Gold für Barmbek-Uhlenhorst

Gold für Moritz, Thorben, Carlo, Pawel, Fabian, Justin, Benedict, Malte, Lasse und Mischa

Beeindruckend souverän spielten sich die Barmbeker Jungs in das Finale der Hamburger Meisterschaft Unter 16 Jahren. Dort stand, wie erwartet, der Traditionsmeister Eimsbütteler TV auf der anderen Netzseite. Mit der kleineren Fehlerquote in den letzten beiden Sätzen gelang ein umjubelter 2:1-Erfolg (17:25, 26:24. 15:10). Der erste Titel für die Volleyball-Jugend der HTBU. Gratulation an Spieler, Trainer, Eltern und Fans.

Die Ergebnisse der Vorrunde am Samstag waren ein Fingerzeig, wie die Meisterschaft enden würde: Mit lediglich 50 zugelassenen Punkten in sechs Sätzen besiegten die Barmbeker die Teams aus Oststeinbek, Halstenbek und Altengamme (fast unangenehm) klar. Durchschnittlich nur 8,5 Punkte erzielten die Gegner pro Satz. Ebenso die Rivalen vom westlichen Alsterufer: Eimsbütel besiegte Rissen und Hausbruch-Neugraben-Fischbek mit 40 zugelassenen Punkten in vier Sätzen – Durchschnitt: 10. Im Halbfinale besiegten die HTBubis den Rissener SV klar und deutlich, während der ETV die Halstenbeker TS demoliert. Danach lange Pause. Showdown auf dem Großfeld im Landesleistungszentrum mit Cheerleadern drumrum, vielen U16-Spielerinnen und einer breiten blauen und lauten Wand auf den Tribünen.

 

Volle Aufmerksamkeit im Landesleistungszentrum

Start nach Maß in Satz 1: Moritz schlägt druckvoll auf und bringt die Blauen in Führung. Die Roten antworten variabel und solide und ziehen mit 4:9 davon. Auszeit HTBU. Lasse und Pawel machen Aufschlagdruck zum Ausgleich bei 13, doch der ETV punktet in Serie zum 15:19. Die stärkste Phase des Traditionsmeisters und Barmbek fällt nix ein. Endstand 17:25. Die Barmbeker Fans unterliegen der Lautstärke des ETV-Gejohles und bange Blicke auf der Tribüne suchen nach etwas Hoffnung.

Satz 2 beginnt im Gleichschritt, immerhin. Mit Benedict am Aufschlag gelingt ein erster Zwischenspurt zum 6:3. Der Punkteabstand bleibt in der Folge erhalten, bis Lasse aufschlägt und auf 16:11 erhöht. Der Support wird lauter, die Handlungsqualität der Barmbeker besser. Geht da doch mehr als Silber? Der ETV ist noch lange nicht geschlagen und schafft in seiner stärksten Rotation mit Torge Höchstedter am Aufschlag und Max Nissen als Vorderspieler den Ausgleich bei 17. Auszeit und Spielerwechsel der HTBU können die Roten nicht aus dem Rhythmus bringen. Crunchtime in Satz 2: 18:19-Führung des ETV, 23:20-Führung der HTBU, Ausgleich bei 23. Den Blauen fehlt es an Selbstbewußtsein und Ausstrahlung derselben, doch die Fans auf der Tribüne bleiben laut. Die Roten beginnen Eigenfehler zu machen  – mit Pawel am Aufschlag gewinnt Barmbek 26:24.

Barmbek schaut voraus und siegt im Tie-Break

Perfekter Start in den Tie-Break für die Blauen: Moritz schlägt das Team 3:0 in Führung und Fabian erzwingt den Seitenwechsel bei 8:5. Malte macht weiter und erhöht auf 11:7. Ein zarter blauer Hoffnungssschimmer strahlt am Horizont. Der ETV verwandelt klare Punktchancen zu Eigenfehlern und Justin serviert zum Matchball. Mit 15:10 endet das spannende, aber sportlich nicht herausragend gespielte Finale. Sehenswert: Der Barmbeker Hüpfkreis danach – befreit und fröhlich brüllen die Blauen herum. So viel Leidenschaft in manch Abwehr- oder Angriffssituation sind willkommen.

Am 14. und 15. April vertreten beide Finalisten Hamburg bei den Norddeutschen Meisterschaften in Warnemünde. Dort können die beiden besten Teams das Ticket zur Deutschen Meisterschaft im Mai in Rottenburg lösen. Gute Fahrt!