Ausgewählte Top-Talente

Moritz, Benedict, Fabian, Malte, Geeske und Karoline machten Hamburg erfolgreich

Knapp ein halbes Jahr nach Intensivierung des Jugendvolleyballs in Barmbek und Uhlenhorst wurden viele Volleyballer*innen der HTBU in die Hamburger Auswahlteams berufen. Geschlechterübergreifend stellt die HTBU das größte Kontingent an Auswahlspieler*innen in den jüngeren Jahrgängen.

Erster öffentlicher Auftritt beider Teams war die Trophäe des Nordbadischen Volleyball-Verbands. Vom 15 bis 17. Dezember erreichten die Hamburger Jungs Platz 5 und die Mädchen Platz 8 – jeweils gegen fast komplett mitspielenden süddeutschen Landesauswahlteams. Die Hamburger Landestrainer, Gerd Grün (weiblich) und André Bolten (männlich), sind mit den in Mannheim erreichten Platzierungen zufrieden. Nächste Bewährungsmöglichkeit für die Auswahlteams ist der McPomm-Cup im September 2018.

Die Ausgewählten planieren den Weg für weitere HTBU-Spieler*innen. Ebenfalls auf dem Beobachtungszettel der Landestrainer stehen Lasse van Keeken, Carlo Brüser, Louisa, Conradi, Coralie Schmidt, Marie Eggert und Jula Rabe. Für zukünftige Jahrgänge sollte der Blick der Landestrainer zuerst nach Barmbek und Uhlenhorst gehen…

Barmbeck und Uhlenhorst wollen mehr

Statt Gänsebraten-Festtagsduft steigt den jungen Volleyballern in der Sporthalle Klinikweg Schweißgeruch in die Nasen. Während Volleyball-Deutschland weitgehend passiv ist, rackern die 13- und 14jährigen Netzartisten der Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst zum Jahreswechsel extra intensiv. „Wir wollen an den Deutschen Meisterschaften im Mai 2018 in Rottenburg teilnehmen„, verrät Trainer Mischa Urbatzka. Als Beachvolleyballer ist Urbatzka Deutscher Meister geworden und kann den Jungs wertvolle Hinweise weit jenseits der Grundtechniken geben. Als Jugendlicher hat er, wie viele aus seiner Trainingsgruppe, in den Hamburger Auswahlteams gespielt, als Jugendlicher bei Erwachsenen mitgespielt und viel Freizeit mit der Anreise zu Wettkämpfen verbracht.

Gute Laune trotz Schweißperlen: HTBubis mit Extra-Aufwand

In wenigen Wochen findet die Hamburger Meisterschaft U16 statt – da müssen wir noch an der Abstimmung in einigen Spielelementen basteln„, blickt Urbatzka voraus. „In den ersten Januartagen legen wir mit der ‚Winter Volleyball Akademie‚ richtig los. Zwei Tage á acht Stunden verbingen wir in der Sporthalle Klinikweg und lassen Bälle fliegen.“ In der grundrenovierten Zweifeldhalle in Barmbek-Süd können die Jungs auf einem Großfeld trainieren und von eifrigen Eltern in einem Gruppenraum verflegt werden. Nebenan, in einer weiteren Sporthalle, ist eine Gruppe Volleyballerinenn der HTBU aktiv. Gemeinsam schmettern die Barmbeker*innen gegen die bösen Wintergeister an. Urbatzka hat den Zeitraum bis zu den Norddeutschen Meisterschaften mit verschiedenen sportlichen Herausforderungen gespickt: Spieltagen in der Bezirksklasse der Männer, die Hamburger Meisterschaften U18 und als ersten ernsthaften Leistungstest am 6. und 7. Januar, die Krone des Nordens.

Das internationale Vorbereitungsturnier findet bereits zum zweiten Mal Anfang Januar in Hamburg statt. In 2018 erstmals in den beiden Großsporthallen Steinhauerdamm und Angerstraße (Nähe U1/3-Haltestelle „Lübecker Straße“). An zwei Tagen ermitteln die spielstärksten Nachwuchsteams aus Norddeutschland mit ausländischen Gästen ihren Champion. Neben den gastgebenden Boys der HTBU, ist der Rissener SV einziges Hamburger Team. Am Start ist das polnische Team aus Ostroda, die dänischen Buben aus Odense, die Mecklenburger Abonnementsmeister aus Schwerin, ein Dutzend Volleyballer aus Potsdam sowie die nordwestdeutschen Schmetterkönige aus Baden und Hannover.

Zwei Tage lang ist die Trainingsgruppe von Mischa Urbatzka herausgefordert, ihr bestes Volleyball zu spielen. „Alle Höhepunkte unserer Saison, die Jugendmeisterschaften, werden in diesem Wochenendformat gespielt. An diesem Rhythmus wollen wir uns gewöhnen, um auch am zweiten Tag konzentriert und Vollgas spielen zu können. Die ‚Krone des Nordens‘ ist eine exellente Gelegenheit gegen jene Teams anzutreten, die wir eventuell auch in Rottenburg treffen„, begründet Urbatzka den anstrengenden Jahresbeginn. „Das coole ist: Die Jungs haben richtig Lust auf die Extra-Schichten, um das große Ziel zu erreichen.Allez les bleus!

3:1-Erfolg im „Klassiker“

Für die Blauen gewonnen: Pawel, Fabian, Benedict, Malte, Moritz, Ken, Carlo und Oskar.

Große Freude in Barmbek-Süd! Mit einem 3:1-Erfolg in der Bezirksklasse der Männer gewinnt die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst gegen den Eimsbütteler TV. Beide Teams stellen den Großteil der männlichen Hamburger Auswahl der Jahrgänge 2003/2004. Teams und Fans kennen und mögen sich, aber diese Verbundenheit ruht, wenn der „immergrüne“ Klassiker, westliches Alsterufer (ETV) gegen den guten Osten (HTBU), auf dem Spielplan steht. Der Eimsbütteler TV stellte jahrelang die einzigen überregional erfolgreichen männlichen Hamburger Jugendmannschaften, doch in den letzten zwei Jahren haben die aktuellen HTBU-Spieler weitere Erfolge verhindert: In entscheidenden Spielen besiegten die „Ossis“ die Talente von der Westseite der Stadt. „Die Siegerlimonade haben sich die Jungs wirklich verdient„, bilanziert HTBU-Trainer Mischa Urbatzka. „Mit den drei Punkten auf dem Konto und einem breiten Grinsen im Gesicht, wollen wir unser Spiel in den kommenden Wochen weiter verbessern, um zu den Hamburger Meisterschaften noch variabler im Angriff zu sein.“ Urbatzka und sein Team wollen an den Deutschen Meisterschaften der Jungen Unter 16 Jahren in Rottenburg teilnehmen.

Im ersten Satz wackelten die „Blauen“ vom östlichen Alsterufer und lagen schon früh (6:10) zurück. Trotz stabilen Spielaufbaus und guter Einzelaktionen, ging der Satz 19:25 verloren. Urbatzka „löste die Bremse“ und Barmbeck führte früh im zweiten Satz (8:3), doch erlaubte dem ETV beim Stand von 20:13 satte sieben Punkte in Folge. Das HTBU-Team fand am Satzende wieder erfolgreiche Lösungen und siegte 25:22. Ähnlich verlief der dritte Satz: Die HTBubis starten gut (6:2), doch verlieren in der Satzmitte die Kontrolle. Eimsbüttel gelingen beim 13:14 satte fünf Punkte in Folge, doch Barmbek gleicht bei 22 Punkten aus und gewinnt 25:23. Zu Beginn von Satz vier sieht es nicht nach einem Comeback des ETV aus – von 2:5 ziehen die Urbatzka-Boys auf 11:6 davon. Wie in der Satzmitte üblich, können die „Roten“ aufholen, doch die HTBU verteidigt die zwei Punkte Vorsprung bis zum Matchball. Der ETV gleicht aus, holt sich einen Satzball, hadert mit einer Schiedsrichterentscheidung und verliert schließlich 28:26.

Das zweite Spiel des Tages verliert HTBU gegen die Senioren des FC Hellbrook mit 0:3 (14, 14, 15). „Paßt schon„, ordnet Urbatzka die Niederlage ein. „Unser Ziel war es gegen den ETV zu gewinnen. Den Jugendlichen fehlt die Routine, um nach dem ‚Klassiker‘ in einem Anschlußspiel nochmal 100% ihrer Leistungsfähigkeit abzurufen. Jetzt freuen wir uns über den Erfolg und ab Dienstag trainieren wir weiter.“ Der Landestrainer des Hamburger Volleyball-Verbands, Andre Bolten, war bis Redaktionsschluß für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

 

historischer Satzgewinn

Vielen Dank an den 1. VC Norderstedt! Bereits am zweiten Spieltag gelang der erste Satzgewinn von männlichen HTBU-Jugendlichen im Spielbetrieb der Erwachsenen. Während das Team um Kapitän Ken Weich bereits am ersten Spieltag überzeugte, gelang nun erstmals ein zählbarer Erfolg. Mit den Debütanten Benedict Hoffmann und Pawel Matusik rockte das junge Team die Moorbekhalle und ist nun bereit für das erste Heimspiel im November. Angestrebt wird der erste Punkt.