Samstag hui, Sonntag pfui

Voller Einsatz in luftiger Höh‘: Pawel knallt den Ball rüber

Bei den Norddeutschen Meisterschaften der Jungen Unter 16 Jahren in Warnemünde belegt die HTBU Platz vier. Während am Samstag alle Spiele mit 2:0 gewonnen wurden, setze es am Sonntag zwei unterschiedlich bittere 1:2-Niederlagen. Das Saisonziel – Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft – wurde verfehlt. Die tröstende Einsicht: Gegen den späteren Meister Kieler TV war es im Halbfinale sportlich knapper, als es die Satzendstände zeigen (14:25, 25:16 und 8:15).

Im abschließenden Spiel um Platz drei gegen den Eimsbütteler TV lief es lange gut, doch am Ende des Tie-Breaks sorgte die hohe Zahl von individuellen Fehlern für Verdruss – 23:25, 25:16 und 14:16 lautete das Ergebnis im Detail. Kein schöner Abschluß der Hallenvolleyball-Saison.

Schön laut und fröhlich: Barmbeker Best-Ager beim Volleyball-Ausflug nach Warnemünde

Ein besonderes Prädikat haben sich folgende Personen verdient:

  • Fabian Richter, Moritz Camp und Pawel Matusik für 10 Sätze Vollgas.
  • Sidney Hagemann für die zweitlängste HTBU-Aufschlagserie der Meisterschaften – mit Ankündigung.
  • Carlo Brüser für Optimierung der Defensive.
  • Lasse van Keeken für den einen Angriff in den 2m-Raum gegen den Dreierblock des Kieler TV.
  • Patrick Harke fürs Klicken und Bearbeiten
  • Christian Hoffmann fürs Dabeihaben und Ausleihen eines Starthilfe-Kabels.

 

Neues Trainingsangebot

Um dem großen Interesse in Barmbek und auf der Uhlenhorst an Volleyball-Training zu begegnen gibt es eine zusätzliche Trainingsgruppe. Erfolgstrainer Jörn Schröder bietet in der Sporthalle Humboldtstraße eine neue Trainingszeit für interessierte Mädchen der Geburtsjahrgänge 2004 bis 2006 an.

Jeden Montag von 18.00 bis 19.30 Uhr kann ab sofort Volleyball entdeckt und das Training ausprobiert werden. Kostenlos. Wenn Gruppe und Trainer gefallen, bist Du willkommen in der Volleyball-Welt der HTBU. Zum Testen sind Sportbekleidung, Sportschuhe und etwas zu trinken notwendig. Mehr nicht.

Viel Spaß !

Spaß und Erfolg bei Scandinavian Masters

Mit einem Bus voller lustiger Volleyballer*innen kurvte die HTBU zum Saisonabschluß nach Odense. Auf Fünen rockten die HTBU-Teams das landestypische Sporthallenparkett: Die männliche U16 belegte Platz 2, die weibliche U14 Platz 3 – schöne Erfolge und eine gute Vorbereitung für die Norddeutschen Meisterschaften der entsprechenden Altersklassen.

Schneeballschlacht bei nordischem Frost: Velkommen til Danmark

Anreise zum Anpfiff: Komfortbuss til kvinder atleter

Nach Abfahrt ist Digital-Alarm in allen Sitzreihen. Neue Games, unterschiedliche Level und Strategien werden ausgetauscht, populäre Teenie-Musik dröhnt aus den hinteren Sitzreihen. Ohne Grenzkontrolle und angekündigte Schneeverwehungen erreichen die Athlet*innen Odense. Gemeinsames TV-Dinner aus der individuellen, erwärmten Aludose und Nachtlagerbau in den Klassenräumen der Hjallerne-Schule beenden den ersten Tag. Samstag ist frühes Wecken notwendig, um gefrühstückt das Shuttle zur Höjby-Halle um 7.45 Uhr zu erreichen. Die moderne Sportstätte ist Wettkampfort beider U14-Teams und der männlichen U16. Die weibliche U18 spielt in der Dalum-Halle. Gegner*innen sind Teams aus Dänemark, Schweden und Deutschland. Barmbek-Uhlenhorst ist pünktlich am Spielfeld und beginnt den zweiten Tag zuversichtlich.

Karoline, Lina und Geeske sind satzverlustlos glücklich am Samstag: unge piger fra Barmbek

Malte, Johann und Benedict haben die große Herausforderung gemeistert: Ofte ført, men til sidst for det meste lige tabt

Louisa, Karoline, Lina und Emma zum Frühstück in Skandinavien: Uden æg og møtrik syltetøj, men med hårdt smør

Am Abend ist die Laune der Spieler*innen ein guter Spiegel der Ergebnisse: Die weibliche U18 ist ohne Satzgewinn geblieben und tröstet sich mit einem Besuch einer amerikanischen Schnellfreß-Stätte. Mischa Urbatzka, selbst aktuell auf Schonkost, um den Körperfettanteil auf ein leistungssportliches Maß zu reduzieren, äußert gegenüber Anna Rykus den Verdacht, dass diese Ernährung der Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit nicht zuträglich ist. Anna verdreht die Augen und begleitet ihr Team auf dem langen Fußmarsch. Die männliche U16 hat zwei Niederlagen im Tie-Break, aber auch ohne Satzverlust gewonnen. Die Buben sind ausgeglichen, aber müde, denn das letzte Spiel des Tages endetet erst gegen 18.30 Uhr. Mit etwas weniger Eingewechsel oder stärkerer Fokussierung wären alle Gegner schlagbar. Die weibliche U14 war extrem gut gelaunt, denn das Team von Jörn Schröder hat (überraschend) alle Spiele gewonnen. Jörn wußte, dass die größten herausforderungen am Sonntag bevorstanden, dennoch Siegeslaune genießen. Die männliche U14 nutzte die Spiele, um sich an das große Feld (9x9m) zu gewöhnen und erste Routinen zu entwickeln. Trainer Oliver Camp lockte zum letzten Spiel Benedict ins Team der „Kleinen“ – gemeinsam wurde der erste Satzgewinn erreicht. Die Tendenz war also positiv, entsprechend die Laune.

Moritz als Spielverderber aus Barmbek: Hvis det er nødvendigt, skal det være ret nådeløst i angrebet

Sara spielt zu und hofft auf Angriffs-Power: desværre til tider forgæves

Dänemark streckt sich und kommt trotzdem nicht an Fabian ran: Godt spillet

Erfolgreicher Volleyball-Export aus Hamburg-Nord: venlige, unge mennesker

Am Sonntag wieder ein früher Start für U14m und U14w, die älteren durften länger ruhen. Theoretisch. Sidney hatte sich den Wecker für 6 Uhr gestellt und konnte dem sofort lautstark einsetzenden sozialen Druck nur mit Mühe standhalten. Mit drei Niederlagen im Tie-Break, sahen die zwölfjährigen Jungs den aufsteigenden Trend bestätigt, sammelten wertvolle Spielerfahrung und beendeten das Turnier auf dem letzten Platz, aber mit frohem Herzen. Die U14-Mädchen verloren gegen die beiden Top-Teams und sicherten sich (überrascht und) zufrieden Platz 3. „Das habe ich nicht erwartet„, bilanziert HTBU-Trainer Jörn Schröder. „Doch es ist eine gute Rückmeldung für die Mädchen.“ Vor allem, da einige spielstarke Mädchen die Reise nicht angetreten hatten, schworen sich die Schröder-Mädchen auf eine Revanche im nächsten Jahr ein. Die späten Beginner des Sonntag setzen ihren Kurs fort: Die U18-Mädchen schaftten keinen Satzgewinn, blieben aber bis zum Ende der Rückreise lustig. Die U16-Jungs gewannen in Bestbesetzung weiterhin alle ersten Sätze deutlich und Mischa verwechselte in Satz zwei die Dominanz und machte die Spiele spannend. Am Ende erreichte das Team Platz 2 und hat wertvolle Hinweise zu Trainingsinhalten auf dem Weg zur Norddeutschen Meisterschaft erhalten. Coach Mischa Urbatzka zieht ein positives Fazit: „Wir haben den ganzen Kader eingesetzt und allen Spielanteile gegeben. Das war prima. Das wir uns Platz 1 dadurch selbst verbaut haben, fällt nicht ins Gewicht.

Insgesamt ein motivierendes Wochenende, dass die Jugendlichen teamübergreifend zusammengebracht hat. Die Begeisterung wird dafür sorgen, dass im nächsten Jahr noch mehr Jungen und Mädchen mitreisen werden. Gut so!

 

Gold für Barmbek-Uhlenhorst

Gold für Moritz, Thorben, Carlo, Pawel, Fabian, Justin, Benedict, Malte, Lasse und Mischa

Beeindruckend souverän spielten sich die Barmbeker Jungs in das Finale der Hamburger Meisterschaft Unter 16 Jahren. Dort stand, wie erwartet, der Traditionsmeister Eimsbütteler TV auf der anderen Netzseite. Mit der kleineren Fehlerquote in den letzten beiden Sätzen gelang ein umjubelter 2:1-Erfolg (17:25, 26:24. 15:10). Der erste Titel für die Volleyball-Jugend der HTBU. Gratulation an Spieler, Trainer, Eltern und Fans.

Die Ergebnisse der Vorrunde am Samstag waren ein Fingerzeig, wie die Meisterschaft enden würde: Mit lediglich 50 zugelassenen Punkten in sechs Sätzen besiegten die Barmbeker die Teams aus Oststeinbek, Halstenbek und Altengamme (fast unangenehm) klar. Durchschnittlich nur 8,5 Punkte erzielten die Gegner pro Satz. Ebenso die Rivalen vom westlichen Alsterufer: Eimsbütel besiegte Rissen und Hausbruch-Neugraben-Fischbek mit 40 zugelassenen Punkten in vier Sätzen – Durchschnitt: 10. Im Halbfinale besiegten die HTBubis den Rissener SV klar und deutlich, während der ETV die Halstenbeker TS demoliert. Danach lange Pause. Showdown auf dem Großfeld im Landesleistungszentrum mit Cheerleadern drumrum, vielen U16-Spielerinnen und einer breiten blauen und lauten Wand auf den Tribünen.

 

Volle Aufmerksamkeit im Landesleistungszentrum

Start nach Maß in Satz 1: Moritz schlägt druckvoll auf und bringt die Blauen in Führung. Die Roten antworten variabel und solide und ziehen mit 4:9 davon. Auszeit HTBU. Lasse und Pawel machen Aufschlagdruck zum Ausgleich bei 13, doch der ETV punktet in Serie zum 15:19. Die stärkste Phase des Traditionsmeisters und Barmbek fällt nix ein. Endstand 17:25. Die Barmbeker Fans unterliegen der Lautstärke des ETV-Gejohles und bange Blicke auf der Tribüne suchen nach etwas Hoffnung.

Satz 2 beginnt im Gleichschritt, immerhin. Mit Benedict am Aufschlag gelingt ein erster Zwischenspurt zum 6:3. Der Punkteabstand bleibt in der Folge erhalten, bis Lasse aufschlägt und auf 16:11 erhöht. Der Support wird lauter, die Handlungsqualität der Barmbeker besser. Geht da doch mehr als Silber? Der ETV ist noch lange nicht geschlagen und schafft in seiner stärksten Rotation mit Torge Höchstedter am Aufschlag und Max Nissen als Vorderspieler den Ausgleich bei 17. Auszeit und Spielerwechsel der HTBU können die Roten nicht aus dem Rhythmus bringen. Crunchtime in Satz 2: 18:19-Führung des ETV, 23:20-Führung der HTBU, Ausgleich bei 23. Den Blauen fehlt es an Selbstbewußtsein und Ausstrahlung derselben, doch die Fans auf der Tribüne bleiben laut. Die Roten beginnen Eigenfehler zu machen  – mit Pawel am Aufschlag gewinnt Barmbek 26:24.

Barmbek schaut voraus und siegt im Tie-Break

Perfekter Start in den Tie-Break für die Blauen: Moritz schlägt das Team 3:0 in Führung und Fabian erzwingt den Seitenwechsel bei 8:5. Malte macht weiter und erhöht auf 11:7. Ein zarter blauer Hoffnungssschimmer strahlt am Horizont. Der ETV verwandelt klare Punktchancen zu Eigenfehlern und Justin serviert zum Matchball. Mit 15:10 endet das spannende, aber sportlich nicht herausragend gespielte Finale. Sehenswert: Der Barmbeker Hüpfkreis danach – befreit und fröhlich brüllen die Blauen herum. So viel Leidenschaft in manch Abwehr- oder Angriffssituation sind willkommen.

Am 14. und 15. April vertreten beide Finalisten Hamburg bei den Norddeutschen Meisterschaften in Warnemünde. Dort können die beiden besten Teams das Ticket zur Deutschen Meisterschaft im Mai in Rottenburg lösen. Gute Fahrt!

Erste Medaille für Barmbek-Uhlenhorst

Wer war’s? Marie, Lotta, Lea, Leni, Jula und Geeske wissen, wer großen Anteil am Erfolg hat.

Vielleicht werden noch Generationen von Volleyballer*innen die Namen derjenigen in Ehren halten, die die erste Medaille bei Hamburger Jugendmeisterschaften für die HTBU errungen haben: Lotta Göbel, Leni Eggers, Marie Eggert, Lea Phillipp, Jula Rabe und Geeske Camp wurden Hamburger Vize-Meisterinnen der Mädchen Unter 14 Jahren. Mit dem Gewinn der Silbermedaille ist die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft am 5. und 6. Mai in Schwerin verbunden.

Nach 450 gespielten Punkten in 7 Spielen waren die Barmbeker*innen erschöpft und verloren das Finale gegen die VG WiWa mit 2:0 (25:8 und 25:11). Eltern und Fans jubelten dennoch über den Coup. Besonders zufrieden ist Trainer Jörn Schröder: „Mit einem tollen Team bin ich nach neun Jahren wieder auf einer Norddeutschen Meisterschaft! Das haben sich die Mädchen wirklich verdient.

Vor einem Jahr, bei der Hamburger Meisterschaft U13 und dem Norddeutschen Spielfest im Juni 2017, zeigten die Spielerinnen ihr Potential, erreichten aber „nur“ Platz 6. Jörn hat es geschafft das Spiel um die Dimension Höhe zu erweitern und statt „in die Ecke pritschen“ häufig Schmetterschäge einzusetzen. „Begeistert bin ich auch vom Zusammenhalt in der Trainingsgruppe: Karoline, Louisa, Cora-Lie und Lina haben das Team am ersten Wettkampftag toll unterstützt und großen Anteil an der souveränen Leistung in der Vorrunde„, ergänzt Schröder.

Ein spannendes Frühjahr für Volleyballer*innen aus Barmbek und Uhlenhorst: Titeljäger*innen auf der Pirsch

Erfolgreich war die HTBU auch bei den zeitgleich ausgetragenen Hamburger Meisterschaften der Jungen Unter 14 Jahren und Unter 18 Jahren. Beide Teams erreichten Platz 6. Die dahinter stehenden Leistungen sind ähnlich famos: Mit Till als einzigem Spieler im ältesten Jahrgang nutzte die U13-Posse mit Nick, Johann, Jakob und Mika die Meisterschaft der älteren als Vorbereitung für den „richtigen“ Titelkampf Ende Februar und überzeugte die Fachleute mit gutem Spielaufbau. In der Vorrundengruppe mit drei Tie-Break Spielen nur knapp am Halbfinale vorbeigeschrammelt, deutete der verletzungsbedingt dezimierte HTBU-Kader sein Potential an.

Gleiches Ergebnis für die männlichen Jugendlichen im schönsten Trikot der Stadt: Platz 6 bei den Hamburger Meisterschaften der Jungen Unter 18 Jahren. In Halstenbek war der Kern des Teams sogar zwei Jahre jünger als erlaubt. Fabian, Lasse, Malte, Justin und Moritz holten sich wertvolle Hinweise für die Meisterschaft der Unter 16jährigen Anfang Februar. Zwei Niederlagen waren schmerzhaft, aber fokussieren die jungen Spieler in der Weiterentwicklung. Merke: Wer zu den Deutschen Meisterschaften Unter 16 Jahren will, muss in halber Besetzung nicht erfolgreich bei den Hamburger Meisterschaften Unter 18 Jahren sein.

Auftakt des Volleyballjahres 2018

Neujahrsturnier für U16 männlich

Am 6. und 7. Januar 2018 spielen die besten männlichen Jugendteams der Geburtsjahrgänge 2003 oder jünger um die „Krone des Nordens“ – als internationale Gäste mit dabei: SMS Ostroda (Polska) und Marilyst/ Fortuna Odense (Danmark). Von Samstag 12 Uhr bis Sonntag 15 Uhr, wird in sieben spannenden Spielrunden in den Sporthallen Steinhauerdamm und Angerstraße allerfeinstes Volleyball gezeigt. Die Anreise ist bequem: Die Wettkampfhallen liegen direkt neben der U1/3-Haltestelle „Lübecker Straße“ – nur zwei Stationen entfernt vom Hauptbahnhof.

resized_20170108_145232

Januar 2017: Die gekrönten Häupter aus Bremen / Hannover

Unmittelbar vor den regionalen Landesmeisterschaften bietet das Turnier eine perfekte Möglichkeit sich in Wettkampflaune zu spielen. Ziel vieler Teams ist die Deutsche Meisterschaft im Mai 2018 in Rottenburg. Da jedes Team gegen alle anderen spielt, zählt in der Gesamttabelle jeder Ballpunkt. Keine langweilige Gruppenphase, sondern viele hochklassige Spiele.

Die „Krone des Nordens“ ist idealer Treffpunkt für Jugendspieler*innen, Fans, Talententwickler*innen und Trainer*innen. Ein besonderer Service erwartet alle neugierigen Jugendtrainer*innen: Mit dem Zauberspruch „Ich suche hier Inspiration!“ erhalten Interessierte einen kostenlosen Begrüßungs-Kaffee. Wer seine eigene Kaffeetasse mitbringt, dem wird vom freundliche Ausgabepersonal kostenlos nachgeschenkt.

Der Spielplan und aktuelle Ergebnisse ist hier.

Ausgewählte Top-Talente

Moritz, Benedict, Fabian, Malte, Geeske und Karoline machten Hamburg erfolgreich

Knapp ein halbes Jahr nach Intensivierung des Jugendvolleyballs in Barmbek und Uhlenhorst wurden viele Volleyballer*innen der HTBU in die Hamburger Auswahlteams berufen. Geschlechterübergreifend stellt die HTBU das größte Kontingent an Auswahlspieler*innen in den jüngeren Jahrgängen.

Erster öffentlicher Auftritt beider Teams war die Trophäe des Nordbadischen Volleyball-Verbands. Vom 15 bis 17. Dezember erreichten die Hamburger Jungs Platz 5 und die Mädchen Platz 8 – jeweils gegen fast komplett mitspielenden süddeutschen Landesauswahlteams. Die Hamburger Landestrainer, Gerd Grün (weiblich) und André Bolten (männlich), sind mit den in Mannheim erreichten Platzierungen zufrieden. Nächste Bewährungsmöglichkeit für die Auswahlteams ist der McPomm-Cup im September 2018.

Die Ausgewählten planieren den Weg für weitere HTBU-Spieler*innen. Ebenfalls auf dem Beobachtungszettel der Landestrainer stehen Lasse van Keeken, Carlo Brüser, Louisa, Conradi, Coralie Schmidt, Marie Eggert und Jula Rabe. Für zukünftige Jahrgänge sollte der Blick der Landestrainer zuerst nach Barmbek und Uhlenhorst gehen…

Barmbeck und Uhlenhorst wollen mehr

Statt Gänsebraten-Festtagsduft steigt den jungen Volleyballern in der Sporthalle Klinikweg Schweißgeruch in die Nasen. Während Volleyball-Deutschland weitgehend passiv ist, rackern die 13- und 14jährigen Netzartisten der Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst zum Jahreswechsel extra intensiv. „Wir wollen an den Deutschen Meisterschaften im Mai 2018 in Rottenburg teilnehmen„, verrät Trainer Mischa Urbatzka. Als Beachvolleyballer ist Urbatzka Deutscher Meister geworden und kann den Jungs wertvolle Hinweise weit jenseits der Grundtechniken geben. Als Jugendlicher hat er, wie viele aus seiner Trainingsgruppe, in den Hamburger Auswahlteams gespielt, als Jugendlicher bei Erwachsenen mitgespielt und viel Freizeit mit der Anreise zu Wettkämpfen verbracht.

Gute Laune trotz Schweißperlen: HTBubis mit Extra-Aufwand

In wenigen Wochen findet die Hamburger Meisterschaft U16 statt – da müssen wir noch an der Abstimmung in einigen Spielelementen basteln„, blickt Urbatzka voraus. „In den ersten Januartagen legen wir mit der ‚Winter Volleyball Akademie‚ richtig los. Zwei Tage á acht Stunden verbingen wir in der Sporthalle Klinikweg und lassen Bälle fliegen.“ In der grundrenovierten Zweifeldhalle in Barmbek-Süd können die Jungs auf einem Großfeld trainieren und von eifrigen Eltern in einem Gruppenraum verflegt werden. Nebenan, in einer weiteren Sporthalle, ist eine Gruppe Volleyballerinenn der HTBU aktiv. Gemeinsam schmettern die Barmbeker*innen gegen die bösen Wintergeister an. Urbatzka hat den Zeitraum bis zu den Norddeutschen Meisterschaften mit verschiedenen sportlichen Herausforderungen gespickt: Spieltagen in der Bezirksklasse der Männer, die Hamburger Meisterschaften U18 und als ersten ernsthaften Leistungstest am 6. und 7. Januar, die Krone des Nordens.

Das internationale Vorbereitungsturnier findet bereits zum zweiten Mal Anfang Januar in Hamburg statt. In 2018 erstmals in den beiden Großsporthallen Steinhauerdamm und Angerstraße (Nähe U1/3-Haltestelle „Lübecker Straße“). An zwei Tagen ermitteln die spielstärksten Nachwuchsteams aus Norddeutschland mit ausländischen Gästen ihren Champion. Neben den gastgebenden Boys der HTBU, ist der Rissener SV einziges Hamburger Team. Am Start ist das polnische Team aus Ostroda, die dänischen Buben aus Odense, die Mecklenburger Abonnementsmeister aus Schwerin, ein Dutzend Volleyballer aus Potsdam sowie die nordwestdeutschen Schmetterkönige aus Baden und Hannover.

Zwei Tage lang ist die Trainingsgruppe von Mischa Urbatzka herausgefordert, ihr bestes Volleyball zu spielen. „Alle Höhepunkte unserer Saison, die Jugendmeisterschaften, werden in diesem Wochenendformat gespielt. An diesem Rhythmus wollen wir uns gewöhnen, um auch am zweiten Tag konzentriert und Vollgas spielen zu können. Die ‚Krone des Nordens‘ ist eine exellente Gelegenheit gegen jene Teams anzutreten, die wir eventuell auch in Rottenburg treffen„, begründet Urbatzka den anstrengenden Jahresbeginn. „Das coole ist: Die Jungs haben richtig Lust auf die Extra-Schichten, um das große Ziel zu erreichen.Allez les bleus!

3:1-Erfolg im „Klassiker“

Für die Blauen gewonnen: Pawel, Fabian, Benedict, Malte, Moritz, Ken, Carlo und Oskar.

Große Freude in Barmbek-Süd! Mit einem 3:1-Erfolg in der Bezirksklasse der Männer gewinnt die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst gegen den Eimsbütteler TV. Beide Teams stellen den Großteil der männlichen Hamburger Auswahl der Jahrgänge 2003/2004. Teams und Fans kennen und mögen sich, aber diese Verbundenheit ruht, wenn der „immergrüne“ Klassiker, westliches Alsterufer (ETV) gegen den guten Osten (HTBU), auf dem Spielplan steht. Der Eimsbütteler TV stellte jahrelang die einzigen überregional erfolgreichen männlichen Hamburger Jugendmannschaften, doch in den letzten zwei Jahren haben die aktuellen HTBU-Spieler weitere Erfolge verhindert: In entscheidenden Spielen besiegten die „Ossis“ die Talente von der Westseite der Stadt. „Die Siegerlimonade haben sich die Jungs wirklich verdient„, bilanziert HTBU-Trainer Mischa Urbatzka. „Mit den drei Punkten auf dem Konto und einem breiten Grinsen im Gesicht, wollen wir unser Spiel in den kommenden Wochen weiter verbessern, um zu den Hamburger Meisterschaften noch variabler im Angriff zu sein.“ Urbatzka und sein Team wollen an den Deutschen Meisterschaften der Jungen Unter 16 Jahren in Rottenburg teilnehmen.

Im ersten Satz wackelten die „Blauen“ vom östlichen Alsterufer und lagen schon früh (6:10) zurück. Trotz stabilen Spielaufbaus und guter Einzelaktionen, ging der Satz 19:25 verloren. Urbatzka „löste die Bremse“ und Barmbeck führte früh im zweiten Satz (8:3), doch erlaubte dem ETV beim Stand von 20:13 satte sieben Punkte in Folge. Das HTBU-Team fand am Satzende wieder erfolgreiche Lösungen und siegte 25:22. Ähnlich verlief der dritte Satz: Die HTBubis starten gut (6:2), doch verlieren in der Satzmitte die Kontrolle. Eimsbüttel gelingen beim 13:14 satte fünf Punkte in Folge, doch Barmbek gleicht bei 22 Punkten aus und gewinnt 25:23. Zu Beginn von Satz vier sieht es nicht nach einem Comeback des ETV aus – von 2:5 ziehen die Urbatzka-Boys auf 11:6 davon. Wie in der Satzmitte üblich, können die „Roten“ aufholen, doch die HTBU verteidigt die zwei Punkte Vorsprung bis zum Matchball. Der ETV gleicht aus, holt sich einen Satzball, hadert mit einer Schiedsrichterentscheidung und verliert schließlich 28:26.

Das zweite Spiel des Tages verliert HTBU gegen die Senioren des FC Hellbrook mit 0:3 (14, 14, 15). „Paßt schon„, ordnet Urbatzka die Niederlage ein. „Unser Ziel war es gegen den ETV zu gewinnen. Den Jugendlichen fehlt die Routine, um nach dem ‚Klassiker‘ in einem Anschlußspiel nochmal 100% ihrer Leistungsfähigkeit abzurufen. Jetzt freuen wir uns über den Erfolg und ab Dienstag trainieren wir weiter.“ Der Landestrainer des Hamburger Volleyball-Verbands, Andre Bolten, war bis Redaktionsschluß für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

 

historischer Satzgewinn

Vielen Dank an den 1. VC Norderstedt! Bereits am zweiten Spieltag gelang der erste Satzgewinn von männlichen HTBU-Jugendlichen im Spielbetrieb der Erwachsenen. Während das Team um Kapitän Ken Weich bereits am ersten Spieltag überzeugte, gelang nun erstmals ein zählbarer Erfolg. Mit den Debütanten Benedict Hoffmann und Pawel Matusik rockte das junge Team die Moorbekhalle und ist nun bereit für das erste Heimspiel im November. Angestrebt wird der erste Punkt.