Barmbeker Quartett beim Bundespokal Beach

Eine Woche Beachvolleyball-Adventures an der Ostsee: Johnson, Torge, Moritz und Tim vertreten Hamburg beim Bundespokal Beach

Ein vollkommen neues Handlungsfeld hat sich für Johnson, Torge, Malte, Moritz, Max und Tim ergeben: Landesauswahl Beachvolleyball. Höhepunkt am zurückliegenden Wochenende: Bundespokal in Damp. Die vier besten Beachvolleyballer*innen des Geburtsjahrgangs 2002 aus jedem Landesverband treffen sich und spielen mit 32 Teams pro Geschlecht den Champion aus. Da Malte und Max bereits Urlaub gebucht hatten, startete das Barmbeker Quartett in der Kombination Torge/Johnson (beide *2004) und Tim/Moritz (beide *2003). Schon auf Grund des geburtsjahrgangs war klar: Das Gesamtturnier gewinnen ist nahezu unmöglich.

Am Montag reisten die Hamburger Teams an die Ostseeküste, um sich am Wettkampfort mit (viel) Wind und Sand anzufreunden. Der Wettbewerb startete am Freitag mit einer Gruppenphase. Torge/Johnson starteten als 24. der Setzliste und verloren alle drei Gruppenspiele. Zwar gelang eine Leistungssteigerung im letzten Gruppenspiel gegen die hessischen Dobbertin/Landsmann, doch das 0:2 (13:15, 15:17) reichte nur für Platz 4. Mit einem ähnlichen Ergebniss starteten auch Tim/Moritz in den Wettkampf: 0:2 (6:15, 14:16) gegen Duse/Segebrecht aus Schleswig-Holstein. Im zweiten Spiel gegen Langhans/Schubert aus Schwerin gelang ein 2:0 (15:6, 16:14) – damit sicherten die sich die Barmbeker Platz 3 in der Vorrundengruppe und die Qualifikation für die Zwischenrunde. Im abschließenden Spiel des Tages konnten Tim/Moritz auf dem Center Court spielen und genossen das Gedüdel des Moderators und den Applaus der Zuschauer*innen. Gegen Kaufhold/Meier aus Baden-Würrtemberg, die späteren Bronzemedaillengewinner, gelangen einige erfolgreiche Angriffe (in beiden Sätzen insgesamt 14 Punkte) und das Zusammenspiel wurde stabiler. Zum Abschluß des ersten Wettkampftags ging es in der Zwischenrunde gegen Groß/Hermann aus Rheinland-Pfalz. Die körperlich ebenbürtigen Mitteldeutschen waren handlungssicherer und siegten mit jeweils 12 Punkten für Tim/Moritz. Bei den Mädchen konnte Hamburg beide Teams in die Zwischenrunde schicken: Einmal erfolgreich, einmal nicht.

Am Samstag starteten Torge/Johnson gegen Gröning/Stenchly aus Nordrhein-Westfalen – in guten Momenten gelangen klare Aktionen, doch insgesamt produzierten die beiden zu viele Eigenfehler: Nach dem 0:2 (8:15 und 10:15) wechelten die Beiden aus die Verliererseite. Da Torge nach dem Spiel krankheitsbedingt nicht weiterspielen konnte, hatte das Team Platz 29 sicher. Tim/Moritz starteten gegen Gruner/Kscuik aus Thüringen und siegten deutlich mit 2:0 (15:4, 15:11) und trafen im nächsten Spiel auf Mohwinkel/Mroß aus Niedersachsen. Mit 0:2 (10:15, 4:15) wurde auch Team Barmbek 1 auf die Verliererseite geschoben. Dort mußten Tim/Moritz gegen die Berliner Klatt/Klebs ans Netz, die durch den Ausfall von Torge/Johnson  kampflos eine Runde weiter gekommen sind. Mit einem guten Spiel gelang die Barmebeker Revanche mit 2:1 (16:14, 17:19, 15:11). Im letzten Spiel des Tages konnten Tim/Moritz gegen die Sachsen Gilbrich/Keetmann den Einzug ins Viertelfinale (der unteren Hälfte) schaffen. Im vierten Spiel des Tages gelang mit einer fast fehlerfreien Leistung ein unerwartet einfacher Sieg mit 2:0 (15:9, 15:8). Die Hamburger Mädchen in der oberen Hälfte hatten beide Spiele verloren, während die anderen ebenfalls im Viertelfinale (der unteren Hälfte) standen.

Große Show am Aktionsstrand: Barmbek zeigt Beachvolleyball, Damp guckt fasziniert zu

Das Viertelfinale verloren die Mädchen in zwei Sätzen – Vorhang auf für Barmbek: Ein extrem gelungener Start in den ersten Satz mit Assen und Blocks, schüchterte Nordrhein-Westfalen sichtbar ein: Der Zwischenstand von 5:0 tat ein übriges. Tim/Moritz spielten den Satz zuverlässig zu Ende und siegten 15:8. Der zweite Satz ging mit demselben Ergebnis an den Rhein, so dass der Tie-Break entscheiden mußte. Westdeutschland wechselt mit dem Aufschlag von Moritz auf Tim, beide Barmbeker setzen den Ball oft knapp neben die Linie, leider auf der falschen Seite der Markierung. In einem Tie-Break voller Chancen verliert Barmbek 6:15 und beendet den Wettkampf auf Gesamtrang 21.

Ein ermutigendes Ergebnis im Hinblick auf die Geburtsjahrgänge der Barmbeker: Tim/Moritz dürfen im nächsten Jahr nochmal antreten, Torge/Johnson sogar in zwei Jahren nochmal.