Drei Chancen, zwei Medaillen

Meisterschaftssaison zweiter Teil

Den Jungen aus Barmbek um Zuspieler Carlo Brüser gelingt die Titelverteidigung in der U16. Das Team um Max Nissen gewinnt Bronze in der U20. Jula Rabe und die U16-Mädchen werden Vierte. Ein insgesamt erfolgreiches Wochenende für Volleyballer*innen aus Barmbek.

Gold um den Hals – heute wird gefeiert: Jakob, Carlo, Benedict, Nick, Nikolas, Jonathan Johnson, Torge, Moritz und Johann

Im Finale der männlichen U16 stand die Halstenbeker TS auf der anderen Netzseite. Wie im Gruppenspiel startete das Team von auswärts blendend in den ersten Satz und und stärkte sein Selbstbewußtsein mit einer 1:7-Führung. Die Barmbeker wachten erst Mitte des Satzes auf. Nach 6:15 waren beide Auszeiten genutzt und das Spiel wurde stabiler. Dennoch: Satzrückstand (19:25). Barmbek war nun sortiert und startete mit einem zwei Punkte-Polster in den zweiten Durchgang. Nikolas und Torge bauten die Führung auf vier Punkte aus (12:8) und Carlo erhöhte auf 9 Punkte Differenz (19:10). Barmbeks dominanteste Phase endete mit einem furiosen 25:14.
Im Entscheidungssatz wieder alles auf Null. Hält Barmbek die Emotionen oder steuert die Lethargie den Körper? Aufschlag für Barmbek, 0:1-Führung für Halstenbek. Barmbek agiert unsortiert und hängt 2:5 hintendran. Carlo und Benedict bleiben kühl, schlagen druckvoll auf und drehen den Satz: 9:6 nach dem Seitenwechsel. Torge übernimmt am Aufschlag, Halstenbek gurkt den Ball irgendwie über Netz und Johnson lädt aus dem 2. Stock ab. Halstenbeks Bester wehrt den Ball viel Mal gegen die Hallendecke ab – 13:8 für Barmbek. Die restlichen Punkte spielen Moritz, Nikolas und die Anderen mit druckvollen Angriffen geduldig heraus. Titelverteidigung gelungen mit 15:11.

Super, dass es den Jungs gelungen ist – trotz erneut desolatem Start – das Ding zu gewinnen. Die psychologische Herausforderung zu meistern und dabei noch strukturiertes und athletisches Volleyball zu spielen, hat das neutrale Publikum beeindruckt. Ich freue mich auf die Norddeutschen Meisterschaften mit der Gruppe und die lang herbeigesehnte Rasur!„, ordnet Trainer Oliver Camp das Erlebte ein.

Mit einem 2:0-Erfolg über die VG Elmshorn (25:21, 25:22) erreichen 2003er das Halbfinale der Hamburger Meisterschaft U20. Das immergrüne Duell mit der Halstenbeker TS ist ein Spiel auf Augenhöhe, wobei Halstenbek das ältere Team auf dem Feld hat – die HTBubis sind als U17 das jüngste Team der Finalrunde. Mit 23:25 und 16:25 verlieren die Barmbeker das Spiel um die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft. Im abschließendem Spiel um Platz 3 knallen die Barmbeker die letzten Reserven heraus und sichern sich eine Handvoll virtueller Bronze-Medaillen durch einen Tie-Break-Erfolg gegen den Ahrensburger TSV (22:25, 25:11 und 15:12).

Trainer Mischa Urbatzka ist zufrieden: „Wir konnten nur mit sieben Spielern antreten und haben als ‚Küken‘ eine gute Visitenkarte abgegeben. Unsere Spieler haben noch drei Jahre Zeit U20-Meister zu werden. Der heutige Wettkampf wird den Spielern helfen unsere Saisonziele zu erreichen. Insgesamt ist die Zwischenbilanz für die HTBU nach zwei Dritteln der Hamburger Meisterschaften der Jungen gut: Mit drei Meistertiteln sind 50% aller Jugendmeisterschaften für Barmbek gewonnen. Auch bei den noch ausstehenden U12- und U13-Wettkämpfen wollen wir Medaillen gewinnen und die sehr gute Bilanz der letzten Saison noch verbessern.

Die U16-Mädchen von Trainer Jörn Schröder konnten ihre Erfolgsserie vom Samstag nicht fortsetzen. Im Halbfinale zeigte sich die Mädchen des Rissener SV als kompaktere Einheit (20:25 und 18:25) und im abschließenden Spiel um Platz 3 siegte das zweite Team aus Fischbek mit 20:25 und 17:25. Jörn Schröder ist dennoch stolz auf das Team: „Mit zwei stark angeschlagenen Spielerinnen und einer Verletzten, fehlten uns drei Stammkräfte. Diese Chance haben Amira, Lotta und Clara genutzt und die Lücken gut gefüllt. Die Unzufriedenheit mit der Platzierung ist verständlich, weil wir soo nah dran waren – trotz aller Widrigkeiten. Jetzt werden alle gesund und bei den Norddeutschen Meisterschaften greifen wir mit frischem Mut wieder an!

Im Anschluß folgen bildhafte Belege von HTBU-Lieblingsfotograf Patrick Harke – erst Mädchen, dann Jungen.

Meisterschaftssaison beginnt

Die wichtigsten Wochen des Jahres stehen bevor. Die Hamburger Jugendmeisterschaften sind der erste Gradmesser für erfolgreiches Volleyball spielen. Die Teams aus Barmbek und Uhlenhorst sind bereit. Die umfangreiche Vorbereitung kann in guten Platzierungen sichtbar werden. Endlich. Unabhängig von den Platzierungen, ist die Volleyball-Jugend der HTBU atemberaubend breit aufgestellt: Von zwölf Jugendmeisterschaften (sechs Altersklassen in zwei Geschlechtern) haben Teams aus Barmbek zehn Finalrunden erreicht. Ein unerreichter Bestwert im Hamburger Volleyball-Verband. Ist das Zufall?

optimistische Prognose: Medaille

sichere Prognose: Medaille

Der Auftakt ist am 26. und 27. Januar mit den Hamburger Meisterschaften U14 und U18. Die HTBU hat sich mit Jungen und Mädchen in der U14 für die Finalrunde qualifiziert. In Langenhorn treten die Mädchen in der Vorrunde gegen die VG WiWa und zwei Mal gegen Teams der VG Hausbruch-Neugraben-Fischbek an. „Eine schwere Vorrundengruppe„, befindet Trainer Jörn Schröder. Im letzten Jahr überraschte der ältere Jahrgang mit Platz 2. Die Jungen erreichten in ähnlicher Besetzung im Vorjahr Platz 6 und wurden U13-Meister. In der Vorrunde trifft das Team von Rüdiger Strosik auf die zweite Mannschaft des Eimsbütteler TV und zwei Teams des Rissener SV. „Wir wollen uns für die Norddeutsche Meisterschaft qualifizieren„, blickt Trainer Strosik optimistisch voraus. Der Platzierungswunsch bedeutet mindestens Platz 2 bei den Hamburger Meisterschaften.

sichere Prognose: Titelgewinn

Am Sonntag finden die Hamburger Meisterschaften U18 statt – erstmals mit nur sechs Teams pro Geschlecht an nur einem Wettkampftag. Die HTBU-Mädchen sind in der Qualifikation (knapp) gescheitert, während sich der Ausrichter mit fragwürdigen Methoden zwei Startplätze gesichert hat. Die Barmbeker Boys sind in Neugraben am Start. Erstmals wurde ein Team der HTBU als „Direktqualifikant“ im Hinblick auf die vermutete Spielstärke von der Teilnahme an der Qualifikation befreit. Nett. In der Vorrunde treffen die Jungen auf den Eimsbütteler TV und Oststeinbeker SV. „Wir wollen Hamburger Meister werden!“, legt sich Mischa Urbatzka fest.

Prognose: Medaille

sichere Prognose: Titelgewinn

Das nächste Meisterschaftswochenende ist am 16. und 17. Februar mit den Hamburger Meisterschaften U16 und U20. Die HTBU hat sich mit Jungen und Mädchen in der U16 für die Finalrunde qualifiziert. In Oststeinbek schlagen die Mädchen in der Vorrunde gegen die VG WiWa VG Hausbruch-Neugraben-Fischbek und VC Allermöhe auf. „Eine schwere Vorrundengruppe„, befindet Trainer Jörn Schröder. „Ich hoffe, dass die Mädchen den positiven Trend der letzten Wochen fortsetzen und wir das Halbfinale und eventuell eine Medaille erreichen“ Die Jungen wurden ebenfalls als „Direktqualifikant“ von der Teilnahme an der Qualifikation befreit. Nett. In der Vorrunde treffen die Jungen auf den Eimsbütteler TV, TSC Wellingsbüttel und die Halstenbeker TS. „Wir wollen Hamburger Meister werden und erstmals einen Meistertitel der HTBU verteidigen!„, legt sich Aushilfs-Coach Oliver Camp fest.

Prognose: Medaille

Am Sonntag finden die Hamburger Meisterschaften U20 statt – mit nur sechs Teams pro Geschlecht an nur einem Wettkampftag. Die Jungen aus Barmbek sind in Halstenbek vermutlich mit dem jüngsten Team der Altersklasse am Start. Die Gegner der Vorrunde stehen noch nicht fest. „Wir wollen ins Halbfinale und da mindestens einen Satz gewinnen„, gibt Trainer Mischa Urbatzka vor. Angesichts der unklaren Gruppenzuordnung ein realistisches Minimalziel. Außer dem deutlich überlegenen Eimsbütteler TV, sind die teilnehmenden Teams aus Halstenbek, Elmshorn, Ahrensburg und Rissen mit einer Top-Performance schlagbar.

Die Hamburger Meisterschaften U13 sind im März und die Hamburger Meisterschaften U12 im Mai. An beiden Turnieren werden HTBU-Teams teilnehmen.

Erster Höhepunkt: Die Krone des Nordens

Vom 4. bis 6. Januar lockt das internationale Jugendturnier um die „Krone des Nordens“ viele ambitionierte Volleyballteams an die Alster. Bereits zum dritten Mal richtet die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst das Spektakel zu Jahresbeginn aus. Erstmals finden die Wettkämpfe in drei Wettkampfklassen statt: U16 männlich U16 weiblich und U18 männlich.

Nach den wettkampffreien Tagen des Jahreswechsels, ist die Krone des Nordens ein perfekter Einstieg in die nächste Saisonphase„, erläutert Mischa Urbatzka, Trainer der männlichen U18 der HTBU. „Das justiert den Fokus der Jugendlichen vor den wichtigen Landesmeisterschaften in einigen Wochen.“ Die Qualität der teilnehmenden Teams zeigt, dass andere Clubs ähnlich denken. Unter anderem nutzt die Landesauswahl Sachsen-Anhalt das Event als Trainingsmaßnahme. Für internationales Flair in der Konkurrenz sorgen dänische Teams aus Marielyst und Odense. „Natürlich wollen wir uns in diesem Jahr die Krone aufsetzen„, legt sich Urbatzka fest. „Das haben wir angesichts der starken Konkurrenz in den vergangenen Jahren nicht geschafft. Dieses Mal ist die HTBU dran!“ Alle Spielpläne sind hier: U18mU16wU16m

Das Besondere an der diesjährigen „Krone“ ist das Hamburg-Special am Freitag. Statt den auswärtigen Teams lediglich Sporthallen von innen zu zeigen, kann durch eine frühzeitige Anreise der „Hamburg-Entdecker-Tag“ durchgeführt werden. Von der Elbphilharmonie bis zum Rathaus erhalten die auswärtigen Teams einen kurzen, aber erkenntnisreichen Blick in die „Active City“. „Ich bin gespannt, ob das straffe Programm die Teenies zu sehr streßt„, rätselt Stadtbilderklärer Oliver Camp. Ein solches Sonderprogramm, dass Volleyball und Bildung verzahnt, ist nicht zu allen Turnieren möglich. Die Ferien zum Jahreswechsel sind daher ein idealer Termin, fügt der studierte Historiker hinzu.

Die Spiele der männliche U18 beginnen am Samstag um 10 Uhr in der Sporthalle Hammer Weg. Der Eintritt ist frei. Die anderen Wettkampfklassen spielen in den Sporthallen Steinhauerdamm und Angerstraße. Die Spielstätten sind in unmittelbarer Nähe der U1/3-Haltestelle „Lübecker Straße“. In der eingerichteten Lounge der Sporthalle Angerstraße laufen alle Ergebnisse zusammen. Im Sportcafé kann bei Kuchen, Obst und gesunden Snacks über alle aktuellen Themen geplaudert werden: Volley-Passion, Förderung des Nachwuchsleistungssports, Titelchancen bei Regionalmeisterschaften, Vereins- und Verbandsentwicklung, etc. Alle Finalspiele finden am Sonntag ab 11.30 Uhr dort statt.

Überall ist Barmbek: Jugendmeisterschaften fast komplett besetzt

Im Hamburger Volleyball-Verband finden 12 Jugendmeisterschaften statt – fast immer mit Barmbeker Beteiligung. Qualität und Quantität der volleyballerischen Ausbildung am linken Alsterufer sind top. Ungeduldig abwarten, ob die HTBU erneut erfolgreichster Verein aller Hamburger Jugendmeisterschaften wird.

In der U20 haben sich die Jungs mit zwei glatten Siegen in der ersten Qualifikationsrunde durchgesetzt. Für das Finalturnier am 17. Februar in Halstenbek – mit sechs Mannschaften – ist eine Medaille das schwer zu erreichende Ziel. Bei den Mädchen hat die HTBU nicht gemeldet, weil die 15jährigen Mädchen dort nicht sinnvoll antreten können.

In der U18 brauchten die Jungs sich nicht in der Qualifikation beweisen, sondern können als Direktqualifikant an der Finalrunde teilnehmen. Erstmals mit „nur“ sechs Mannschaften ausgetragen, ist am 27. Januar in Neugraben das Erreichen des Finals das Ziel. Damit verbunden die Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaften am 24. und 25. März irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern. Die Mädchen scheiterten im letzten Spiel der 2. Qualifikationsrunde.

In der U16 brauchten die Jungs sich ebenso nicht in der Qualifikation beweisen, sondern können als Direktqualifikant an der Finalrunde teilnehmen. In Oststeinbek wollen die Jungs am 16. und 17. Februar den Titel verteidigen – das wäre eine Premiere für das Barmbeker Volleyball-Volk. Auch die Mädchen haben sich in der 2. Qualifikationsrunde mit zwei glatten Siegen durchgesetzt. Gemeinsam ist eine Podiumsparty geplant. Das Halbfinale können die Mädchen erreichen. Unabhängig vom sportlichen Ausgang, haben sich beide Teams für die Norddeutschen Meisterschaften am 30. und 31. März qualifiziert, denn die HTBU richtet das Fest im Landesleistungszentrum aus.

In der U14 haben sich die Jungen und Mädchen mit dem schönsten Trikot der Stadt für die Finalrunde am 26. und 27. Januar in Langenhorn qualifiziert. Das Ziel lautet erneut: Gemeinsame Podiumsparty. Die Jungen träumen vom Platz an der Spitze, um an den Norddeutschen Meisterschaften am 24. und 25. März teilzunehmen.

Die Qualifikation der Jungs in der U13 ist ausgefallen, so dass die Finalrunde ohne körperliche Anstrengung erreicht wurde. Ziel ist die Titelverteidigung und Teilnahme am Norddeutschen Spielfest. Bei den Mädchen wird die 2. Qualifikationsrunde am 10. Februar ausgetragen. Die HTBU ist mit zwei Teams im Wettbewerb vertreten. Die Hamburger Meisterschaft findet am 30. und 31. März in Niendorf statt.

Die Qualifikationsrunden zur Hamburger Meisterschaft U12 startet am 13. Januar. Die HTBU ist bei den Jungen und den Mädchen mit jeweils zwei Teams im Wettbewerb. Bei den Jungen ist die HTBU als Titelverteidiger besonders unter Beobachtung. Die Finalrunde findet am 5. Mai in Langenhorn statt.


Klosterschule lebt Volleyball

Voller Volleyball-Höhepunkte ist das Schulleben am Gymnasium Klosterschule – vor allem im November. Unterrichtsprojekt, 5er-Cup, Deutsche Schulmeisterschaft und Vorrundenwettbewerbe bei „Jugend trainiert für Olympia„, zeigen die vielfältigen Aktivitäten in Kooperation mit der HTBU. An der „Schule des Jahres“ 2017 ist Volleyball seit vielen Jahren eine besondere Sportart, so dass viele Jungen und Mädchen Volleyball entdecken und dauerhaft ausüben.

Hamburg’s Volleyball-Zukunft ist bunt

In der Dreifeldsporthalle sind die 120 Schüler*innen der 5. Klassen versammelt. Lautes Kreischen und trampeln mit den Füßen füllt minutenlang die Halle. „Energieübertragung“ soll das sein. Die Jüngsten am Gymnasium sorgen mit beeindruckender Lautstärke für Motivation bei Geeske, Lea und Amira. Die drei Mädchen aus den Klassenstufen 7 und 8 wurden im Februar Landessiegerinnen bei „Jugend trainiert für Olympia und reisen in 10 Tagen zur Deutschen Schulmeisterschaft in Thüringen. Die Klassenstufe 5 wünscht viel Erfolg! Die drei zeigen, dass sich Engagement lohnt, denn in Klasse 5 haben die drei jedes Spiel in der Vorrunde verloren. Eine Erfolgsgeschichte über drei Jahre Leistungsentwicklung.

In Klasse 5 legt die Klosterschule den Grundstein für spätere Erfolge: In einem mehrwöchigen Unterrichtsprojekt wird den Schüler*innen „Pritschen“ und „Baggern“ gezeigt. Mit Unterstützung des Landestrainers des Hamburger Volleyball-Verbands und eines Trainers der kooperierenden Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst ist die Lernmotivation hoch. Die Sportlehrer*innen und Experten sind jedes Jahr neu erstaunt, wie begeistert die Jungen und Mädchen beim Spiel sind. „Über das 1 gegen 1 am Langnetz gelingt es uns allen Kindern viele Ballkontakte zu ermöglichen„, hebt Landestrainer Gerd Grün hervor. Zum Abschluß des Projekts wird ein gemeinsames Turnier mit allen 5. Klassen gespielt. Wer am Ende die meisten Sätze gewonnen hat, kriegt den großen goldenen Pokal und darf sich ein Jahr am Anblick erfreuen. Auch die Klassenleitungen sind überrascht, wie altersgerecht Volleyball ist und loben – trotz anfänglicher Bedenken – die Turnierausrichtung als tolles Instrument zur Förderung der Klassengemeinschaft.

Um die Volleyball-Begeisterung zu verstetigen bietet die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst einen Neigungskurs an. Alle, die Lust haben, können mitmachen und neben „Pritschen“ und „Baggern“ auch Aufschlag, Schmettern und Blocken lernen. „Wir haben in den 5. Klassen viele Talente entdeckt: Milla, Elias, Maryem, Floriana und Hugo – aus denen basteln wir tolle Volleyballer*innen„, ist sich Trainer Oliver Camp sicher. Wem das schnelle Spiel am Netz dauerhaft gefällt, findet in der HTBU passende Trainingsgruppen, um auch bei Hamburger Meisterschaften erfolgreich zu sein. „In diesem Jahr hat die HTBU die Hälfte aller Hamburger Meistertitel bei den Jungen gewonnen. Die ersten Klosterschüler*innen sind jetzt Teil der Hamburger Auswahl. Systematische Förderung innerhalb eines partnerschaftlichen Netzwerks ist König„, bilanziert Camp.

Den 5er-Cup gewann die 5b mit 27 gewonnen Sätzen vor der 5d mit 20 gewonnenen Sätzen. Schreit es laut: „Wir sind die 5b – schneller als ein Lkw!“ Ob die Assoziation von Schnelligkeit mit der Lage der Sporthalle an einer der meist befahrenen Hamburger Straßen zusammenhängt? Das sollte dem Schulsenator zu denken geben.

 

Barmbek ist Hamburg

Max überwindet den Block von Schläfrig-Holstein, während Malte (#3) überlegt, was er tun könnte

  Beim Regionalen Bundespokal Nord wimmelte es in den Hamburger Auswahlteams von HTBU-Spieler*innen – geschlechterübergreifend betrug die „Barmbek-Quote“ 50%. Beachtlich.

Tim (#10) und Malte (#3) recken sich vergeblich – den Ball müssen die Abwehrspieler einsammeln

Geeske (rechts) täuscht Sachsen-Anhalt mit einer Zuspiel-Finte

In Schwerin starten Fabian Richter, Johnson Rückel, Malte Höppner, Max Nissen, Tim Sevecke, Moritz Hauschildt, Moritz Camp, Torge Höchstedter, Benedict Hoffmann, Karoline Knaup und Geeske Camp. Beide Teams spielten gegen die Landesauswahlteams von Berlin, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Nach drei Wettkampftagen belegten beide Teams Platz 6 unter den acht nördlichen Bundesländern. Mit der Platzierung waren Spieler*innen, Trainer und Betreuer*innen nicht zufrieden. Während die Jungen nach zwei Bundespokalen auf dem letzten Platz mit dem aktuellen Jahrgang eine formale Verbesserung erzielten, hielten Mädchen das Niveau (Platz 5 und 6 in den Vorjahren).

Lohn der ganzen Mühe: Außenangreifer Max Nissen wurde zum Sichtungslehrgang der Jugendnationalmannschaft im November in Kienbaum eingeladen. Herzlichen Glückwunsch! Max könnte der erste Barmbeker Nationalspieler werden. Ein Ereignis, dass bestimmt mit einer Konfetti-Parade auf dem Winterhuder Weg gebührend gefeiert würde. Mindestens.

 

Alle Fotos von Rino Stancak

Siege bei der Deutschen Beachvolleyball-Vereinsmeisterschaft U15

Strahlender Himmel im Nachbarstadtteil Winterhude: Strahlende Gesichter bei den Gewinner*innen und Julian Kulawik (Hamburger Sportjugend), Dr. Lydia Kleist (Sportamt Hamburg), Stefanie Hackbarth (Deutsche Volleyball-Jugend) und Katja Kohfeldt (Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst)

Karoline nimmt die Gratulation von Julian Kulawik entgegen

Vom 6. bis 8. Juli richtete die HTBU im Stadtpark die Deutschen Beachvolleyball-Vereinsmeisterschaften für Jungen und Mädchen Unter 15 Jahren aus. Die HTBU war mit einem Mädchen- und einem Jungen-Team am Start. Die Mädchen belegten Platz 15, die Jungs schafften den Sprung in die Deutschen Top Ten und wurden 9.

Bei den Mädchen starteten Coralie, Geeske, Karoline, Marie und Louisa und schafften in vielen Sätzen viele Punkte, doch zu selten gelang es den letzten Punkt in einem Satz zu machen. Erst im abschließenden Spiel gegen den VCO Rhein-Neckar gelang ein deutlicher 3:1-Sieg (11:21, 21:9, 15:13 und 15:4).  Kleiner Trost: Das Team verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von Platz 18 auf Platz 15.

Johnson nimmt die Gratulation und Urkunde von Katja Kohfeldt entgegen

Die Jungs trafen in der Vorrundengruppe auf die beiden späteren Finalisten VCO Rhein-Neckar und TSV Grafing. Mit einem 3:1-Sieg (21:19, 21:16, 13:15 und 16:14) im letzten Gruppenspiel gegen die FT Freiburg, gelang Torge, Johnson, Moritz, Carlo. Nick und Benedict der Einzug ins Achtelfinale. Dort trafen die Jungs in Blau auf den Nachwuchs des Bundesligisten Netzhoppers Königswusterhausen (Brandenburg) und vergaben allerfeinste Punktballchancen und machten viele Eigenfehler. Die Folge war eine gefühlt unnötige 1:3-Niederlage (13:21, 17:21, 15:4 und 13:15), obwohl es im Vier-gegen-Vier bereits lange nach einem Tie-Break aussah. Im Platzierungsspiel gegen die Hessen vom TV Biedenkopf spielten die Barmbeker sehr souverän und siegten deutlich mit 3:1 (21:19, 21:15, 15:8 und 13:15). Das abschließende Spiel gegen Humann Essen endete 3:2 für die Gastgeber – Johnson und Torge gewannen den Tie-Break und lösten großen Jubel aus.

Torge schiebt das Spielgerät am Biedenkopfer Block vorbei

Die Gesamtsiegerinnen bei den Mädchen kamen vom VC Freudental (Baden-Würrtemberg), die Raspo Lathen (Niedersachsen) mit 3:2 (14:21, 21:18, 15:6, 12:15 und 15:11) in einem epischen Spiel besiegten. Bei den Jungs gewann der TSV Grafing (Bayern) mit 3:0 (21:12, 21:14 und 17:15 – der letzte Satz wurde hitzebedingt nicht gespielt) gegen den VCO Rhein-Neckar (Baden-Würrtemberg).

Sehr hilfreich waren viele Barmbeker Eltern und rackerten nach der Abreise der Gäste ununterbrochen, bis nach 180 Minuten wieder ein leeres Sandfeld geschaffen war. Alle Buntheit war verschwunden und die Sportfläche wieder in ihren Alltagszustand versetzt. Ohne diese Unterstützung ist die Ausrichtung von Ereignissen mit bundesweiter Beachtung nicht zu schaffen. Danke an Tjark Behring, Thorsten Brüser, Moritz Camp, Daniel Dworzynski, Lilly Faroß, Justin Fischer, Florian Fritzsche, Patrick Harke, Martina Hauschild, Christian Hoffmann, Birgit Hoffmann,

Barmbeker Jubel nach Punktgewinn

 Theda Höchstetter, Marcus Höchstetter, Kirsten Köhn, Andreas Koch, Günther Paulsen, Jeremy Platre, Fabian Richter, Tanja Richter, Werner Sardemann, Gundel Schmidt, Tim Sevecke, Nicole Winkelmann und Hans Wittwer.

 

Wer Lust hat auf noch mehr Bilder, kann in die von Patrick Harke erschaffene Bilderwelt eintauchen – Viel Spaß.

Moritz und Carlo schaffen gegen Biedenkopf einen Satzgewinn

Young Beach Saisonbeginn

Fast 50 Kinder und Jugendliche trotzen im Hamburger Stadtpark den metereologischen Tatsachen und ballerten Beachvolleybälle übers Netz und in den Sand: Heißa – Young Beach ist wieder da! Mütze, Handschuhe, Daunenjacke und andere untypische Strandacessoires waren wichtig Hilfsmittel, um die Körpertemperatur betriebsfähig zu halten. Dennoch gab es tolle Abwehraktionen und rummsige Angriffe zu sehen. Bei den Jungen und Mädchen Unter 15 Jahren dominierten die Spieler*innen aus den umliegenden Stadtteilen Barmbek und Uhlenhorst – in der älteren Spielklasse schaften es Fabian Richter und Tim Sevecke mit einem Sieg über Böhme/Krapp auf’s virtuelle Podium.

Alle erwarten besseres Wetter – gebeacht wurde trotzdem

Nässe und Kälte zum Trotz fanden viele Einsteiger*innen den am 1. Mai den Weg in den Sand, beispielsweise Clara Kleffel und Florentine Klingner. Seit dem vergangenen Herbst sind die beiden 10jährigen „auf Volleyball“. Aus der Schul-AG des Gymansiums Lerchenfeld streben die beiden unerschrocken in den Sand: „Mit mehr Sonne ist das bestimmt viel cooler. Obwohl wir alle Spiele verloren haben, hat es Spaß gemacht!“ Den vermeintlich notwendigen Biß haben die beiden. Nach der überraschenden Qualifikation für die Hamburger Meisterschaften Unter 12 Jahren (in der Halle) nun ein weiteres Ausrufezeichen der jungen Mädchen.

Sehr konsequent hingegen die Jungs Unter 15 Jahren: Das komplette Podest bestand aus Jungs der gastgebenden HTBU:  Torge Höchstedter / Moritz Hauschildt auf Platz 1, Carlo Brüser / Benedict Hoffmann auf Platz 2 und Nick Hofmann / Johann Hager auf Platz 3.

Dauerhaft erfolgreich

Die Saison ist noch jung und das Team von Trainerin Anna Rykus hat alle Spiele gewonnen. Die Tabelle zeigt jedoch ein anderes Bild, denn aus formalen Gründen wurden den Mädchen die Siege aberkannt. Schade, denn ohne dies, wären die Fans der HTBU extrem verwöhnt:

  1. Platz Verbandsliga Frauen 1. Platz Verbandsliga Männer 1. Platz Bezirksklasse Männer und 1. Platz Kreisliga Frauen

Gibt es ein noch schöneres Weihnachtsgeschenk als ein vierfacher Aufstieg für Barmbeck-Uhlenhorst?