Fahrschein nach Heidelberg

Bei den Norddeutschen Meisterschaften U14 und U18 haben Barmbeker Volleyball-Mannschaften zwei Dutzend Medaillen gewonnen. Zum ersten Mal sichern sich die Athleten vom linken Alsterufer auf regionaler Ebene Edelmetall. Die männliche U18 erspielt sich Platz 3, die männliche U14 schafft Platz 2 und damit die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft Mitte Mai in Heidelberg.

Runder Erfolg: Hannes, Dominic, Phillip, Nick, Johann, Daniel, Mika, Jonathan und Jakob

Die U14 startete in das Turnier mit einem Tie-Break-Sieg über Flensburg (17:25, 25:14 und 15:5) und mußte auch im zweiten Spiel gegen Greifswald über die volle Distanz (25:15, 18:25 und 15:5). Im Halbfinale kam zur Neuauflage des Finales der Hamburger Meisterschaft gegen den gast­gebenden Rissener SV. In zwei Sätzen siegten die Jungs in Blau und freuten sich ausgelassen über den größten Erfolg in der Hallenvolleyball-Historie der HTBU: Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Im Finale gegen den Schweriner SC gelang kein Satzgewinn (17:25 und 19:25).

Die U18 startete souverän mit einem Erfolg über Greifswald (25:17 und 25:4) und verspielte sich gegen Flensburg (16:25, 25:15 und 13:15). Im Viertelfinale kam es zur Neuauflage des Finales der Hamburger Meisterschaft gegen die Halstenbeker TS. Trotz 1:8-Rückstand siegten die Jungs in Blau in zwei Sätzen (25:22 und 25:15) und erreichten das Halbfinale gegen Schwerin. Da ging zwar vieles, aber Fehlerserien in der Annahme verhinderten den Erfolg – 18:25 und 12:25 reichten nur zum „kleinen“ Finale. Erneut gegen Flensburg und wieder keine Konstanz im ersten Satz. Dennoch ein gutes Ende: 26:24. Im zweiten Durchgang reichte das Leistungsniveau „Standard“, um mit 25:20 die Bronzemedaille gewonnen zuhaben. Jubel im ganzen Lazarett!

Die Deutschen Meisterschaften der männlichen U14 finden am 18./19. Mai in Heidelberg statt.

Godt spil!

Mit vier Teams bereicherten die Volleyballer*innen aus Barmbek-Uhlenhorst die Scandinavian Masters. Anfang März trafen sich über 60 Jugendteams aus Nordeuropa im dänischen Odense. Als südliche Exoten dabei: Barmbeker*innen, Jungs aus Schwerin und Mädchen aus Ahrensburg.

Aktive und Begleitpersonal nach erfolgreichem Auslandseinsatz

Wie im letzten Jahr gelangen zwei HTBU-Teams herausragende Platzierungen. Die männliche U14 gewann als jüngstes Team des Wettbewerbs Bronze (von 7 Teams in der Wettkampfklasse) und die männliche U16 holte – wie im Vorjahr – das silberne Abzeichen (bei 14 Teams in der Wettkampfklasse). Das spektakuläre Finale ist im unendlichen Internet anzuschauen. Sind das Anzeichen auf eine gute Platzierung bei den in Kürze anstehenden Norddeutschen Meisterschaften? Ist die Qualifikation zu einer Deutschen Meisterschaft möglich? Hilfreich waren die Spiele gegen Teams aus Dänemark und Schweden in jedem Fall. Die neu formierte weibliche U14 überraschte mit Platz 7 (von 11 Teams in der Wettkampfklasse). Einzig die weibliche U16 blieb unter ihren Möglichkeiten und platzierte sich auf Rang 10 (von 14 Teams in der Wettkampfklasse).

Im Kern geht es für die Trainer*innen der HTBU bei Auslandsreisen aber nicht um Erfolge auf dem Feld, sondern die Stärkung der gegenseitigen Wahrnehmung und die Entwicklung eines Gemeinschaftsgedankens. In diesem Sinn: 100% Erfolg. Die freundliche Atmosphäre entlud sich in lauter Unterstützung bei Spielen und einer wilden Reisebus-Party auf der Rückfahrt – inklusive Reifenwechsel.

Leitziele für die vereinsinterne Optimierung:

  1. Vermeidung von Übelkeit, Fieber und Kopfschmerzen nach Überschreiten der Landesgrenze – die versauen das ganze Wochenende
  2. Ausrüstung aller Mitreisenden mit Schlafsack und Isolationsmatte (mindestens) – die nordischen Nächte sind sonst hart und kalt.
  3. Nahrungsaufnahme, auch wenn aktuell kein Hungergefühl vorhanden ist – Muttis ständig verfügbarer Kühl- oder Vorratsschrank ist weit weg und Hunger blöd. Merksatz als Tätowiervorlage: Junkfood ist keine Lösung.

 

 

Drei Chancen, zwei Medaillen

Meisterschaftssaison zweiter Teil

Den Jungen aus Barmbek um Zuspieler Carlo Brüser gelingt die Titelverteidigung in der U16. Das Team um Max Nissen gewinnt Bronze in der U20. Jula Rabe und die U16-Mädchen werden Vierte. Ein insgesamt erfolgreiches Wochenende für Volleyballer*innen aus Barmbek.

Gold um den Hals – heute wird gefeiert: Jakob, Carlo, Benedict, Nick, Nikolas, Jonathan Johnson, Torge, Moritz und Johann

Im Finale der männlichen U16 stand die Halstenbeker TS auf der anderen Netzseite. Wie im Gruppenspiel startete das Team von auswärts blendend in den ersten Satz und und stärkte sein Selbstbewußtsein mit einer 1:7-Führung. Die Barmbeker wachten erst Mitte des Satzes auf. Nach 6:15 waren beide Auszeiten genutzt und das Spiel wurde stabiler. Dennoch: Satzrückstand (19:25). Barmbek war nun sortiert und startete mit einem zwei Punkte-Polster in den zweiten Durchgang. Nikolas und Torge bauten die Führung auf vier Punkte aus (12:8) und Carlo erhöhte auf 9 Punkte Differenz (19:10). Barmbeks dominanteste Phase endete mit einem furiosen 25:14.
Im Entscheidungssatz wieder alles auf Null. Hält Barmbek die Emotionen oder steuert die Lethargie den Körper? Aufschlag für Barmbek, 0:1-Führung für Halstenbek. Barmbek agiert unsortiert und hängt 2:5 hintendran. Carlo und Benedict bleiben kühl, schlagen druckvoll auf und drehen den Satz: 9:6 nach dem Seitenwechsel. Torge übernimmt am Aufschlag, Halstenbek gurkt den Ball irgendwie über Netz und Johnson lädt aus dem 2. Stock ab. Halstenbeks Bester wehrt den Ball viel Mal gegen die Hallendecke ab – 13:8 für Barmbek. Die restlichen Punkte spielen Moritz, Nikolas und die Anderen mit druckvollen Angriffen geduldig heraus. Titelverteidigung gelungen mit 15:11.

Super, dass es den Jungs gelungen ist – trotz erneut desolatem Start – das Ding zu gewinnen. Die psychologische Herausforderung zu meistern und dabei noch strukturiertes und athletisches Volleyball zu spielen, hat das neutrale Publikum beeindruckt. Ich freue mich auf die Norddeutschen Meisterschaften mit der Gruppe und die lang herbeigesehnte Rasur!„, ordnet Trainer Oliver Camp das Erlebte ein.

Mit einem 2:0-Erfolg über die VG Elmshorn (25:21, 25:22) erreichen 2003er das Halbfinale der Hamburger Meisterschaft U20. Das immergrüne Duell mit der Halstenbeker TS ist ein Spiel auf Augenhöhe, wobei Halstenbek das ältere Team auf dem Feld hat – die HTBubis sind als U17 das jüngste Team der Finalrunde. Mit 23:25 und 16:25 verlieren die Barmbeker das Spiel um die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft. Im abschließendem Spiel um Platz 3 knallen die Barmbeker die letzten Reserven heraus und sichern sich eine Handvoll virtueller Bronze-Medaillen durch einen Tie-Break-Erfolg gegen den Ahrensburger TSV (22:25, 25:11 und 15:12).

Trainer Mischa Urbatzka ist zufrieden: „Wir konnten nur mit sieben Spielern antreten und haben als ‚Küken‘ eine gute Visitenkarte abgegeben. Unsere Spieler haben noch drei Jahre Zeit U20-Meister zu werden. Der heutige Wettkampf wird den Spielern helfen unsere Saisonziele zu erreichen. Insgesamt ist die Zwischenbilanz für die HTBU nach zwei Dritteln der Hamburger Meisterschaften der Jungen gut: Mit drei Meistertiteln sind 50% aller Jugendmeisterschaften für Barmbek gewonnen. Auch bei den noch ausstehenden U12- und U13-Wettkämpfen wollen wir Medaillen gewinnen und die sehr gute Bilanz der letzten Saison noch verbessern.

Die U16-Mädchen von Trainer Jörn Schröder konnten ihre Erfolgsserie vom Samstag nicht fortsetzen. Im Halbfinale zeigte sich die Mädchen des Rissener SV als kompaktere Einheit (20:25 und 18:25) und im abschließenden Spiel um Platz 3 siegte das zweite Team aus Fischbek mit 20:25 und 17:25. Jörn Schröder ist dennoch stolz auf das Team: „Mit zwei stark angeschlagenen Spielerinnen und einer Verletzten, fehlten uns drei Stammkräfte. Diese Chance haben Amira, Lotta und Clara genutzt und die Lücken gut gefüllt. Die Unzufriedenheit mit der Platzierung ist verständlich, weil wir soo nah dran waren – trotz aller Widrigkeiten. Jetzt werden alle gesund und bei den Norddeutschen Meisterschaften greifen wir mit frischem Mut wieder an!

Im Anschluß folgen bildhafte Belege von HTBU-Lieblingsfotograf Patrick Harke – erst Mädchen, dann Jungen.

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Meisterschaftssaison beginnt

Die wichtigsten Wochen des Jahres stehen bevor. Die Hamburger Jugendmeisterschaften sind der erste Gradmesser für erfolgreiches Volleyball spielen. Die Teams aus Barmbek und Uhlenhorst sind bereit. Die umfangreiche Vorbereitung kann in guten Platzierungen sichtbar werden. Endlich. Unabhängig von den Platzierungen, ist die Volleyball-Jugend der HTBU atemberaubend breit aufgestellt: Von zwölf Jugendmeisterschaften (sechs Altersklassen in zwei Geschlechtern) haben Teams aus Barmbek zehn Finalrunden erreicht. Ein unerreichter Bestwert im Hamburger Volleyball-Verband. Ist das Zufall?

optimistische Prognose: Medaille

sichere Prognose: Medaille

Der Auftakt ist am 26. und 27. Januar mit den Hamburger Meisterschaften U14 und U18. Die HTBU hat sich mit Jungen und Mädchen in der U14 für die Finalrunde qualifiziert. In Langenhorn treten die Mädchen in der Vorrunde gegen die VG WiWa und zwei Mal gegen Teams der VG Hausbruch-Neugraben-Fischbek an. „Eine schwere Vorrundengruppe„, befindet Trainer Jörn Schröder. Im letzten Jahr überraschte der ältere Jahrgang mit Platz 2. Die Jungen erreichten in ähnlicher Besetzung im Vorjahr Platz 6 und wurden U13-Meister. In der Vorrunde trifft das Team von Rüdiger Strosik auf die zweite Mannschaft des Eimsbütteler TV und zwei Teams des Rissener SV. „Wir wollen uns für die Norddeutsche Meisterschaft qualifizieren„, blickt Trainer Strosik optimistisch voraus. Der Platzierungswunsch bedeutet mindestens Platz 2 bei den Hamburger Meisterschaften.

sichere Prognose: Titelgewinn

Am Sonntag finden die Hamburger Meisterschaften U18 statt – erstmals mit nur sechs Teams pro Geschlecht an nur einem Wettkampftag. Die HTBU-Mädchen sind in der Qualifikation (knapp) gescheitert, während sich der Ausrichter mit fragwürdigen Methoden zwei Startplätze gesichert hat. Die Barmbeker Boys sind in Neugraben am Start. Erstmals wurde ein Team der HTBU als „Direktqualifikant“ im Hinblick auf die vermutete Spielstärke von der Teilnahme an der Qualifikation befreit. Nett. In der Vorrunde treffen die Jungen auf den Eimsbütteler TV und Oststeinbeker SV. „Wir wollen Hamburger Meister werden!“, legt sich Mischa Urbatzka fest.

Prognose: Medaille

sichere Prognose: Titelgewinn

Das nächste Meisterschaftswochenende ist am 16. und 17. Februar mit den Hamburger Meisterschaften U16 und U20. Die HTBU hat sich mit Jungen und Mädchen in der U16 für die Finalrunde qualifiziert. In Oststeinbek schlagen die Mädchen in der Vorrunde gegen die VG WiWa VG Hausbruch-Neugraben-Fischbek und VC Allermöhe auf. „Eine schwere Vorrundengruppe„, befindet Trainer Jörn Schröder. „Ich hoffe, dass die Mädchen den positiven Trend der letzten Wochen fortsetzen und wir das Halbfinale und eventuell eine Medaille erreichen“ Die Jungen wurden ebenfalls als „Direktqualifikant“ von der Teilnahme an der Qualifikation befreit. Nett. In der Vorrunde treffen die Jungen auf den Eimsbütteler TV, TSC Wellingsbüttel und die Halstenbeker TS. „Wir wollen Hamburger Meister werden und erstmals einen Meistertitel der HTBU verteidigen!„, legt sich Aushilfs-Coach Oliver Camp fest.

Prognose: Medaille

Am Sonntag finden die Hamburger Meisterschaften U20 statt – mit nur sechs Teams pro Geschlecht an nur einem Wettkampftag. Die Jungen aus Barmbek sind in Halstenbek vermutlich mit dem jüngsten Team der Altersklasse am Start. Die Gegner der Vorrunde stehen noch nicht fest. „Wir wollen ins Halbfinale und da mindestens einen Satz gewinnen„, gibt Trainer Mischa Urbatzka vor. Angesichts der unklaren Gruppenzuordnung ein realistisches Minimalziel. Außer dem deutlich überlegenen Eimsbütteler TV, sind die teilnehmenden Teams aus Halstenbek, Elmshorn, Ahrensburg und Rissen mit einer Top-Performance schlagbar.

Die Hamburger Meisterschaften U13 sind im März und die Hamburger Meisterschaften U12 im Mai. An beiden Turnieren werden HTBU-Teams teilnehmen.

Volles Podium und Krönung

Golden glänzt das Siegershirt der männlichen U18: Das Kalenderjahr wurde erfolgreich begonnen und Lust auf noch mehr Edelmetall geweckt

Mit drei tollen Finalspielen endeten die Wettkämpfe um die Krone des Nordens. Im Finale der männlichen U18 knallte die Hamburger Auswahl aus Barmbek sich munter die Bälle übers Netz mit Fortuna Marienlyst – ihrerseits mit einigen dänischen Jugendnationalspielern. Am Ende siegte Barmbek mit 2:0 in einem Spiel auf herausragendem Niveau. HTBU-Jugendtrainer Mischa Urbatzka ist zufrieden: „Die Gruppenspiele zeigten Licht und Schatten, doch im Finale waren die Jungs gewillt die 0:2-Niederlage vom Vortag vergessen zu machen. Das war eindrucksvoll. Da im Team kein Spieler des Jahrgangs 2002 steht, ist die Leistung besonders beachtlich, aber Turniersiege sind nicht unser Saisonziel.“ Mit den goldenen Siegershirts werden nun die privaten Kleiderschränke und mit dem unterarmhohen Pokal der Trophäenschrank in der HTBU-Geschäftsstelle gefüllt.

Ganz oben in der männlichen U16: Humann Essen

Die Spielklasse U16 männlich gewann der VV Humann Essen mit einem knappen Tie-Break-Erfolg gegen die jüngeren Barmbeker. Nach beeindruckend souveränem Satzgewinn der Gastgeber, robbten sich die Nordrhein-Westfalen mehr und mehr in aussichtsreiche Position, während sich auf HTBU-Seite die Fehler häuften. „Ein verdienter Sieg für die Westdeutschen„, urteilt HTBU-Jugendtrainer Oliver Camp. „Wenn wir mit dem Druck des ersten Satzes weitergespielt hätten, … Egal. Die Jungs haben trotz der vielen Umstellungen und neuer Spieler im Kader ein tolle Steigerung im Turnierverlauf erzielt. Darauf bauen wir auf und verbessern unsere festgestellten Schwachstellen.

Vom ersten Ballwechsel an auf Titelkurs: Sachsen-Anhalterinnen können feiern

In der dritten Spielklass, kamen die Siegerinnen wieder aus einem anderen Bundesland: Die Landesauswahl Sachsen-Anhalt nimmt Siegerinnenshirts und den glänzenden Pokal mit. Ohne Satzverlust im ganzen Turnier, dominierte die ostdeutsche Auswahl die Konkurrenz. Im allerletzten Satz wackelten die souveränen Mädchen ein wenig und mussten einen Satzball der HTBU abwehren, doch der Gesamteindruck von HTBU-Jugendtrainer Jörn Schröder bleibt: „Sachsen-Anhalt war in allen Spielelementen allen anderen Teams überlegen. Genau solche Spiele helfen uns in der Entwicklung. Vor voller Halle und lautem Publikum unser bestes Spiel zu machen, hat viel Spaß gemacht!

Mit Präsenten und großem Applaus für die Trainer*innen und Betreuer*innen zollte das Publikum der ehrenamtlichen Arbeit Respekt. Die beiden dänischen Gäste-Teams erhielten Sonderpreise der „active city“. Mit fröhlichen Gesichtern trollte sich die Jugend anschließend mit ihren Rollkoffern zum Bahnhof oder den Mannschaftsbussen. Thorsten Rathjen, Trainer des Teams aus Essen, fasste seinen Eindruck des Volleyball-Spektakels in einem kurzen Lob zusammen: „Alles geil! Wir wollen im nächsten Jahr unbedingt wieder dabei sein!

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Erster Höhepunkt: Die Krone des Nordens

Vom 4. bis 6. Januar lockt das internationale Jugendturnier um die „Krone des Nordens“ viele ambitionierte Volleyballteams an die Alster. Bereits zum dritten Mal richtet die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst das Spektakel zu Jahresbeginn aus. Erstmals finden die Wettkämpfe in drei Wettkampfklassen statt: U16 männlich U16 weiblich und U18 männlich.

Nach den wettkampffreien Tagen des Jahreswechsels, ist die Krone des Nordens ein perfekter Einstieg in die nächste Saisonphase„, erläutert Mischa Urbatzka, Trainer der männlichen U18 der HTBU. „Das justiert den Fokus der Jugendlichen vor den wichtigen Landesmeisterschaften in einigen Wochen.“ Die Qualität der teilnehmenden Teams zeigt, dass andere Clubs ähnlich denken. Unter anderem nutzt die Landesauswahl Sachsen-Anhalt das Event als Trainingsmaßnahme. Für internationales Flair in der Konkurrenz sorgen dänische Teams aus Marielyst und Odense. „Natürlich wollen wir uns in diesem Jahr die Krone aufsetzen„, legt sich Urbatzka fest. „Das haben wir angesichts der starken Konkurrenz in den vergangenen Jahren nicht geschafft. Dieses Mal ist die HTBU dran!“ Alle Spielpläne sind hier: U18mU16wU16m

Das Besondere an der diesjährigen „Krone“ ist das Hamburg-Special am Freitag. Statt den auswärtigen Teams lediglich Sporthallen von innen zu zeigen, kann durch eine frühzeitige Anreise der „Hamburg-Entdecker-Tag“ durchgeführt werden. Von der Elbphilharmonie bis zum Rathaus erhalten die auswärtigen Teams einen kurzen, aber erkenntnisreichen Blick in die „Active City“. „Ich bin gespannt, ob das straffe Programm die Teenies zu sehr streßt„, rätselt Stadtbilderklärer Oliver Camp. Ein solches Sonderprogramm, dass Volleyball und Bildung verzahnt, ist nicht zu allen Turnieren möglich. Die Ferien zum Jahreswechsel sind daher ein idealer Termin, fügt der studierte Historiker hinzu.

Die Spiele der männliche U18 beginnen am Samstag um 10 Uhr in der Sporthalle Hammer Weg. Der Eintritt ist frei. Die anderen Wettkampfklassen spielen in den Sporthallen Steinhauerdamm und Angerstraße. Die Spielstätten sind in unmittelbarer Nähe der U1/3-Haltestelle „Lübecker Straße“. In der eingerichteten Lounge der Sporthalle Angerstraße laufen alle Ergebnisse zusammen. Im Sportcafé kann bei Kuchen, Obst und gesunden Snacks über alle aktuellen Themen geplaudert werden: Volley-Passion, Förderung des Nachwuchsleistungssports, Titelchancen bei Regionalmeisterschaften, Vereins- und Verbandsentwicklung, etc. Alle Finalspiele finden am Sonntag ab 11.30 Uhr dort statt.

Barmbek goes Deutsche Schulmeisterschaft

Amira, Annabel, Vianne, Lea und Geeske zeigen Stärke

Mit einem lehrreichen Haufen Erfahrungen kamen fünf Barmbekerinnen aus Bad Blankenburg (Thüringen) zurück an die Alster. Erschöpft. Von Montag bis Donnerstag vertraten die Klosterschülerinnen als Landessiegerinnen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ das Bundesland Hamburg. Zum Abschluß belegten Annabel, Lea, Geeske, Vianne und Amira Platz 13 – tolle Leistung. In der Rückschau läßt sich das Turnier in zwei unterschiedliche Hälften teilen: Die ersten beiden Vorrundenspiele und der Rest. Während die ersten Spiele nichts Begeisterndes boten, rockten die Mädchen in der zweiten Hälfte das Parkett und verschafften sich gehörigen Respekt.

Vier Stunden Anreise, unter anderem durch den herbstlichen Thüringer Wald

Das Turnier startete mit dem Nord-Klassiker gegen das Sportgymnasium Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) – Eliteschule des Sports, Bundesstützpunkt, Nachwuchsschmiede des Frauen-Bundesligisten Schweriner SC und amtierende Deutsche Meisterinnen der U14. Mit viel Respekt wurde das 0:2 (8:25, 9:25) akzeptiert. Alle Spielerinnen waren im Einsatz, um die Nervosität aus den Körpern zu „spielen“. Auf dem zweiten Gruppenspiel gegen die Grundschule Zepernick (Brandenburg) ruhten die kalkulierten Hoffnungen, doch mit 0:2 (22:25, 15:25) erlebten die Fünf Nord-Mädchen eine gefühlt ultraheftige Klatsche. „Da lief nicht viel zusammen„, erinnert sich Trainer Oliver Camp. „Es fehlte an gemeinsamer Identität und Siegeswillen – sich mitten im Wettkampf im eigenen Team Vorwürfe zu machen, hilft nicht.“ Oder doch? Sorgte genau dieser emotionale Ausbruch für die nachfolgende, energische Reaktion der Gruppe?

Täglich Salat und viel Nudeln, doch leider auch braunes koffeinhaliges Zuckerwasser zu jeder Mahlzeit

Im letzten Gruppenspiel gegen das Sportgymnasium Dresden (Sachsen) – Eliteschule des Sports, Bundesstützpunkt, Nachwuchsschmiede des Frauen-Bundesligisten Dresdner SC – waren die Hamburgerinnen erneut krasse Außenseiterinnen. Der Trainer aus Dresden schätzte die Situation ähnlich ein und lies seine drei weniger spielstarken Mädchen anfangen. Wie gegen Schwerin begann das Spiel mit einer 1:0-Führung für Barmbek, die enthusiastisch und lautstark bejubelt wurde. Komisch: Barmbek zog auf 4:0 davon. In der Folge wurde der Dresdner Trainer aktiver, doch Mitte des Satzes räumte er alle drei Spielerinnen ab, um seine vermeintlichen Top-Stars ans Netz zu schicken. Hamburg führte mit 14:12. Amira, Lea und Geeske hatten sich mittlerweile eingespielt. Automatisiert und fast ohne Eigenfehler flog der Ball zwischen den türkisen Trikots hin und her: Ballkontrolle mit der ersten Berührung, hohes Zuspiel ans Netz und in 60% der Fälle ein pfeilschnell auf den Boden geballerter Ball von Geeske. Die Dresdner Top-Spielerinnen verlies der Mut. Der Trainer nahm beide Auszeiten und gestikulierte wild. Dreist sangen die Barmbekerinnen den beliebten Schlager „Auszeit – nützt nix!“ und wurden nicht nervös. Im Gegenteil: Die Aufschläge von Lea und Amira flogen immer schneller, immer knapper über das Netz und die Sensation war nicht aufzuhalten. Das Gymnasium Klosterschule gewinnt den Satz mit 25:21 gegen das Sportgymnasium Dresden. Verstörte Blicke des Dresdner Trainers trafen die selbstbewußten Gesichter von Annabel, Lea, Geeske Vianne und Amira – Seitenwechsel.

Funktionsgymnastik udn Frühsport sichern dauerhafte Top-Leistungen

Der zweite Satz enthielt weiterhin viele perfekte Annahmen von Amira, präzise Zuspiele von Lea und wuchtige Schmetterschläge von Geeske, doch leider auch einige Eigenfehler. Der emotionale Höhepunkt, ein „unmöglicher“ Satzgewinn gegen Dresden war geschafft und kleine Ungenauigkeiten verhinderten die ganz große Sensation. Desden gewinnt Satz 2 mit 15:25. Das Gute: Das Team hatte sich gefunden und gemerkt, was alles möglich ist. Allen wurde klar, dass mit einer solchen Leistung Zepernick in hohem Bogen aus der Halle geflogen wäre und die Chance für eine einstellige Platzierung fahrlässig vergeben wurde. Das sollte am zweiten Wettkampftag nicht nochmal passieren!

Sonnendurchflutete Appartments und moderne Digitalkommunikation machen den Aufenthalt angenehm

Da die Jungs der Klosterschule vor zwei Jahren Platz 14 erreichten, nahmen sich die Mädchen Platz 13 zum Ziel. Dazu mußten die beiden abschließenden Spiele gewonnen werden. Im ersten Vergleich gegen das Gymnasium Hildburghausen (Thüringen) gelang ein müheloses 2:0 (25:15, 25:15). Platz 14 war also schon sicher, zumindest nicht schlechter, als die Jungs. Da die Jungs indes keinen Satz gewonnen hatten, war dieser 14. Rang bereits mehr wert. Platz 13 war in Reichweite. Die Zweitvertretung des Gymnasiums Straubing (Bayern) machte im ersten Satz des letzten Spiels keine Mühe – 25:16. Satz zwei zeigte dann, was ohne emotionales Vollgas passiert: 18:25 für Straubing. Der Tie-Break entschied über die Gesamtbewertung des Turniers: Achtbarer Erfolg oder irgendwie nur dabei gewesen? Die Mädchen strauchelten in den Satz und konnten sich nicht absetzen. Erst mit dem Seitenwechsel kehrte die zuvor angedeutete glamouröse Perfektion zurück und die Klosterschule siegt deutlich mit 15:9. Zu erschöpft zum Jubeln, wanken die Spielerinnen vom Feld – innerlich erfüllt mit Zufriedenheit über das Erreichte. „Klar, es gibt viele bessere Platzierungen, aber die Geschichte hinter der Platzierung ist wirklich toll„, bilanziert Oliver Camp. „Mit einem emotionalen Mix aus Versagensangstfreiheit und Aggression holen sich die Mädchen ins das Turnier zurück und belohnen sich selbst. Eine grandiose Lernerfahrung für jede der Fünf!

Zeigen, was am Ende wichtig ist: Geeske, Lea, Amira, Annabel und Vianne

 

Ballwechsel zum historischen Erfolg der Klosterschule: Die beste Volleyball-Platzierung in der über 100jährigen Geschichte des „besten Gymnasiums Deutschlands“:

Klosterschule lebt Volleyball

Voller Volleyball-Höhepunkte ist das Schulleben am Gymnasium Klosterschule – vor allem im November. Unterrichtsprojekt, 5er-Cup, Deutsche Schulmeisterschaft und Vorrundenwettbewerbe bei „Jugend trainiert für Olympia„, zeigen die vielfältigen Aktivitäten in Kooperation mit der HTBU. An der „Schule des Jahres“ 2017 ist Volleyball seit vielen Jahren eine besondere Sportart, so dass viele Jungen und Mädchen Volleyball entdecken und dauerhaft ausüben.

Hamburg’s Volleyball-Zukunft ist bunt

In der Dreifeldsporthalle sind die 120 Schüler*innen der 5. Klassen versammelt. Lautes Kreischen und trampeln mit den Füßen füllt minutenlang die Halle. „Energieübertragung“ soll das sein. Die Jüngsten am Gymnasium sorgen mit beeindruckender Lautstärke für Motivation bei Geeske, Lea und Amira. Die drei Mädchen aus den Klassenstufen 7 und 8 wurden im Februar Landessiegerinnen bei „Jugend trainiert für Olympia und reisen in 10 Tagen zur Deutschen Schulmeisterschaft in Thüringen. Die Klassenstufe 5 wünscht viel Erfolg! Die drei zeigen, dass sich Engagement lohnt, denn in Klasse 5 haben die drei jedes Spiel in der Vorrunde verloren. Eine Erfolgsgeschichte über drei Jahre Leistungsentwicklung.

In Klasse 5 legt die Klosterschule den Grundstein für spätere Erfolge: In einem mehrwöchigen Unterrichtsprojekt wird den Schüler*innen „Pritschen“ und „Baggern“ gezeigt. Mit Unterstützung des Landestrainers des Hamburger Volleyball-Verbands und eines Trainers der kooperierenden Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst ist die Lernmotivation hoch. Die Sportlehrer*innen und Experten sind jedes Jahr neu erstaunt, wie begeistert die Jungen und Mädchen beim Spiel sind. „Über das 1 gegen 1 am Langnetz gelingt es uns allen Kindern viele Ballkontakte zu ermöglichen„, hebt Landestrainer Gerd Grün hervor. Zum Abschluß des Projekts wird ein gemeinsames Turnier mit allen 5. Klassen gespielt. Wer am Ende die meisten Sätze gewonnen hat, kriegt den großen goldenen Pokal und darf sich ein Jahr am Anblick erfreuen. Auch die Klassenleitungen sind überrascht, wie altersgerecht Volleyball ist und loben – trotz anfänglicher Bedenken – die Turnierausrichtung als tolles Instrument zur Förderung der Klassengemeinschaft.

Um die Volleyball-Begeisterung zu verstetigen bietet die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst einen Neigungskurs an. Alle, die Lust haben, können mitmachen und neben „Pritschen“ und „Baggern“ auch Aufschlag, Schmettern und Blocken lernen. „Wir haben in den 5. Klassen viele Talente entdeckt: Milla, Elias, Maryem, Floriana und Hugo – aus denen basteln wir tolle Volleyballer*innen„, ist sich Trainer Oliver Camp sicher. Wem das schnelle Spiel am Netz dauerhaft gefällt, findet in der HTBU passende Trainingsgruppen, um auch bei Hamburger Meisterschaften erfolgreich zu sein. „In diesem Jahr hat die HTBU die Hälfte aller Hamburger Meistertitel bei den Jungen gewonnen. Die ersten Klosterschüler*innen sind jetzt Teil der Hamburger Auswahl. Systematische Förderung innerhalb eines partnerschaftlichen Netzwerks ist König„, bilanziert Camp.

Den 5er-Cup gewann die 5b mit 27 gewonnen Sätzen vor der 5d mit 20 gewonnenen Sätzen. Schreit es laut: „Wir sind die 5b – schneller als ein Lkw!“ Ob die Assoziation von Schnelligkeit mit der Lage der Sporthalle an einer der meist befahrenen Hamburger Straßen zusammenhängt? Das sollte dem Schulsenator zu denken geben.

 

Barmbek ist Hamburg

Max überwindet den Block von Schläfrig-Holstein, während Malte (#3) überlegt, was er tun könnte

  Beim Regionalen Bundespokal Nord wimmelte es in den Hamburger Auswahlteams von HTBU-Spieler*innen – geschlechterübergreifend betrug die „Barmbek-Quote“ 50%. Beachtlich.

Tim (#10) und Malte (#3) recken sich vergeblich – den Ball müssen die Abwehrspieler einsammeln

Geeske (rechts) täuscht Sachsen-Anhalt mit einer Zuspiel-Finte

In Schwerin starten Fabian Richter, Johnson Rückel, Malte Höppner, Max Nissen, Tim Sevecke, Moritz Hauschildt, Moritz Camp, Torge Höchstedter, Benedict Hoffmann, Karoline Knaup und Geeske Camp. Beide Teams spielten gegen die Landesauswahlteams von Berlin, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Nach drei Wettkampftagen belegten beide Teams Platz 6 unter den acht nördlichen Bundesländern. Mit der Platzierung waren Spieler*innen, Trainer und Betreuer*innen nicht zufrieden. Während die Jungen nach zwei Bundespokalen auf dem letzten Platz mit dem aktuellen Jahrgang eine formale Verbesserung erzielten, hielten Mädchen das Niveau (Platz 5 und 6 in den Vorjahren).

Lohn der ganzen Mühe: Außenangreifer Max Nissen wurde zum Sichtungslehrgang der Jugendnationalmannschaft im November in Kienbaum eingeladen. Herzlichen Glückwunsch! Max könnte der erste Barmbeker Nationalspieler werden. Ein Ereignis, dass bestimmt mit einer Konfetti-Parade auf dem Winterhuder Weg gebührend gefeiert würde. Mindestens.

 

Alle Fotos von Rino Stancak

Barmbeker Quartett beim Bundespokal Beach

Eine Woche Beachvolleyball-Adventures an der Ostsee: Johnson, Torge, Moritz und Tim vertreten Hamburg beim Bundespokal Beach

Ein vollkommen neues Handlungsfeld hat sich für Johnson, Torge, Malte, Moritz, Max und Tim ergeben: Landesauswahl Beachvolleyball. Höhepunkt am zurückliegenden Wochenende: Bundespokal in Damp. Die vier besten Beachvolleyballer*innen des Geburtsjahrgangs 2002 aus jedem Landesverband treffen sich und spielen mit 32 Teams pro Geschlecht den Champion aus. Da Malte und Max bereits Urlaub gebucht hatten, startete das Barmbeker Quartett in der Kombination Torge/Johnson (beide *2004) und Tim/Moritz (beide *2003). Schon auf Grund des geburtsjahrgangs war klar: Das Gesamtturnier gewinnen ist nahezu unmöglich.

Am Montag reisten die Hamburger Teams an die Ostseeküste, um sich am Wettkampfort mit (viel) Wind und Sand anzufreunden. Der Wettbewerb startete am Freitag mit einer Gruppenphase. Torge/Johnson starteten als 24. der Setzliste und verloren alle drei Gruppenspiele. Zwar gelang eine Leistungssteigerung im letzten Gruppenspiel gegen die hessischen Dobbertin/Landsmann, doch das 0:2 (13:15, 15:17) reichte nur für Platz 4. Mit einem ähnlichen Ergebniss starteten auch Tim/Moritz in den Wettkampf: 0:2 (6:15, 14:16) gegen Duse/Segebrecht aus Schleswig-Holstein. Im zweiten Spiel gegen Langhans/Schubert aus Schwerin gelang ein 2:0 (15:6, 16:14) – damit sicherten die sich die Barmbeker Platz 3 in der Vorrundengruppe und die Qualifikation für die Zwischenrunde. Im abschließenden Spiel des Tages konnten Tim/Moritz auf dem Center Court spielen und genossen das Gedüdel des Moderators und den Applaus der Zuschauer*innen. Gegen Kaufhold/Meier aus Baden-Würrtemberg, die späteren Bronzemedaillengewinner, gelangen einige erfolgreiche Angriffe (in beiden Sätzen insgesamt 14 Punkte) und das Zusammenspiel wurde stabiler. Zum Abschluß des ersten Wettkampftags ging es in der Zwischenrunde gegen Groß/Hermann aus Rheinland-Pfalz. Die körperlich ebenbürtigen Mitteldeutschen waren handlungssicherer und siegten mit jeweils 12 Punkten für Tim/Moritz. Bei den Mädchen konnte Hamburg beide Teams in die Zwischenrunde schicken: Einmal erfolgreich, einmal nicht.

Am Samstag starteten Torge/Johnson gegen Gröning/Stenchly aus Nordrhein-Westfalen – in guten Momenten gelangen klare Aktionen, doch insgesamt produzierten die beiden zu viele Eigenfehler: Nach dem 0:2 (8:15 und 10:15) wechelten die Beiden aus die Verliererseite. Da Torge nach dem Spiel krankheitsbedingt nicht weiterspielen konnte, hatte das Team Platz 29 sicher. Tim/Moritz starteten gegen Gruner/Kscuik aus Thüringen und siegten deutlich mit 2:0 (15:4, 15:11) und trafen im nächsten Spiel auf Mohwinkel/Mroß aus Niedersachsen. Mit 0:2 (10:15, 4:15) wurde auch Team Barmbek 1 auf die Verliererseite geschoben. Dort mußten Tim/Moritz gegen die Berliner Klatt/Klebs ans Netz, die durch den Ausfall von Torge/Johnson  kampflos eine Runde weiter gekommen sind. Mit einem guten Spiel gelang die Barmebeker Revanche mit 2:1 (16:14, 17:19, 15:11). Im letzten Spiel des Tages konnten Tim/Moritz gegen die Sachsen Gilbrich/Keetmann den Einzug ins Viertelfinale (der unteren Hälfte) schaffen. Im vierten Spiel des Tages gelang mit einer fast fehlerfreien Leistung ein unerwartet einfacher Sieg mit 2:0 (15:9, 15:8). Die Hamburger Mädchen in der oberen Hälfte hatten beide Spiele verloren, während die anderen ebenfalls im Viertelfinale (der unteren Hälfte) standen.

Große Show am Aktionsstrand: Barmbek zeigt Beachvolleyball, Damp guckt fasziniert zu

Das Viertelfinale verloren die Mädchen in zwei Sätzen – Vorhang auf für Barmbek: Ein extrem gelungener Start in den ersten Satz mit Assen und Blocks, schüchterte Nordrhein-Westfalen sichtbar ein: Der Zwischenstand von 5:0 tat ein übriges. Tim/Moritz spielten den Satz zuverlässig zu Ende und siegten 15:8. Der zweite Satz ging mit demselben Ergebnis an den Rhein, so dass der Tie-Break entscheiden mußte. Westdeutschland wechselt mit dem Aufschlag von Moritz auf Tim, beide Barmbeker setzen den Ball oft knapp neben die Linie, leider auf der falschen Seite der Markierung. In einem Tie-Break voller Chancen verliert Barmbek 6:15 und beendet den Wettkampf auf Gesamtrang 21.

Ein ermutigendes Ergebnis im Hinblick auf die Geburtsjahrgänge der Barmbeker: Tim/Moritz dürfen im nächsten Jahr nochmal antreten, Torge/Johnson sogar in zwei Jahren nochmal.