleyball! Unglaublich, was in dem Alter schon geht.“ Flensburg und Barmbek freuen sich schon auf das Wiedersehen bei den Deutschen Beachvolleyball-Vereinsmeisterschaften. Nimmt jemand Wetten an?

HTBU-Trainer Oliver Camp hob in seiner Tagesschau drei Aspekte hervor: „Hervorragende Teamleistung im letzten Spiel trotz zuvor souverän scheinendem Gegner. Fast fehlerfreies Debüt von Nick Hofmann. Besserer Startplatz bei der DBVVM als Meister, denn als Ausrichter. Sehr gut gemacht!

Zwölfjährige im Norden Nummer 2

Mitten in der Beachvolleyball-Saison pckten die Hamburger U13-Meister ihre Sportschuhe ein, um beim Norddeutschen Spielfest in Flensburg anzutreten. Die besten vier Teams aus den Landesverbänden Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg Vorpommern spielten ein gemeinsames Turnier in Flensburg. Zum Hallenvolleyball-Déjà vu reisten sieben hoffnungsvolle Barmbeker an: Jonathan, Nick, Johann, Louis, Mika, Philipp und Jakob.

Benötigen eine größere Vitrine für das zahlreiche Edemetall: Johann, Nick, Jonathan, Jakob, Philipp und Mika.

In der Vorrunde gab es einen leichten 2:0-Auftaktsieg gegen den TSV Russee und einen gut herausgespielten Erfolg gegen die Zweitvertretung des Schweriner SC. Als Gruppenerste konnten die Sieben zuschauen, wie sich der Eimsbütteler TV das Herausforderungsrecht erspielte. In einem Rematch des Hamburger Meisterschaftsfinales ging es um den Einzug in die Top-Gruppe (Platz 1 bis 3) oder die Mittelklasse (Plätze 4 bis 6).  Das westliche Alsterufer erwischte den besseren Start und führte Mitte des ersten Satzes bereits mit sechs Punkten, als Barmbek auswechselte. Danach hatten die Jungs der HTBU das Spiel unter Kontrolle und gewannen 25:19. Im zweiten Satz entstand erneut kein „flow“ und auch Spielerwechsel bewirkten keine grundlegende Veränderung: 23:25 für den ETV – Satzausgleich. Ein leichtes Prickeln überzog die verschwitzt-verklebte Haut der lauthals „E-T-V !“ johlenden Zuschauer*innen. Gelingt die Revanche? Barmbek startet gut und führt zum Seitenwechsel mit 8:4. Alles scheint kontrolliert, doch entgleitet den blauen Helden der sichere Erfolg – der ETV punktet in Serie und führt 8:10. Unsicherheit auf Barmbeker Seite, Breitbrustigkeit und Lautstärke beim Gegner. Auszeit. Klare Aufforderung an die HTBU-Spieler im Angriff effektiver zu sein. Wiederanpfiff. Barmbek punktet in Serie und gewinnt 15:12. Toller Krimi. Mit Abstand zum Abpfiff die umgläubige Frage: „Jetzt gehören wir zu den besten drei Teams und haben Bronze schon sicher?

Am Sonntag sind zwei Spiele zu absolvieren: Zuerst gegen den Schweriner SC, Landesmeister aus Mecklenburg-Vorpommer, danach gegen TSB Flensburg/SV Adelby, Landesmeister aus Schleswig-Holstein – ein echter Nordgipfel. Der erste Satz endete mit 25:10 für den SSC, doch verschleiert der Punktestand, dass die Hamburger Meister stets gefährlich waren. Philipp, Jakob und Johann hatten ihre Abwehrformation umgestellt und schlugen druckvoll auf. Ein Erfolgsrezept. SSC-Coach Dieter Melzer lies bis ganz kurz vor Schluß seine Besten auf dem Feld, um den Erfolg zu sichern. Im zweiten Satz nutzte das dann auch nix: Die Barmbeker führten früh und deutlich, der SSC-Coach kochte und gestikulierte, rief und wedelte mit den Armen. Barmbek blieb vorn und spielte souverän Punktballchancen heraus. Zum Verdruss der Mecklenburger streckten Jonathan, Nick und Mika ihre Hände über’s Netz, blockten und ballerten vereinzelt. Am Ende hat es nicht gereicht – die HTBU-Gang verlor 25:23, doch sah die Fachöffentlichkeit, dass hier ein ernsthafter Rivale für die dauersiegverwöhnten SSC’ler am Start ist.

Als Schiedsgericht sahen die Barmbeker einen klaren Erfolg des Schweriner SC gegen die Gastgeber. Die Goldmedaille war also vergeben. Im letzten Gruppenspiel hatten die Kinder aus der Metropole die Chance die Silbermedaille zu gewinnen. Unspektakulär und verdient gelang genau das. Mit Platz 2 endet eine Saison voller großer Erfolge. Die beiden Elfjährigen im Kader machten mit Doppel-Gold und Nord-Silber die größte Beute. Jetzt können die Schuhe wieder ausgezogen werden: Heißa Beachvolleyball!

Young Beach Saisonbeginn

Fast 50 Kinder und Jugendliche trotzen im Hamburger Stadtpark den metereologischen Tatsachen und ballerten Beachvolleybälle übers Netz und in den Sand: Heißa – Young Beach ist wieder da! Mütze, Handschuhe, Daunenjacke und andere untypische Strandacessoires waren wichtig Hilfsmittel, um die Körpertemperatur betriebsfähig zu halten. Dennoch gab es tolle Abwehraktionen und rummsige Angriffe zu sehen. Bei den Jungen und Mädchen Unter 15 Jahren dominierten die Spieler*innen aus den umliegenden Stadtteilen Barmbek und Uhlenhorst – in der älteren Spielklasse schaften es Fabian Richter und Tim Sevecke mit einem Sieg über Böhme/Krapp auf’s virtuelle Podium.

Alle erwarten besseres Wetter – gebeacht wurde trotzdem

Nässe und Kälte zum Trotz fanden viele Einsteiger*innen den am 1. Mai den Weg in den Sand, beispielsweise Clara Kleffel und Florentine Klingner. Seit dem vergangenen Herbst sind die beiden 10jährigen „auf Volleyball“. Aus der Schul-AG des Gymansiums Lerchenfeld streben die beiden unerschrocken in den Sand: „Mit mehr Sonne ist das bestimmt viel cooler. Obwohl wir alle Spiele verloren haben, hat es Spaß gemacht!“ Den vermeintlich notwendigen Biß haben die beiden. Nach der überraschenden Qualifikation für die Hamburger Meisterschaften Unter 12 Jahren (in der Halle) nun ein weiteres Ausrufezeichen der jungen Mädchen.

Sehr konsequent hingegen die Jungs Unter 15 Jahren: Das komplette Podest bestand aus Jungs der gastgebenden HTBU:  Torge Höchstedter / Moritz Hauschildt auf Platz 1, Carlo Brüser / Benedict Hoffmann auf Platz 2 und Nick Hofmann / Johann Hager auf Platz 3.

Wucht in Tüten

11 Kinder, 1 Jugendlicher und 2 Erwachsene haben viel Spaß in Halstenbek

Ist es langweilig? Nein! Erneut ein Hamburger Meistertitel für ein Team der HTBU: Philipp und Jakob sind die jüngsten Titelträger in dieser Saison im Hamburger Volleyball-Verband. Im Finale der Hamburger Meisterschaft der Jungen Unter 12 Jahren siegten die beiden gegen ein Team der Halstenbeker TS mit 25:22 und 25:17. Die in Jungs in blau beeindruckten mit einem konstant klaren Spielaufbau und einer Vielzahl von Angriffsaktionen im Sprung. Philipp und Jakob sind Doppel-Goldgewinner, denn zuvor haben sie mit der HTBU bereits den Meistertitel in der Altersklasse Unter 13 Jahren gewonnen. Wau!

Während der Erfolg während des ersten Satzes früh absehbar schien, klappt zu Beginn des zweiten Satzes nix. 0:5 lagen Philipp und Jakob zurück. Spielten sich heran und ließen die Gastgeber wieder auf acht Punkte davon ziehen. Knifflig. „Die Reaktion der beiden in dieser Phase hat mich beeindruckt,“ gesteht Trainer Oliver Camp. „Die Jungs haben fokussiert weiter gespielt – keine emotionale Achterbahnfahrt. Eine extrem beachtliche Leistung, in einem Finale, einen Rückstand von acht Punkten in einen Vorsprung von 8 Punkten zu verwandeln!“ Besonderes Detail: Beim Spielstand von 23:16 fordert der Trainer Philipp zur Ausführung eines Sprungaufschlags auf – krachend fliegt der Ball flach und schnell übers Netz, berührt einen Unterarm und landet an der Wand.

9 Jahre alt und mutig: Denis, Jan und Vincent mit herausragender Leistung

Die anderen Jungs aus Barmbek zeigten ebenfalls gute Leistungen und belegten die Plätze 7 und 8. Im direkten Aufeinandertreffen im Platzierungsspiel siegten Jan, Vincent und Denis mit 2:1 (20:25, 25:19 und 15:5) gegen Justus und Samuel. Hätten Justus und Samuel das Spiel gemeinsam mit Theo gewonnen, wenn er nicht zum Fußball gegangen wäre? Die Revanche können sich die Jungs im Training geben. Unabhängig davon sind Jan, Vincent und Denis – bei weiterhin positiver Entwicklung – voraussichtlich die Favoriten für das nächste Jahr.

Jakob und Philipp domieren die Meisterschaft der Pre-Teens

Jule, Julina, Annika und Sophie starteten mit einem Ausrufezeichen in das Turnier: Mit 25:21 gewannen die Barmbekerinnen den 1. Satz gegen den Bundesliga-Nachwuchs des VT Hamburg. Der vormalige Co-Trainer der Frauennationalmannschaft guckte sinnentleert herüber, als die Julina und Sophie Punkt um Punkt erzielten. Mit viel Motivation aus Unzufriedenheit kam das Team aus Neugraben im 2. Satz auf’s Feld und siegte 5:25. Autsch. Nachfolgend wurde die Alster-Rivalität mit dem Eimsbütteler TV ausgelebt – leider stets mit dem glücklichen Ausgang für die Gegnerinnen. Drei Mal angetreten und drei Mal verloren. Gute Tendenz: Die Barmbekerinnen erzielten in jedem Spiel mehr Punkte als davor – 12, 36 und 56. Der Sieg im Abschlußspiel des Tages war greifbar, doch entglitt.

Bemerkenswert: Die Hälfte aller männlichen Meistertitel des Hamburger Volleyball-Verbands in dieser Saison ging an Teams der HTBU.