Erste Medaille für Barmbek-Uhlenhorst

Wer war’s? Marie, Lotta, Lea, Leni, Jula und Geeske wissen, wer großen Anteil am Erfolg hat.

Vielleicht werden noch Generationen von Volleyballer*innen die Namen derjenigen in Ehren halten, die die erste Medaille bei Hamburger Jugendmeisterschaften für die HTBU errungen haben: Lotta Göbel, Leni Eggers, Marie Eggert, Lea Phillipp, Jula Rabe und Geeske Camp wurden Hamburger Vize-Meisterinnen der Mädchen Unter 14 Jahren. Mit dem Gewinn der Silbermedaille ist die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft am 5. und 6. Mai in Schwerin verbunden.

Nach 450 gespielten Punkten in 7 Spielen waren die Barmbeker*innen erschöpft und verloren das Finale gegen die VG WiWa mit 2:0 (25:8 und 25:11). Eltern und Fans jubelten dennoch über den Coup. Besonders zufrieden ist Trainer Jörn Schröder: „Mit einem tollen Team bin ich nach neun Jahren wieder auf einer Norddeutschen Meisterschaft! Das haben sich die Mädchen wirklich verdient.

Vor einem Jahr, bei der Hamburger Meisterschaft U13 und dem Norddeutschen Spielfest im Juni 2017, zeigten die Spielerinnen ihr Potential, erreichten aber „nur“ Platz 6. Jörn hat es geschafft das Spiel um die Dimension Höhe zu erweitern und statt „in die Ecke pritschen“ häufig Schmetterschäge einzusetzen. „Begeistert bin ich auch vom Zusammenhalt in der Trainingsgruppe: Karoline, Louisa, Cora-Lie und Lina haben das Team am ersten Wettkampftag toll unterstützt und großen Anteil an der souveränen Leistung in der Vorrunde„, ergänzt Schröder.

Ein spannendes Frühjahr für Volleyballer*innen aus Barmbek und Uhlenhorst: Titeljäger*innen auf der Pirsch

Erfolgreich war die HTBU auch bei den zeitgleich ausgetragenen Hamburger Meisterschaften der Jungen Unter 14 Jahren und Unter 18 Jahren. Beide Teams erreichten Platz 6. Die dahinter stehenden Leistungen sind ähnlich famos: Mit Till als einzigem Spieler im ältesten Jahrgang nutzte die U13-Posse mit Nick, Johann, Jakob und Mika die Meisterschaft der älteren als Vorbereitung für den „richtigen“ Titelkampf Ende Februar und überzeugte die Fachleute mit gutem Spielaufbau. In der Vorrundengruppe mit drei Tie-Break Spielen nur knapp am Halbfinale vorbeigeschrammelt, deutete der verletzungsbedingt dezimierte HTBU-Kader sein Potential an.

Gleiches Ergebnis für die männlichen Jugendlichen im schönsten Trikot der Stadt: Platz 6 bei den Hamburger Meisterschaften der Jungen Unter 18 Jahren. In Halstenbek war der Kern des Teams sogar zwei Jahre jünger als erlaubt. Fabian, Lasse, Malte, Justin und Moritz holten sich wertvolle Hinweise für die Meisterschaft der Unter 16jährigen Anfang Februar. Zwei Niederlagen waren schmerzhaft, aber fokussieren die jungen Spieler in der Weiterentwicklung. Merke: Wer zu den Deutschen Meisterschaften Unter 16 Jahren will, muss in halber Besetzung nicht erfolgreich bei den Hamburger Meisterschaften Unter 18 Jahren sein.

Auftieg in Reichweite

Der Lohn für viel Mühe während der bisherigen Saison: Sieg, Aufstiegsplatz und Konfekt. Die Zufriedenheit in den Gesichtern ist deutlich. Frohe Festtage für Ahmad, Kurubel, Rauofi, Mohammad, Basir und Hajimohammed

Wer 30 Minuten zu spät zum Spieltag erscheint, sollte freundlich sein zu den Gegnern. Vor allem, wenn sie sich bereit erklären zu warten, um den sportlichen Wettkampf durchzuführen, statt den sicheren Sieg wegen Nichtantritts zu bevorzugen. Also legten die sieben HTBU-Recken von der Bushaltestelle auf das Spielfeld in Sprintgeschwindigkeit zurück und verloren im zweiten Satz freundlich mit lediglich sieben eigenen Punkten. Dann war aber auch vorbei mit Lustig. Mit 25:19 Punkten im dritten Satz richteten sich die Internationalen im Barmbeker Trikot mächtig auf. Die bis dahin noch ohne Satzverlust spielenden Harburger Hausherren wackelten, doch fielen taten sie nicht. Mit 23:25 gelang auf die letzten Punkte die Vermeidung des Tie-Breaks. Eigentlich schade, denn die afghanisch-eritreische Auswahl hatte gerade Spaß am Spielen bekommen.

Das nachfolgende Spiel der Neu-Barmbeker gegen die Tabellenführer aus den Vierlanden war einseitig – nur 16 und 20 Punkte ließen die Männer von der Alster zu. Im dritten Satz flutschte die Konzentration vollkommen weg und es wurden vier Matchbälle zum 31:29 benötigt.

Mit dem Sieg überwintert das HTBU-Team auf einem Aufstiegsplatz. Als Anerkennung der konstanten Leistung, wurden die fröhlichen Spieler vom Trainer mit einem Konfekt belohnt – siehe Foto.

Dauerhaft erfolgreich

Die Saison ist noch jung und das Team von Trainerin Anna Rykus hat alle Spiele gewonnen. Die Tabelle zeigt jedoch ein anderes Bild, denn aus formalen Gründen wurden den Mädchen die Siege aberkannt. Schade, denn ohne dies, wären die Fans der HTBU extrem verwöhnt:

  1. Platz Verbandsliga Frauen 1. Platz Verbandsliga Männer 1. Platz Bezirksklasse Männer und 1. Platz Kreisliga Frauen

Gibt es ein noch schöneres Weihnachtsgeschenk als ein vierfacher Aufstieg für Barmbeck-Uhlenhorst?

historischer Satzgewinn

Vielen Dank an den 1. VC Norderstedt! Bereits am zweiten Spieltag gelang der erste Satzgewinn von männlichen HTBU-Jugendlichen im Spielbetrieb der Erwachsenen. Während das Team um Kapitän Ken Weich bereits am ersten Spieltag überzeugte, gelang nun erstmals ein zählbarer Erfolg. Mit den Debütanten Benedict Hoffmann und Pawel Matusik rockte das junge Team die Moorbekhalle und ist nun bereit für das erste Heimspiel im November. Angestrebt wird der erste Punkt.

HTBU international mit Verlusten

Drei Sätze hat das internationale Männer-Team der HTBU zum Saisonauftakt verloren. Gegen den FSV Harburg-Rönneburg gelangen in der heimatlichen Sporthalle Klinikweg 15, 7 und 19 Punkte. Trotz der Niederlage ein ermutigender Auftakt der neuen Spielzeit, denn das Team ist erst seit wenigen Wochen gemeinsam im Training – entsprechend ungeschliffen sind die Routinen in allen Spielelementen. Nur in einzelnen Ballwechseln konnte das Team um Kapitän Mohammad Emal Jamshidi zeigen, welches Potential die Gruppe in sich trägt.