Klosterschule lebt Volleyball

Voller Volleyball-Höhepunkte ist das Schulleben am Gymnasium Klosterschule – vor allem im November. Unterrichtsprojekt, 5er-Cup, Deutsche Schulmeisterschaft und Vorrundenwettbewerbe bei “Jugend trainiert für Olympia“, zeigen die vielfältigen Aktivitäten in Kooperation mit der HTBU. An der “Schule des Jahres” 2017 ist Volleyball seit vielen Jahren eine besondere Sportart, so dass viele Jungen und Mädchen Volleyball entdecken und dauerhaft ausüben.

Hamburg’s Volleyball-Zukunft ist bunt

In der Dreifeldsporthalle sind die 120 Schüler*innen der 5. Klassen versammelt. Lautes Kreischen und trampeln mit den Füßen füllt minutenlang die Halle. “Energieübertragung” soll das sein. Die Jüngsten am Gymnasium sorgen mit beeindruckender Lautstärke für Motivation bei Geeske, Lea und Amira. Die drei Mädchen aus den Klassenstufen 7 und 8 wurden im Februar Landessiegerinnen bei “Jugend trainiert für Olympia und reisen in 10 Tagen zur Deutschen Schulmeisterschaft in Thüringen. Die Klassenstufe 5 wünscht viel Erfolg! Die drei zeigen, dass sich Engagement lohnt, denn in Klasse 5 haben die drei jedes Spiel in der Vorrunde verloren. Eine Erfolgsgeschichte über drei Jahre Leistungsentwicklung.

In Klasse 5 legt die Klosterschule den Grundstein für spätere Erfolge: In einem mehrwöchigen Unterrichtsprojekt wird den Schüler*innen “Pritschen” und “Baggern” gezeigt. Mit Unterstützung des Landestrainers des Hamburger Volleyball-Verbands und eines Trainers der kooperierenden Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst ist die Lernmotivation hoch. Die Sportlehrer*innen und Experten sind jedes Jahr neu erstaunt, wie begeistert die Jungen und Mädchen beim Spiel sind. “Über das 1 gegen 1 am Langnetz gelingt es uns allen Kindern viele Ballkontakte zu ermöglichen“, hebt Landestrainer Gerd Grün hervor. Zum Abschluß des Projekts wird ein gemeinsames Turnier mit allen 5. Klassen gespielt. Wer am Ende die meisten Sätze gewonnen hat, kriegt den großen goldenen Pokal und darf sich ein Jahr am Anblick erfreuen. Auch die Klassenleitungen sind überrascht, wie altersgerecht Volleyball ist und loben – trotz anfänglicher Bedenken – die Turnierausrichtung als tolles Instrument zur Förderung der Klassengemeinschaft.

Um die Volleyball-Begeisterung zu verstetigen bietet die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst einen Neigungskurs an. Alle, die Lust haben, können mitmachen und neben “Pritschen” und “Baggern” auch Aufschlag, Schmettern und Blocken lernen. “Wir haben in den 5. Klassen viele Talente entdeckt: Milla, Elias, Maryem, Floriana und Hugo – aus denen basteln wir tolle Volleyballer*innen“, ist sich Trainer Oliver Camp sicher. Wem das schnelle Spiel am Netz dauerhaft gefällt, findet in der HTBU passende Trainingsgruppen, um auch bei Hamburger Meisterschaften erfolgreich zu sein. “In diesem Jahr hat die HTBU die Hälfte aller Hamburger Meistertitel bei den Jungen gewonnen. Die ersten Klosterschüler*innen sind jetzt Teil der Hamburger Auswahl. Systematische Förderung innerhalb eines partnerschaftlichen Netzwerks ist König“, bilanziert Camp.

Den 5er-Cup gewann die 5b mit 27 gewonnen Sätzen vor der 5d mit 20 gewonnenen Sätzen. Schreit es laut: “Wir sind die 5b – schneller als ein Lkw!” Ob die Assoziation von Schnelligkeit mit der Lage der Sporthalle an einer der meist befahrenen Hamburger Straßen zusammenhängt? Das sollte dem Schulsenator zu denken geben.

 

Barmbek ist Hamburg

Max überwindet den Block von Schläfrig-Holstein, während Malte (#3) überlegt, was er tun könnte

  Beim Regionalen Bundespokal Nord wimmelte es in den Hamburger Auswahlteams von HTBU-Spieler*innen – geschlechterübergreifend betrug die “Barmbek-Quote” 50%. Beachtlich.

Tim (#10) und Malte (#3) recken sich vergeblich – den Ball müssen die Abwehrspieler einsammeln

Geeske (rechts) täuscht Sachsen-Anhalt mit einer Zuspiel-Finte

In Schwerin starten Fabian Richter, Johnson Rückel, Malte Höppner, Max Nissen, Tim Sevecke, Moritz Hauschildt, Moritz Camp, Torge Höchstedter, Benedict Hoffmann, Karoline Knaup und Geeske Camp. Beide Teams spielten gegen die Landesauswahlteams von Berlin, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Nach drei Wettkampftagen belegten beide Teams Platz 6 unter den acht nördlichen Bundesländern. Mit der Platzierung waren Spieler*innen, Trainer und Betreuer*innen nicht zufrieden. Während die Jungen nach zwei Bundespokalen auf dem letzten Platz mit dem aktuellen Jahrgang eine formale Verbesserung erzielten, hielten Mädchen das Niveau (Platz 5 und 6 in den Vorjahren).

Lohn der ganzen Mühe: Außenangreifer Max Nissen wurde zum Sichtungslehrgang der Jugendnationalmannschaft im November in Kienbaum eingeladen. Herzlichen Glückwunsch! Max könnte der erste Barmbeker Nationalspieler werden. Ein Ereignis, dass bestimmt mit einer Konfetti-Parade auf dem Winterhuder Weg gebührend gefeiert würde. Mindestens.

 

Alle Fotos von Rino Stancak

Siege bei der Deutschen Beachvolleyball-Vereinsmeisterschaft U15

Strahlender Himmel im Nachbarstadtteil Winterhude: Strahlende Gesichter bei den Gewinner*innen und Julian Kulawik (Hamburger Sportjugend), Dr. Lydia Kleist (Sportamt Hamburg), Stefanie Hackbarth (Deutsche Volleyball-Jugend) und Katja Kohfeldt (Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst)

Karoline nimmt die Gratulation von Julian Kulawik entgegen

Vom 6. bis 8. Juli richtete die HTBU im Stadtpark die Deutschen Beachvolleyball-Vereinsmeisterschaften für Jungen und Mädchen Unter 15 Jahren aus. Die HTBU war mit einem Mädchen- und einem Jungen-Team am Start. Die Mädchen belegten Platz 15, die Jungs schafften den Sprung in die Deutschen Top Ten und wurden 9.

Bei den Mädchen starteten Coralie, Geeske, Karoline, Marie und Louisa und schafften in vielen Sätzen viele Punkte, doch zu selten gelang es den letzten Punkt in einem Satz zu machen. Erst im abschließenden Spiel gegen den VCO Rhein-Neckar gelang ein deutlicher 3:1-Sieg (11:21, 21:9, 15:13 und 15:4).  Kleiner Trost: Das Team verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von Platz 18 auf Platz 15.

Johnson nimmt die Gratulation und Urkunde von Katja Kohfeldt entgegen

Die Jungs trafen in der Vorrundengruppe auf die beiden späteren Finalisten VCO Rhein-Neckar und TSV Grafing. Mit einem 3:1-Sieg (21:19, 21:16, 13:15 und 16:14) im letzten Gruppenspiel gegen die FT Freiburg, gelang Torge, Johnson, Moritz, Carlo. Nick und Benedict der Einzug ins Achtelfinale. Dort trafen die Jungs in Blau auf den Nachwuchs des Bundesligisten Netzhoppers Königswusterhausen (Brandenburg) und vergaben allerfeinste Punktballchancen und machten viele Eigenfehler. Die Folge war eine gefühlt unnötige 1:3-Niederlage (13:21, 17:21, 15:4 und 13:15), obwohl es im Vier-gegen-Vier bereits lange nach einem Tie-Break aussah. Im Platzierungsspiel gegen die Hessen vom TV Biedenkopf spielten die Barmbeker sehr souverän und siegten deutlich mit 3:1 (21:19, 21:15, 15:8 und 13:15). Das abschließende Spiel gegen Humann Essen endete 3:2 für die Gastgeber – Johnson und Torge gewannen den Tie-Break und lösten großen Jubel aus.

Torge schiebt das Spielgerät am Biedenkopfer Block vorbei

Die Gesamtsiegerinnen bei den Mädchen kamen vom VC Freudental (Baden-Würrtemberg), die Raspo Lathen (Niedersachsen) mit 3:2 (14:21, 21:18, 15:6, 12:15 und 15:11) in einem epischen Spiel besiegten. Bei den Jungs gewann der TSV Grafing (Bayern) mit 3:0 (21:12, 21:14 und 17:15 – der letzte Satz wurde hitzebedingt nicht gespielt) gegen den VCO Rhein-Neckar (Baden-Würrtemberg).

Sehr hilfreich waren viele Barmbeker Eltern und rackerten nach der Abreise der Gäste ununterbrochen, bis nach 180 Minuten wieder ein leeres Sandfeld geschaffen war. Alle Buntheit war verschwunden und die Sportfläche wieder in ihren Alltagszustand versetzt. Ohne diese Unterstützung ist die Ausrichtung von Ereignissen mit bundesweiter Beachtung nicht zu schaffen. Danke an Tjark Behring, Thorsten Brüser, Moritz Camp, Daniel Dworzynski, Lilly Faroß, Justin Fischer, Florian Fritzsche, Patrick Harke, Martina Hauschild, Christian Hoffmann, Birgit Hoffmann,

Barmbeker Jubel nach Punktgewinn

 Theda Höchstetter, Marcus Höchstetter, Kirsten Köhn, Andreas Koch, Günther Paulsen, Jeremy Platre, Fabian Richter, Tanja Richter, Werner Sardemann, Gundel Schmidt, Tim Sevecke, Nicole Winkelmann und Hans Wittwer.

 

Wer Lust hat auf noch mehr Bilder, kann in die von Patrick Harke erschaffene Bilderwelt eintauchen – Viel Spaß.

[ngg_images source=”galleries” container_ids=”1″ display_type=”photocrati-nextgen_basic_thumbnails” override_thumbnail_settings=”0″ thumbnail_width=”240″ thumbnail_height=”160″ thumbnail_crop=”1″ images_per_page=”20″ number_of_columns=”2″ ajax_pagination=”0″ show_all_in_lightbox=”0″ use_imagebrowser_effect=”0″ show_slideshow_link=”1″ slideshow_link_text=”[Zeige eine Slideshow]” order_by=”sortorder” order_direction=”ASC” returns=”included” maximum_entity_count=”500″] [ngg_images source=”galleries” container_ids=”2″ display_type=”photocrati-nextgen_basic_thumbnails” override_thumbnail_settings=”0″ thumbnail_width=”240″ thumbnail_height=”160″ thumbnail_crop=”1″ images_per_page=”20″ number_of_columns=”0″ ajax_pagination=”0″ show_all_in_lightbox=”0″ use_imagebrowser_effect=”0″ show_slideshow_link=”1″ slideshow_link_text=”[Zeige eine Slideshow]” order_by=”sortorder” order_direction=”ASC” returns=”included” maximum_entity_count=”500″]

Moritz und Carlo schaffen gegen Biedenkopf einen Satzgewinn

Young Beach Saisonbeginn

Fast 50 Kinder und Jugendliche trotzen im Hamburger Stadtpark den metereologischen Tatsachen und ballerten Beachvolleybälle übers Netz und in den Sand: Heißa – Young Beach ist wieder da! Mütze, Handschuhe, Daunenjacke und andere untypische Strandacessoires waren wichtig Hilfsmittel, um die Körpertemperatur betriebsfähig zu halten. Dennoch gab es tolle Abwehraktionen und rummsige Angriffe zu sehen. Bei den Jungen und Mädchen Unter 15 Jahren dominierten die Spieler*innen aus den umliegenden Stadtteilen Barmbek und Uhlenhorst – in der älteren Spielklasse schaften es Fabian Richter und Tim Sevecke mit einem Sieg über Böhme/Krapp auf’s virtuelle Podium.

Alle erwarten besseres Wetter – gebeacht wurde trotzdem

Nässe und Kälte zum Trotz fanden viele Einsteiger*innen den am 1. Mai den Weg in den Sand, beispielsweise Clara Kleffel und Florentine Klingner. Seit dem vergangenen Herbst sind die beiden 10jährigen “auf Volleyball”. Aus der Schul-AG des Gymansiums Lerchenfeld streben die beiden unerschrocken in den Sand: “Mit mehr Sonne ist das bestimmt viel cooler. Obwohl wir alle Spiele verloren haben, hat es Spaß gemacht!” Den vermeintlich notwendigen Biß haben die beiden. Nach der überraschenden Qualifikation für die Hamburger Meisterschaften Unter 12 Jahren (in der Halle) nun ein weiteres Ausrufezeichen der jungen Mädchen.

Sehr konsequent hingegen die Jungs Unter 15 Jahren: Das komplette Podest bestand aus Jungs der gastgebenden HTBU:  Torge Höchstedter / Moritz Hauschildt auf Platz 1, Carlo Brüser / Benedict Hoffmann auf Platz 2 und Nick Hofmann / Johann Hager auf Platz 3.

Dauerhaft erfolgreich

Die Saison ist noch jung und das Team von Trainerin Anna Rykus hat alle Spiele gewonnen. Die Tabelle zeigt jedoch ein anderes Bild, denn aus formalen Gründen wurden den Mädchen die Siege aberkannt. Schade, denn ohne dies, wären die Fans der HTBU extrem verwöhnt:

  1. Platz Verbandsliga Frauen 1. Platz Verbandsliga Männer 1. Platz Bezirksklasse Männer und 1. Platz Kreisliga Frauen

Gibt es ein noch schöneres Weihnachtsgeschenk als ein vierfacher Aufstieg für Barmbeck-Uhlenhorst?

HTBU international

Es hätte noch schöner sein können, doch die Konzentration reichte nicht. Im ersten Heimspiel des internationalen Männer-Teams der HTBU ging der erste Tie-Break des Tages verloren. Gegen die TSG Bergedorf holten die Barmbeker zwar 108 Punkte und Bergedorf nur 101, doch nach Sätzen siegte Bergedorf nach 2:35 Stunden mit 3:2 (25:16, 27:29, 21:25, 15:16 und 10:15). Das Happy-End ermöglichte dann das zweite Spiel des Tages gegen den SC Vier- und Marschlande. Mit einem Erfog im Tie-Break (25:22, 17:25, 19:25, 25:18 und 15:11) belohnte sich das HTBU-Team nach weiteren 113 Minuten für den Energieleistung.

Gelungene Saisoneröffnung

Die Mehrzahl der jungen Volleyball*innen der HTBU versammelte sich zur offiziellen Saisoneröffnung in der Sporthalle Hammer Weg. Es gab viel zu feiern: Am Vormittag gelangen zwei Siege in der Jugendliga 2 männlich und ein Sieg in der Jugendliga weiblich sowie am Nachmittag ein Erfolg in der Kreisliga. In Reinbek siegte die HTBU am Vormittag in der Jugendliga 4.

Damit hat die neue Jugendabteilung der HTBU in der jungen Saison bereits mehr Siege geschafft, als in der ganzen letzten Saison. Da den Mädchen und Jungen das gewinnen viel Spaß gemacht hat, wird es wohl weitere Siege geben.

Viele Eltern nutzten den offiziellen Charakter des Spieltags, um sich von der Spielstärke der Teams zu überzeugen. Selbstgebackene Waffeln und Kuchen versüßten den Aufenthalt.