Silber und Bronze im Sand

Die Nord-Vereinsmeisterschaft, als Qualifikationsturnier des SHVV und des HVbV zur Deutschen Beachvolleyball-Vereinsmeisterschaft U15, flutschte ohne größere Pannen und mit nur einem kurzen Schauer über die „Bühne“. Die Jungen und Mädchen der HTBU nutzten den Heimvorteil und räumten bei den Medaillen satt ab: Die Mädchen erspielten sich Bronze und die Hamburger Vizemeisterschaft, während die Jungen den Titel Hamburger Landesmeister und Silber gewannen. Beide Teams dürfen an der Deutschen Meisterschaft vom 6. bis 8. Juli im Hamburger Stadtpark teilnehmen – wieder mit Heimvorteil.

Platz 1: VG WiWa (Mitte/rosa), Platz 2: Kieler TV (blau/links), Platz 3: HTBU (vor Hamburgs Stadtwappen), Platz 4: Grün-WEiß Eimsbüttel (vorn/grün)

Den Wettbewerb der Mädchen dominierte die VG WiWa – ohne Satzverlust spielten sich das Team von Torben Meier auf Platz 1: Nord-Meisterinnen, Goldmedaille und Startrecht bei den DBVVM U15. Luana Abdija, Greta Böttcher, Mari Höchstetter, Marsala Ghousi, Emma Gangey und Sinja Reich mussten in kaum einem Satz an ihre Leistungsgrenze gehen. Für die Barmbeker Mädchen meisten hingegen war das Turnier der mühsame Start in die Sandsaison – einzig Louisa Conradi und Karoline Knaup hatten zuvor erfolgreich an Young Beach-Turnieren teilgenommen. Nach dem Gewinn des ersten Satzes im 4er-Spiel, witterte Trainer Jörn Schröder die Möglichkeit Silber zu gewinnen, doch die Mädchen des Kieler TV sicherten sich den Gesamterfolg.

Noch ohne Halsschmuck: Karoline, Marie, Louisa, Jula und Coralie

Mehr Dramatik bei den Jungen: Brüser/Rückel (unser Ü-Team) verloren gegen Böhme/Tiedemann (Halstenbeker TS) 17:21 und Hoffmann/Hauschild (unser H-Team) glichen gegen Eller/Theuerkauf (HTS) mit 21:12 aus. Im 4er-Spiel siegte Halstenbek im ersten Satz (15:10), doch Barmbek erspielte sich den Tie-Break mit dem selben Ergebnis. Am Ende siegte Halstenbek vermutlich verdient mit 15:13 und hinterlies ganz Barmbek und Uhlenhorst unzufrieden und mit Selbstzweifeln.

Da beide Teams die weiteren Spiele gegen Oststeinbek und Kiel gewannen, brachten die Spiele gegen Flensburg die Entscheidung. Halstenbek verlor ohne Satzgewinn, so dass Barmbek mit einem Erfolg im letzten Spiel über die bis dato ungeschlagenen Flensbuger den Hamburger Landesmeistertitel und die Silberplakette erringen konnte. Geht da was?

Hübsch mit Halsband: Johnson, Carlo, Benedict, Moritz, Nick und Torge

Halstenbek schaute zu, wie Nissen/Thomsen (TSB) Rückel/Hoffmann deutlich mit 21:12 besiegten. Halstenbek ärgerte sich, als Brüser/Höchstetter gegen Hansen/Schiller (TSB) 21:15 gewannen. Im 4er-Spiel lief zunächst alles für Halstenbek – denkbar knapp mit 17:15 siegten die Jungs aus der Fördestadt. Während das Heimpublikum wegen des knappen Ergebnisses Hoffnung schöpfte, demonstrierten die Nordlichter unanfechtbare Zuversicht. Barmbek spielte fortan druckvoller und mit weniger Eigenfehlern. Moritz Hauschild übernahm das Kommando und das Team glaubte an sich – Lohn der Mühe: Ein klarer 15:10-Satzgewinn für die heimischen Stadtparkkinder. Jetzt bangte Halstenbek mit Flensburg und sah die Früchte des Sieges durch den Sand rinnen. Barmbek lag beim Seitenwechsel des Tie-Break 6:7 zurück, doch nutzte seine Netzhoheit in den folgenden Spielzügen zur 11:8-Führung. Auszeit Flensburg. Ratlosigkeit in den Gesichtern des siegverwöhnten Teams aus Schleswig-Holstein. Doch alle Hinweise von Trainer Gunnar Hansen halfen nicht: Barmbek hielt die Führung bis zum 15:12. Der Barmbeker Jubel traf auf Halstenbeker Trauer. Halstenbeks Top-Angreifer Rasmus Böhme wußte nach Abpfiff, was seinem Team den Titel kostete: „Der Satzverlust gegen Kiel wirkt sich aus!Der Vize-Präsident Leistungssport des Hamburger Volleyball-Verbands, Klaus Widegreen, war bei der anschließenden Siegerehrung vom spannenden Spiel ergriffen: „Das war tolles Beachvolleyball! Unglaublich, was in dem Alter schon geht.“ Flensburg und Barmbek freuen sich schon auf das Wiedersehen bei den Deutschen Beachvolleyball-Vereinsmeisterschaften. Nimmt jemand Wetten an?

HTBU-Trainer Oliver Camp hob in seiner Tagesschau drei Aspekte hervor: „Hervorragende Teamleistung im letzten Spiel trotz zuvor souverän scheinendem Gegner. Fast fehlerfreies Debüt von Nick Hofmann. Besserer Startplatz bei der DBVVM als Meister, denn als Ausrichter. Sehr gut gemacht!

Zwölfjährige im Norden Nummer 2

Mitten in der Beachvolleyball-Saison pckten die Hamburger U13-Meister ihre Sportschuhe ein, um beim Norddeutschen Spielfest in Flensburg anzutreten. Die besten vier Teams aus den Landesverbänden Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg Vorpommern spielten ein gemeinsames Turnier in Flensburg. Zum Hallenvolleyball-Déjà vu reisten sieben hoffnungsvolle Barmbeker an: Jonathan, Nick, Johann, Louis, Mika, Philipp und Jakob.

Benötigen eine größere Vitrine für das zahlreiche Edemetall: Johann, Nick, Jonathan, Jakob, Philipp und Mika.

In der Vorrunde gab es einen leichten 2:0-Auftaktsieg gegen den TSV Russee und einen gut herausgespielten Erfolg gegen die Zweitvertretung des Schweriner SC. Als Gruppenerste konnten die Sieben zuschauen, wie sich der Eimsbütteler TV das Herausforderungsrecht erspielte. In einem Rematch des Hamburger Meisterschaftsfinales ging es um den Einzug in die Top-Gruppe (Platz 1 bis 3) oder die Mittelklasse (Plätze 4 bis 6).  Das westliche Alsterufer erwischte den besseren Start und führte Mitte des ersten Satzes bereits mit sechs Punkten, als Barmbek auswechselte. Danach hatten die Jungs der HTBU das Spiel unter Kontrolle und gewannen 25:19. Im zweiten Satz entstand erneut kein „flow“ und auch Spielerwechsel bewirkten keine grundlegende Veränderung: 23:25 für den ETV – Satzausgleich. Ein leichtes Prickeln überzog die verschwitzt-verklebte Haut der lauthals „E-T-V !“ johlenden Zuschauer*innen. Gelingt die Revanche? Barmbek startet gut und führt zum Seitenwechsel mit 8:4. Alles scheint kontrolliert, doch entgleitet den blauen Helden der sichere Erfolg – der ETV punktet in Serie und führt 8:10. Unsicherheit auf Barmbeker Seite, Breitbrustigkeit und Lautstärke beim Gegner. Auszeit. Klare Aufforderung an die HTBU-Spieler im Angriff effektiver zu sein. Wiederanpfiff. Barmbek punktet in Serie und gewinnt 15:12. Toller Krimi. Mit Abstand zum Abpfiff die umgläubige Frage: „Jetzt gehören wir zu den besten drei Teams und haben Bronze schon sicher?

Am Sonntag sind zwei Spiele zu absolvieren: Zuerst gegen den Schweriner SC, Landesmeister aus Mecklenburg-Vorpommer, danach gegen TSB Flensburg/SV Adelby, Landesmeister aus Schleswig-Holstein – ein echter Nordgipfel. Der erste Satz endete mit 25:10 für den SSC, doch verschleiert der Punktestand, dass die Hamburger Meister stets gefährlich waren. Philipp, Jakob und Johann hatten ihre Abwehrformation umgestellt und schlugen druckvoll auf. Ein Erfolgsrezept. SSC-Coach Dieter Melzer lies bis ganz kurz vor Schluß seine Besten auf dem Feld, um den Erfolg zu sichern. Im zweiten Satz nutzte das dann auch nix: Die Barmbeker führten früh und deutlich, der SSC-Coach kochte und gestikulierte, rief und wedelte mit den Armen. Barmbek blieb vorn und spielte souverän Punktballchancen heraus. Zum Verdruss der Mecklenburger streckten Jonathan, Nick und Mika ihre Hände über’s Netz, blockten und ballerten vereinzelt. Am Ende hat es nicht gereicht – die HTBU-Gang verlor 25:23, doch sah die Fachöffentlichkeit, dass hier ein ernsthafter Rivale für die dauersiegverwöhnten SSC’ler am Start ist.

Als Schiedsgericht sahen die Barmbeker einen klaren Erfolg des Schweriner SC gegen die Gastgeber. Die Goldmedaille war also vergeben. Im letzten Gruppenspiel hatten die Kinder aus der Metropole die Chance die Silbermedaille zu gewinnen. Unspektakulär und verdient gelang genau das. Mit Platz 2 endet eine Saison voller großer Erfolge. Die beiden Elfjährigen im Kader machten mit Doppel-Gold und Nord-Silber die größte Beute. Jetzt können die Schuhe wieder ausgezogen werden: Heißa Beachvolleyball!

Young Beach Saisonbeginn

Fast 50 Kinder und Jugendliche trotzen im Hamburger Stadtpark den metereologischen Tatsachen und ballerten Beachvolleybälle übers Netz und in den Sand: Heißa – Young Beach ist wieder da! Mütze, Handschuhe, Daunenjacke und andere untypische Strandacessoires waren wichtig Hilfsmittel, um die Körpertemperatur betriebsfähig zu halten. Dennoch gab es tolle Abwehraktionen und rummsige Angriffe zu sehen. Bei den Jungen und Mädchen Unter 15 Jahren dominierten die Spieler*innen aus den umliegenden Stadtteilen Barmbek und Uhlenhorst – in der älteren Spielklasse schaften es Fabian Richter und Tim Sevecke mit einem Sieg über Böhme/Krapp auf’s virtuelle Podium.

Alle erwarten besseres Wetter – gebeacht wurde trotzdem

Nässe und Kälte zum Trotz fanden viele Einsteiger*innen den am 1. Mai den Weg in den Sand, beispielsweise Clara Kleffel und Florentine Klingner. Seit dem vergangenen Herbst sind die beiden 10jährigen „auf Volleyball“. Aus der Schul-AG des Gymansiums Lerchenfeld streben die beiden unerschrocken in den Sand: „Mit mehr Sonne ist das bestimmt viel cooler. Obwohl wir alle Spiele verloren haben, hat es Spaß gemacht!“ Den vermeintlich notwendigen Biß haben die beiden. Nach der überraschenden Qualifikation für die Hamburger Meisterschaften Unter 12 Jahren (in der Halle) nun ein weiteres Ausrufezeichen der jungen Mädchen.

Sehr konsequent hingegen die Jungs Unter 15 Jahren: Das komplette Podest bestand aus Jungs der gastgebenden HTBU:  Torge Höchstedter / Moritz Hauschildt auf Platz 1, Carlo Brüser / Benedict Hoffmann auf Platz 2 und Nick Hofmann / Johann Hager auf Platz 3.

Wucht in Tüten

11 Kinder, 1 Jugendlicher und 2 Erwachsene haben viel Spaß in Halstenbek

Ist es langweilig? Nein! Erneut ein Hamburger Meistertitel für ein Team der HTBU: Philipp und Jakob sind die jüngsten Titelträger in dieser Saison im Hamburger Volleyball-Verband. Im Finale der Hamburger Meisterschaft der Jungen Unter 12 Jahren siegten die beiden gegen ein Team der Halstenbeker TS mit 25:22 und 25:17. Die in Jungs in blau beeindruckten mit einem konstant klaren Spielaufbau und einer Vielzahl von Angriffsaktionen im Sprung. Philipp und Jakob sind Doppel-Goldgewinner, denn zuvor haben sie mit der HTBU bereits den Meistertitel in der Altersklasse Unter 13 Jahren gewonnen. Wau!

Während der Erfolg während des ersten Satzes früh absehbar schien, klappt zu Beginn des zweiten Satzes nix. 0:5 lagen Philipp und Jakob zurück. Spielten sich heran und ließen die Gastgeber wieder auf acht Punkte davon ziehen. Knifflig. „Die Reaktion der beiden in dieser Phase hat mich beeindruckt,“ gesteht Trainer Oliver Camp. „Die Jungs haben fokussiert weiter gespielt – keine emotionale Achterbahnfahrt. Eine extrem beachtliche Leistung, in einem Finale, einen Rückstand von acht Punkten in einen Vorsprung von 8 Punkten zu verwandeln!“ Besonderes Detail: Beim Spielstand von 23:16 fordert der Trainer Philipp zur Ausführung eines Sprungaufschlags auf – krachend fliegt der Ball flach und schnell übers Netz, berührt einen Unterarm und landet an der Wand.

9 Jahre alt und mutig: Denis, Jan und Vincent mit herausragender Leistung

Die anderen Jungs aus Barmbek zeigten ebenfalls gute Leistungen und belegten die Plätze 7 und 8. Im direkten Aufeinandertreffen im Platzierungsspiel siegten Jan, Vincent und Denis mit 2:1 (20:25, 25:19 und 15:5) gegen Justus und Samuel. Hätten Justus und Samuel das Spiel gemeinsam mit Theo gewonnen, wenn er nicht zum Fußball gegangen wäre? Die Revanche können sich die Jungs im Training geben. Unabhängig davon sind Jan, Vincent und Denis – bei weiterhin positiver Entwicklung – voraussichtlich die Favoriten für das nächste Jahr.

Jakob und Philipp domieren die Meisterschaft der Pre-Teens

Jule, Julina, Annika und Sophie starteten mit einem Ausrufezeichen in das Turnier: Mit 25:21 gewannen die Barmbekerinnen den 1. Satz gegen den Bundesliga-Nachwuchs des VT Hamburg. Der vormalige Co-Trainer der Frauennationalmannschaft guckte sinnentleert herüber, als die Julina und Sophie Punkt um Punkt erzielten. Mit viel Motivation aus Unzufriedenheit kam das Team aus Neugraben im 2. Satz auf’s Feld und siegte 5:25. Autsch. Nachfolgend wurde die Alster-Rivalität mit dem Eimsbütteler TV ausgelebt – leider stets mit dem glücklichen Ausgang für die Gegnerinnen. Drei Mal angetreten und drei Mal verloren. Gute Tendenz: Die Barmbekerinnen erzielten in jedem Spiel mehr Punkte als davor – 12, 36 und 56. Der Sieg im Abschlußspiel des Tages war greifbar, doch entglitt.

Bemerkenswert: Die Hälfte aller männlichen Meistertitel des Hamburger Volleyball-Verbands in dieser Saison ging an Teams der HTBU.

Spaß und Erfolg bei Scandinavian Masters

Mit einem Bus voller lustiger Volleyballer*innen kurvte die HTBU zum Saisonabschluß nach Odense. Auf Fünen rockten die HTBU-Teams das landestypische Sporthallenparkett: Die männliche U16 belegte Platz 2, die weibliche U14 Platz 3 – schöne Erfolge und eine gute Vorbereitung für die Norddeutschen Meisterschaften der entsprechenden Altersklassen.

Schneeballschlacht bei nordischem Frost: Velkommen til Danmark

Anreise zum Anpfiff: Komfortbuss til kvinder atleter

Nach Abfahrt ist Digital-Alarm in allen Sitzreihen. Neue Games, unterschiedliche Level und Strategien werden ausgetauscht, populäre Teenie-Musik dröhnt aus den hinteren Sitzreihen. Ohne Grenzkontrolle und angekündigte Schneeverwehungen erreichen die Athlet*innen Odense. Gemeinsames TV-Dinner aus der individuellen, erwärmten Aludose und Nachtlagerbau in den Klassenräumen der Hjallerne-Schule beenden den ersten Tag. Samstag ist frühes Wecken notwendig, um gefrühstückt das Shuttle zur Höjby-Halle um 7.45 Uhr zu erreichen. Die moderne Sportstätte ist Wettkampfort beider U14-Teams und der männlichen U16. Die weibliche U18 spielt in der Dalum-Halle. Gegner*innen sind Teams aus Dänemark, Schweden und Deutschland. Barmbek-Uhlenhorst ist pünktlich am Spielfeld und beginnt den zweiten Tag zuversichtlich.

Karoline, Lina und Geeske sind satzverlustlos glücklich am Samstag: unge piger fra Barmbek

Malte, Johann und Benedict haben die große Herausforderung gemeistert: Ofte ført, men til sidst for det meste lige tabt

Louisa, Karoline, Lina und Emma zum Frühstück in Skandinavien: Uden æg og møtrik syltetøj, men med hårdt smør

Am Abend ist die Laune der Spieler*innen ein guter Spiegel der Ergebnisse: Die weibliche U18 ist ohne Satzgewinn geblieben und tröstet sich mit einem Besuch einer amerikanischen Schnellfreß-Stätte. Mischa Urbatzka, selbst aktuell auf Schonkost, um den Körperfettanteil auf ein leistungssportliches Maß zu reduzieren, äußert gegenüber Anna Rykus den Verdacht, dass diese Ernährung der Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit nicht zuträglich ist. Anna verdreht die Augen und begleitet ihr Team auf dem langen Fußmarsch. Die männliche U16 hat zwei Niederlagen im Tie-Break, aber auch ohne Satzverlust gewonnen. Die Buben sind ausgeglichen, aber müde, denn das letzte Spiel des Tages endetet erst gegen 18.30 Uhr. Mit etwas weniger Eingewechsel oder stärkerer Fokussierung wären alle Gegner schlagbar. Die weibliche U14 war extrem gut gelaunt, denn das Team von Jörn Schröder hat (überraschend) alle Spiele gewonnen. Jörn wußte, dass die größten herausforderungen am Sonntag bevorstanden, dennoch Siegeslaune genießen. Die männliche U14 nutzte die Spiele, um sich an das große Feld (9x9m) zu gewöhnen und erste Routinen zu entwickeln. Trainer Oliver Camp lockte zum letzten Spiel Benedict ins Team der „Kleinen“ – gemeinsam wurde der erste Satzgewinn erreicht. Die Tendenz war also positiv, entsprechend die Laune.

Moritz als Spielverderber aus Barmbek: Hvis det er nødvendigt, skal det være ret nådeløst i angrebet

Sara spielt zu und hofft auf Angriffs-Power: desværre til tider forgæves

Dänemark streckt sich und kommt trotzdem nicht an Fabian ran: Godt spillet

Erfolgreicher Volleyball-Export aus Hamburg-Nord: venlige, unge mennesker

Am Sonntag wieder ein früher Start für U14m und U14w, die älteren durften länger ruhen. Theoretisch. Sidney hatte sich den Wecker für 6 Uhr gestellt und konnte dem sofort lautstark einsetzenden sozialen Druck nur mit Mühe standhalten. Mit drei Niederlagen im Tie-Break, sahen die zwölfjährigen Jungs den aufsteigenden Trend bestätigt, sammelten wertvolle Spielerfahrung und beendeten das Turnier auf dem letzten Platz, aber mit frohem Herzen. Die U14-Mädchen verloren gegen die beiden Top-Teams und sicherten sich (überrascht und) zufrieden Platz 3. „Das habe ich nicht erwartet„, bilanziert HTBU-Trainer Jörn Schröder. „Doch es ist eine gute Rückmeldung für die Mädchen.“ Vor allem, da einige spielstarke Mädchen die Reise nicht angetreten hatten, schworen sich die Schröder-Mädchen auf eine Revanche im nächsten Jahr ein. Die späten Beginner des Sonntag setzen ihren Kurs fort: Die U18-Mädchen schaftten keinen Satzgewinn, blieben aber bis zum Ende der Rückreise lustig. Die U16-Jungs gewannen in Bestbesetzung weiterhin alle ersten Sätze deutlich und Mischa verwechselte in Satz zwei die Dominanz und machte die Spiele spannend. Am Ende erreichte das Team Platz 2 und hat wertvolle Hinweise zu Trainingsinhalten auf dem Weg zur Norddeutschen Meisterschaft erhalten. Coach Mischa Urbatzka zieht ein positives Fazit: „Wir haben den ganzen Kader eingesetzt und allen Spielanteile gegeben. Das war prima. Das wir uns Platz 1 dadurch selbst verbaut haben, fällt nicht ins Gewicht.

Insgesamt ein motivierendes Wochenende, dass die Jugendlichen teamübergreifend zusammengebracht hat. Die Begeisterung wird dafür sorgen, dass im nächsten Jahr noch mehr Jungen und Mädchen mitreisen werden. Gut so!

 

Zweites Gold für HTBU

Gestärkt durch ein Wechselbad der Gefühle, sichern die U13-Buben aus Barmbek eine weitere Goldmedaille! Der cool herausgespielte Erfolg sicherte Nick, Mika, Phillip, Jakob und Johann den Respekt aller Anwesenden. Ein zweifelsfrei verdienter Erfolg im Tie-Break (21:25, 25:17 und 15:9) über den Eimsbütteler TV belohnt die Jungs mit dem obersten Treppenplatz.

klarer Halbfinalerfolg gegen Halstenbeker TS – Klicke auf’s Bild für flotte Sohle Teil 1

Die berichtenswerte Geschichte des Wochenende und des Finals im Besonderen, ist geprägt von Gegensätzen: Ohne Satzverlust spielten sich die Jungs durch das gesamte Turnier – nur einmal sind sie (kurz) in Rückstand geraten. Alles schien einfach – nach dem Halbfinalsieg gegen die Halstenbeker TS. Böses Erwachen jedoch in der Startphase des 1. Satzes. Vollkommen überrascht dröhnt ein rhythmisches „E-T-V“ von den Tribünen und allen Spielfeldseiten. Die Gegner sind motiviert und machen gar keinen Fehler. Der ETV-Coach ist ständig in Aktion und instruiert seine Spieler vor jedem Ballwechsel. Barmbek wird gründlich der Kopf gewaschen. Erste Auszeit bei 0:6-Rückstand. Barmbek stabilisert den Spielaufbau und macht erste Punkte, doch die Bande vom westlichen Alsterufer kann seinen Vorsprung im Wesentlichen verteidigen. Zweite Auszeit bei 13:18. Es bleibt sehr laut und es klingt nicht nach „H-T-BU„. Seitenwechsel nach 38 Minuten.

Im zweiten Satz haben die HTBubis den Rücken frei – die lauten Fans stehen auf der anderen Seite. Spielerwechsel: Pause für Nick – Mika startet in den Satz. Mit klaren Aktionen zeigen die Barmbeker, dass eine Niederlage unerwünscht ist. Dann: Schrecksekunde. Mikas Daumen knickt weg. Verletzungsbedingte Auswechslung. Nick kehrt zurück auf’s Feld und wenige Ballwechsel später beginnen die Nick-Festspiele am Netz. Zur Freude der leisen HTBU-Supporter und zum Entsetzen der lauten Mehrheit. Hoher Pass ans Netz, unscheinbarer Absprung und Nicks schneller, langer Arm ballert den Ball auf den schutzlosen Oberkörper des Abwehrspielers. Großes sportliches Ausrufezeichen! Einige Ballwechsel später – selbe Szene: Nick hämmert den Ball in Feldmitte auf den Boden. Auszeit ETV bei 16:13-Rückstand. Danach passiert nicht mehr viel – Barmbek gewinnt den Satz mit 25:17 in 15 Minuten. Die Hallen-Atmosphäre wechselt von laustark zu murmelnd.

Netz-Hoheit beim Meisterschafts-Punkt für die HTBU – Klicke auf’s Bild für flotte Sohle Teil 2

Der Start in den Tie-Break scheint ausgeglichen. Auszeit HTBU bei 4:5-Rückstand. Nick zieht zwei Mal durch und ETV bremst durch Auszeit bei 6:5. Die Barmbeker haben nun Lust auf mehr und führen beim Seitenwechsel mit 8:5. Erste „H-T-BU„-Rufe dringen durch und mit klarem Spielaufbau und druckvollen Angriffen vergrößern die Barmbeker den Vorsprung. Zweite Auszeit des ETV bei 12:6. Der letzte Punkt des Spiels ist folgerichtig eine Netzaktion von Nick – druckvoller Lob vor die Füße eines ETV-Abwehrspielers. Nach 26 Minuten ist das denkwürdige Finale vorbei – ein galantes Tänzchen beendet den sportlichen Teil des Nachmittags.

 

Erfolgreich in Schwerin

Die männliche U13 nutzte das Vorbereitungsturnier des Schweriner SC, um sich für die kommenden Herausforderungen zu präparieren. Ein lausiger Auftakt mit Niederlagen gegen die riesigen Mädchen des Schweriner SC (9:25 und 13:25) und Marzahner VC (14:25 und 10:25) entpuppte sich im Tagesverlauf als langer Anlauf zu konstant guter Spielqualität. Bereits im Gruppenspiel gegen den VC Dresden mußte der Gegner viel druckvoller agieren, um Punkte gegen Mika, Phillip, Nick, Louis und Johann zu erspielen. Trotz neun eigener Fehlaufschläge schafften die Barmbeker ein 18:25 und 19:25. Im Spiel gegen den Bundesliga-Nachwuchs der BR Volleys gab es zwar weniger Punkte, aber wieder eine sportliche Weiterentwicklung: Die einzunehmenden Spielpositionen waren eingeschliffen, die Abläufe funktionierten und der Aktionsradius in Annahme und Abwehr wurde größer. Im abschließenden Überkreuz-Spiel des Tages stand der Oldenburger TB auf der anderen Netzseite und im westdeutschen Duell setzen sich die Kids aus der Metropole mit 25:20 und 25:22 durch.

Schnelle Lernkurve: Mika, Phillip, Nick, Louis und Johann starten durch

Um die Plätze 13 bis 16 ging es für Mika, Phillip, Nick, Louis und Johann am Sonntag. Erste Hürde das Team des Berliner VV: Mit 20:25 ging Satz 1 an die Hauptstädter, doch die Küsten-Kinder konterten mit noch besser strukturiertem Spiel und sicherten sich mit 25:23 den zweiten Satz. Im nächsten Gruppenspiel zeigten die Barmbeker, dass sie auch gegen Mädchen gewinnen können und besiegten den Schweriner SC mit 25:15 und 25:13. Im abschließenden Gruppenspiel stand (wieder) der VC Dresden im Feld und wunderte sich, was die Barmbeker zauberten. Das Wiedersehen hatten sich die Elbestädter wesentlich einfacher vorgestellt. Mit 19:25 und 14:25 ist die Punkteausbeute zwar schlechter als am Vorabend, aber die Qualität des Spiels wesentlich besser. Da der Berliner VV nur Unentschieden gegen den Schweriner SC spielte, belegten die jungen Hamburger Platz 14 – als bestes westdeutsches Team.

Die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte könnte am nächsten Wochenende geschrieben werden, wenn die 12jährigen bei den Hamburger Meisterschaften Unter 14 Jahren antreten, aber das Kapitel ist im Spannungsbogen zu vernachlässigen. Fokus ist die Hamburger Meisterschaft der Jungen Unter 13 Jahren. Gemeinsam mit den HTBU-Mädchen soll dort eine Platzierung erspielt werden, die zur Teilnahme am Norddeutschen Spielfest im Mai in Flensburg berechtigt.

Kleine ganz groß

Am Netz: Phillip (der den Sieg versprochen hat), Mika (hinter den jubelnden Armen), Louis (Debütant), Till (unsichtbarer, einziger 2005er), Siar (das Aufschlagwunderkind) und Nick (der Große).

Zwischen bewundernswert strukturiertem Volleyball und vermeintlich unerklärlichen individuellen Fehlern im Spielaufbau, zeigten die Unter 14jährigen Jungen in der zweiten Qualifikationsrunde die gesamte Bandbreite ihre Repertoires. Mit gutem Ende: Den 12jährigen gelang die Qualifikation zum Hamburger Meisterschaft U14.

Im ersten Spiel des Tages gegen das zweite Team der Halstenbeker Turnerschaft lief das Spiel in den gewünschten Bahnen: Fröhliche und stolze Eltern sahen ein solides Aufschlagspiel und gezielte Angriffe der Barmbek-Uhlenhorster. Beim Zwischenstand von 18:11 schien das Event vorbei, bevor es richtig begann. Doch das Team mit den hübschesten Trikots der Stadt, hatte sich eine Adventsüberraschung für die Supporter*innen ausgedacht: Aufschlagfehler, ungenaue Pässe, Netzberührungen – das ganze Gruselkabinett. Der Satz wurde überraschend verloren und irgendwie haben die Spieler den Weg zurück nicht mehr gefunden. Unentspannte Gesichter  auf dem Feld und bei den Eltern – nix konnte die Verkettung negativer Ereignisse stoppen. Folgerichtig bejubelten die Halstenbeker einen ungefährdeten 2:0-Erfolg.

Kurz nach dem unfreiwilligen Adventsgeschenk konnten die HTBU-Spieler wieder ans Netz, um gegen den VfL Geesthacht die vorletzte Chance zur Qualifikation zu nutzen. Diesmal funktionierte fast alles: Mit druckvollen Aufschlägen wurden direkte Punkte erzielt, klug gepritschte Bälle in die freien Zonen des Feldes gepackt und über Punkte laut gejubelt. Geesthacht ahnte schnell, dass die „Kleinen“ heute zwei Nummern zu groß sind. Ein kurzer Aussetzer im ersten Satz, eine scharfe Instruktion von der Seitenlinie und ein höhnisches „Sie werden nervös!“ eines Geesthachter Vaters, irritierten die Jungs von der „guten“ Seite der Alster nicht. In beiden Sätzen wurden alle sechs Mitglieder des HTBU-Reisekaders eingesetzt und trugen mit guten Aktionen zum Ergebnis bei.

Schaffen die „Blauen“ der Geburtsjahrgänge 2006/2007 die großen Erfolge der Jahrgänge 2003/2004 zu wiederholen? Am 20. und 21. Januar geht’s in der Süderelbe-Arena weiter. Das wird ein Spaß!

GrundschulCup in Barmbek-Süd

Nichts als Freude im Team der Grundschule Richardstraße beim Volley-GrundschulCup

Großes Volleyball-Fest auf dem Dulsberg! Mehr als 85 Grundschüler*innen der Grundschulen Richardstraße, Wielandstraße und Adolph-Schönfelder-Schule haben am Volley-GrundschulCup der Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst teilgenommen.

Nach zehn Spielen und fast zweieinhalb Stunden Volleyball, jubelten Saham, Till und Jonna aus der Grundschule Wielandstraße am lautesten. Goldmedaille beim GrundschulCup! Voller Stolz streckt Saham den Pokal über den Kopf und ernetet lauten Jubel vom Publikum. Silber gewannen Lennard und Paul aus der Grundschule Richardstraße.

Nach vielen Sportstunden mit Pritschen und Baggern wollten sehr viele Kinder an den drei beteiligten Grundschulen mitmachen. Deutlich mehr als 36 Teams wären zustande gekommen – der Volley-GrundschulCup entwickelte die erhoffte Attraktivität. Mit vorbildlicher Unterstützung durch sechs Volleyballer*innen der Eliteschule des Sports, konnte das Turnier im Landesleistungszentrum durchgeführt werden. Beim Abschluß gab es kleine Erinnerungsstücke für die Helfer*innen und herzlichen Applaus für die sehr gelungene Durchführung. Vor allem die Kinder der dritten Klassen gingen fröhlich nach Hause, weil sie sich schon auf das Turnier im kommenden Schuljahr freuen.

Wie die Jungen und Mädchen der Klassen 3 und 4 mit Ball fliegen ließen, beeindruckte auch die zuschauenden Fachleute: Beachvolleyball-Bundestrainerin  Helke Claasen sowie Landestrainer André Bolten beobachteten fast das gesamte Turnier. Einmütiges Fazit: „Beeindruckend, was die Kids schon können.

Die besten zehn Teams haben sich für die Teilnahme am erstmals stattfindenden Landesfinale am 8. Aprill in der Sporthalle Wandsbek qualifiziert. Bis dahin haben die Kinder die Möglichkeit ihr Können im Training der HTBU weiter zu entwickeln. Jeden Freitag von 16.30 bis 18.00 Uhr leitet Guido Meyer im Gymnasium Lerchenfeld das Training der Unter 12jährigen. Herzlich Willkommen!

Gelungene Saisoneröffnung

Die Mehrzahl der jungen Volleyball*innen der HTBU versammelte sich zur offiziellen Saisoneröffnung in der Sporthalle Hammer Weg. Es gab viel zu feiern: Am Vormittag gelangen zwei Siege in der Jugendliga 2 männlich und ein Sieg in der Jugendliga weiblich sowie am Nachmittag ein Erfolg in der Kreisliga. In Reinbek siegte die HTBU am Vormittag in der Jugendliga 4.

Damit hat die neue Jugendabteilung der HTBU in der jungen Saison bereits mehr Siege geschafft, als in der ganzen letzten Saison. Da den Mädchen und Jungen das gewinnen viel Spaß gemacht hat, wird es wohl weitere Siege geben.

Viele Eltern nutzten den offiziellen Charakter des Spieltags, um sich von der Spielstärke der Teams zu überzeugen. Selbstgebackene Waffeln und Kuchen versüßten den Aufenthalt.