Fahrschein nach Heidelberg

Bei den Norddeutschen Meisterschaften U14 und U18 haben Barmbeker Volleyball-Mannschaften zwei Dutzend Medaillen gewonnen. Zum ersten Mal sichern sich die Athleten vom linken Alsterufer auf regionaler Ebene Edelmetall. Die männliche U18 erspielt sich Platz 3, die männliche U14 schafft Platz 2 und damit die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft Mitte Mai in Heidelberg.

Runder Erfolg: Hannes, Dominic, Phillip, Nick, Johann, Daniel, Mika, Jonathan und Jakob

Die U14 startete in das Turnier mit einem Tie-Break-Sieg über Flensburg (17:25, 25:14 und 15:5) und mußte auch im zweiten Spiel gegen Greifswald über die volle Distanz (25:15, 18:25 und 15:5). Im Halbfinale kam zur Neuauflage des Finales der Hamburger Meisterschaft gegen den gast­gebenden Rissener SV. In zwei Sätzen siegten die Jungs in Blau und freuten sich ausgelassen über den größten Erfolg in der Hallenvolleyball-Historie der HTBU: Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Im Finale gegen den Schweriner SC gelang kein Satzgewinn (17:25 und 19:25).

Die U18 startete souverän mit einem Erfolg über Greifswald (25:17 und 25:4) und verspielte sich gegen Flensburg (16:25, 25:15 und 13:15). Im Viertelfinale kam es zur Neuauflage des Finales der Hamburger Meisterschaft gegen die Halstenbeker TS. Trotz 1:8-Rückstand siegten die Jungs in Blau in zwei Sätzen (25:22 und 25:15) und erreichten das Halbfinale gegen Schwerin. Da ging zwar vieles, aber Fehlerserien in der Annahme verhinderten den Erfolg – 18:25 und 12:25 reichten nur zum „kleinen“ Finale. Erneut gegen Flensburg und wieder keine Konstanz im ersten Satz. Dennoch ein gutes Ende: 26:24. Im zweiten Durchgang reichte das Leistungsniveau „Standard“, um mit 25:20 die Bronzemedaille gewonnen zuhaben. Jubel im ganzen Lazarett!

Die Deutschen Meisterschaften der männlichen U14 finden am 18./19. Mai in Heidelberg statt.

Godt spil!

Mit vier Teams bereicherten die Volleyballer*innen aus Barmbek-Uhlenhorst die Scandinavian Masters. Anfang März trafen sich über 60 Jugendteams aus Nordeuropa im dänischen Odense. Als südliche Exoten dabei: Barmbeker*innen, Jungs aus Schwerin und Mädchen aus Ahrensburg.

Aktive und Begleitpersonal nach erfolgreichem Auslandseinsatz

Wie im letzten Jahr gelangen zwei HTBU-Teams herausragende Platzierungen. Die männliche U14 gewann als jüngstes Team des Wettbewerbs Bronze (von 7 Teams in der Wettkampfklasse) und die männliche U16 holte – wie im Vorjahr – das silberne Abzeichen (bei 14 Teams in der Wettkampfklasse). Das spektakuläre Finale ist im unendlichen Internet anzuschauen. Sind das Anzeichen auf eine gute Platzierung bei den in Kürze anstehenden Norddeutschen Meisterschaften? Ist die Qualifikation zu einer Deutschen Meisterschaft möglich? Hilfreich waren die Spiele gegen Teams aus Dänemark und Schweden in jedem Fall. Die neu formierte weibliche U14 überraschte mit Platz 7 (von 11 Teams in der Wettkampfklasse). Einzig die weibliche U16 blieb unter ihren Möglichkeiten und platzierte sich auf Rang 10 (von 14 Teams in der Wettkampfklasse).

Im Kern geht es für die Trainer*innen der HTBU bei Auslandsreisen aber nicht um Erfolge auf dem Feld, sondern die Stärkung der gegenseitigen Wahrnehmung und die Entwicklung eines Gemeinschaftsgedankens. In diesem Sinn: 100% Erfolg. Die freundliche Atmosphäre entlud sich in lauter Unterstützung bei Spielen und einer wilden Reisebus-Party auf der Rückfahrt – inklusive Reifenwechsel.

Leitziele für die vereinsinterne Optimierung:

  1. Vermeidung von Übelkeit, Fieber und Kopfschmerzen nach Überschreiten der Landesgrenze – die versauen das ganze Wochenende
  2. Ausrüstung aller Mitreisenden mit Schlafsack und Isolationsmatte (mindestens) – die nordischen Nächte sind sonst hart und kalt.
  3. Nahrungsaufnahme, auch wenn aktuell kein Hungergefühl vorhanden ist – Muttis ständig verfügbarer Kühl- oder Vorratsschrank ist weit weg und Hunger blöd. Merksatz als Tätowiervorlage: Junkfood ist keine Lösung.

 

 

Wahnsinn: Volley-GrundschulCup in Barmbek

Die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst (HTBU) verfolgt das Ziel, möglichst viele Kinder für Volleyball zu begeistern. Aktueller Coup: Ein Volley-GrundschulCup mit 32 Teams aus drei Grundschulen. Stolze Sieger: Theo und John aus der Grundschule Wielandstraße.

Theo und John nehmen gute Gefühle je einen Volleyball mit nach Hause – weiter üben und später mal Nationalspieler werden

In einem spannenden Finale siegten die Jungs vom südlichen Ufer der Wandse knapp mit 14:12 gegen Johann und Hennes aus der Adolph-Schönfelder-Schule. In der Sporthalle Steinhauerdamm waren Jungen und Mädchen der Grundschulen ForsmannstraßeWielandstraße und Adolph-Schönfelder-Schule aktiv. Die Kinder der 3. und 4. Klassen zeigten viel Einsatz und erlebten bombastischen Turnierspaß. Für Theo war der Sieg eine gelungene Steigerung, denn er hat bereits im vergangenen Jahr als Drittklässler am Barmbeker Turnier teilgenommen und auch beim Hamburger Finale herausragend platziert – zusammen mit seiner älteren Schwester gelang ihm Platz 3.

Viel Action auch im Spiel um Platz 3: Knapper 12:9-Erfolg von Henri und Leon

Innerhalb von drei Stunden haben die Kinder sechs Spiele absolviert, um in Vor-, Zwischen- und Platzierungsrunde die Plätze auszuspielen. Der humane Spielplanberechner wurde während des Turniers von den enthusiastischen Kindern so bedrängt, dass sich Berechnungsfehler bei der Platzierungen 9 bis 32 eingeschlichen haben – „Egal, Hauptsache weiter Volleyball spielen!„, forderten die Teilnehmer*innen. Die erfolgreichsten Teams haben die Möglichkeit am großen Finale teilzunehmen.

Alle Platzierungen sind hier.

 
 
Die Vorbereitung erfolgte mit freundlicher Unterstützung von

Barmbek goes Deutsche Schulmeisterschaft

Amira, Annabel, Vianne, Lea und Geeske zeigen Stärke

Mit einem lehrreichen Haufen Erfahrungen kamen fünf Barmbekerinnen aus Bad Blankenburg (Thüringen) zurück an die Alster. Erschöpft. Von Montag bis Donnerstag vertraten die Klosterschülerinnen als Landessiegerinnen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ das Bundesland Hamburg. Zum Abschluß belegten Annabel, Lea, Geeske, Vianne und Amira Platz 13 – tolle Leistung. In der Rückschau läßt sich das Turnier in zwei unterschiedliche Hälften teilen: Die ersten beiden Vorrundenspiele und der Rest. Während die ersten Spiele nichts Begeisterndes boten, rockten die Mädchen in der zweiten Hälfte das Parkett und verschafften sich gehörigen Respekt.

Vier Stunden Anreise, unter anderem durch den herbstlichen Thüringer Wald

Das Turnier startete mit dem Nord-Klassiker gegen das Sportgymnasium Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) – Eliteschule des Sports, Bundesstützpunkt, Nachwuchsschmiede des Frauen-Bundesligisten Schweriner SC und amtierende Deutsche Meisterinnen der U14. Mit viel Respekt wurde das 0:2 (8:25, 9:25) akzeptiert. Alle Spielerinnen waren im Einsatz, um die Nervosität aus den Körpern zu „spielen“. Auf dem zweiten Gruppenspiel gegen die Grundschule Zepernick (Brandenburg) ruhten die kalkulierten Hoffnungen, doch mit 0:2 (22:25, 15:25) erlebten die Fünf Nord-Mädchen eine gefühlt ultraheftige Klatsche. „Da lief nicht viel zusammen„, erinnert sich Trainer Oliver Camp. „Es fehlte an gemeinsamer Identität und Siegeswillen – sich mitten im Wettkampf im eigenen Team Vorwürfe zu machen, hilft nicht.“ Oder doch? Sorgte genau dieser emotionale Ausbruch für die nachfolgende, energische Reaktion der Gruppe?

Täglich Salat und viel Nudeln, doch leider auch braunes koffeinhaliges Zuckerwasser zu jeder Mahlzeit

Im letzten Gruppenspiel gegen das Sportgymnasium Dresden (Sachsen) – Eliteschule des Sports, Bundesstützpunkt, Nachwuchsschmiede des Frauen-Bundesligisten Dresdner SC – waren die Hamburgerinnen erneut krasse Außenseiterinnen. Der Trainer aus Dresden schätzte die Situation ähnlich ein und lies seine drei weniger spielstarken Mädchen anfangen. Wie gegen Schwerin begann das Spiel mit einer 1:0-Führung für Barmbek, die enthusiastisch und lautstark bejubelt wurde. Komisch: Barmbek zog auf 4:0 davon. In der Folge wurde der Dresdner Trainer aktiver, doch Mitte des Satzes räumte er alle drei Spielerinnen ab, um seine vermeintlichen Top-Stars ans Netz zu schicken. Hamburg führte mit 14:12. Amira, Lea und Geeske hatten sich mittlerweile eingespielt. Automatisiert und fast ohne Eigenfehler flog der Ball zwischen den türkisen Trikots hin und her: Ballkontrolle mit der ersten Berührung, hohes Zuspiel ans Netz und in 60% der Fälle ein pfeilschnell auf den Boden geballerter Ball von Geeske. Die Dresdner Top-Spielerinnen verlies der Mut. Der Trainer nahm beide Auszeiten und gestikulierte wild. Dreist sangen die Barmbekerinnen den beliebten Schlager „Auszeit – nützt nix!“ und wurden nicht nervös. Im Gegenteil: Die Aufschläge von Lea und Amira flogen immer schneller, immer knapper über das Netz und die Sensation war nicht aufzuhalten. Das Gymnasium Klosterschule gewinnt den Satz mit 25:21 gegen das Sportgymnasium Dresden. Verstörte Blicke des Dresdner Trainers trafen die selbstbewußten Gesichter von Annabel, Lea, Geeske Vianne und Amira – Seitenwechsel.

Funktionsgymnastik udn Frühsport sichern dauerhafte Top-Leistungen

Der zweite Satz enthielt weiterhin viele perfekte Annahmen von Amira, präzise Zuspiele von Lea und wuchtige Schmetterschläge von Geeske, doch leider auch einige Eigenfehler. Der emotionale Höhepunkt, ein „unmöglicher“ Satzgewinn gegen Dresden war geschafft und kleine Ungenauigkeiten verhinderten die ganz große Sensation. Desden gewinnt Satz 2 mit 15:25. Das Gute: Das Team hatte sich gefunden und gemerkt, was alles möglich ist. Allen wurde klar, dass mit einer solchen Leistung Zepernick in hohem Bogen aus der Halle geflogen wäre und die Chance für eine einstellige Platzierung fahrlässig vergeben wurde. Das sollte am zweiten Wettkampftag nicht nochmal passieren!

Sonnendurchflutete Appartments und moderne Digitalkommunikation machen den Aufenthalt angenehm

Da die Jungs der Klosterschule vor zwei Jahren Platz 14 erreichten, nahmen sich die Mädchen Platz 13 zum Ziel. Dazu mußten die beiden abschließenden Spiele gewonnen werden. Im ersten Vergleich gegen das Gymnasium Hildburghausen (Thüringen) gelang ein müheloses 2:0 (25:15, 25:15). Platz 14 war also schon sicher, zumindest nicht schlechter, als die Jungs. Da die Jungs indes keinen Satz gewonnen hatten, war dieser 14. Rang bereits mehr wert. Platz 13 war in Reichweite. Die Zweitvertretung des Gymnasiums Straubing (Bayern) machte im ersten Satz des letzten Spiels keine Mühe – 25:16. Satz zwei zeigte dann, was ohne emotionales Vollgas passiert: 18:25 für Straubing. Der Tie-Break entschied über die Gesamtbewertung des Turniers: Achtbarer Erfolg oder irgendwie nur dabei gewesen? Die Mädchen strauchelten in den Satz und konnten sich nicht absetzen. Erst mit dem Seitenwechsel kehrte die zuvor angedeutete glamouröse Perfektion zurück und die Klosterschule siegt deutlich mit 15:9. Zu erschöpft zum Jubeln, wanken die Spielerinnen vom Feld – innerlich erfüllt mit Zufriedenheit über das Erreichte. „Klar, es gibt viele bessere Platzierungen, aber die Geschichte hinter der Platzierung ist wirklich toll„, bilanziert Oliver Camp. „Mit einem emotionalen Mix aus Versagensangstfreiheit und Aggression holen sich die Mädchen ins das Turnier zurück und belohnen sich selbst. Eine grandiose Lernerfahrung für jede der Fünf!

Zeigen, was am Ende wichtig ist: Geeske, Lea, Amira, Annabel und Vianne

 

Ballwechsel zum historischen Erfolg der Klosterschule: Die beste Volleyball-Platzierung in der über 100jährigen Geschichte des „besten Gymnasiums Deutschlands“:

Klosterschule lebt Volleyball

Voller Volleyball-Höhepunkte ist das Schulleben am Gymnasium Klosterschule – vor allem im November. Unterrichtsprojekt, 5er-Cup, Deutsche Schulmeisterschaft und Vorrundenwettbewerbe bei „Jugend trainiert für Olympia„, zeigen die vielfältigen Aktivitäten in Kooperation mit der HTBU. An der „Schule des Jahres“ 2017 ist Volleyball seit vielen Jahren eine besondere Sportart, so dass viele Jungen und Mädchen Volleyball entdecken und dauerhaft ausüben.

Hamburg’s Volleyball-Zukunft ist bunt

In der Dreifeldsporthalle sind die 120 Schüler*innen der 5. Klassen versammelt. Lautes Kreischen und trampeln mit den Füßen füllt minutenlang die Halle. „Energieübertragung“ soll das sein. Die Jüngsten am Gymnasium sorgen mit beeindruckender Lautstärke für Motivation bei Geeske, Lea und Amira. Die drei Mädchen aus den Klassenstufen 7 und 8 wurden im Februar Landessiegerinnen bei „Jugend trainiert für Olympia und reisen in 10 Tagen zur Deutschen Schulmeisterschaft in Thüringen. Die Klassenstufe 5 wünscht viel Erfolg! Die drei zeigen, dass sich Engagement lohnt, denn in Klasse 5 haben die drei jedes Spiel in der Vorrunde verloren. Eine Erfolgsgeschichte über drei Jahre Leistungsentwicklung.

In Klasse 5 legt die Klosterschule den Grundstein für spätere Erfolge: In einem mehrwöchigen Unterrichtsprojekt wird den Schüler*innen „Pritschen“ und „Baggern“ gezeigt. Mit Unterstützung des Landestrainers des Hamburger Volleyball-Verbands und eines Trainers der kooperierenden Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst ist die Lernmotivation hoch. Die Sportlehrer*innen und Experten sind jedes Jahr neu erstaunt, wie begeistert die Jungen und Mädchen beim Spiel sind. „Über das 1 gegen 1 am Langnetz gelingt es uns allen Kindern viele Ballkontakte zu ermöglichen„, hebt Landestrainer Gerd Grün hervor. Zum Abschluß des Projekts wird ein gemeinsames Turnier mit allen 5. Klassen gespielt. Wer am Ende die meisten Sätze gewonnen hat, kriegt den großen goldenen Pokal und darf sich ein Jahr am Anblick erfreuen. Auch die Klassenleitungen sind überrascht, wie altersgerecht Volleyball ist und loben – trotz anfänglicher Bedenken – die Turnierausrichtung als tolles Instrument zur Förderung der Klassengemeinschaft.

Um die Volleyball-Begeisterung zu verstetigen bietet die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst einen Neigungskurs an. Alle, die Lust haben, können mitmachen und neben „Pritschen“ und „Baggern“ auch Aufschlag, Schmettern und Blocken lernen. „Wir haben in den 5. Klassen viele Talente entdeckt: Milla, Elias, Maryem, Floriana und Hugo – aus denen basteln wir tolle Volleyballer*innen„, ist sich Trainer Oliver Camp sicher. Wem das schnelle Spiel am Netz dauerhaft gefällt, findet in der HTBU passende Trainingsgruppen, um auch bei Hamburger Meisterschaften erfolgreich zu sein. „In diesem Jahr hat die HTBU die Hälfte aller Hamburger Meistertitel bei den Jungen gewonnen. Die ersten Klosterschüler*innen sind jetzt Teil der Hamburger Auswahl. Systematische Förderung innerhalb eines partnerschaftlichen Netzwerks ist König„, bilanziert Camp.

Den 5er-Cup gewann die 5b mit 27 gewonnen Sätzen vor der 5d mit 20 gewonnenen Sätzen. Schreit es laut: „Wir sind die 5b – schneller als ein Lkw!“ Ob die Assoziation von Schnelligkeit mit der Lage der Sporthalle an einer der meist befahrenen Hamburger Straßen zusammenhängt? Das sollte dem Schulsenator zu denken geben.

 

Silber und Bronze im Sand

Die Nord-Vereinsmeisterschaft, als Qualifikationsturnier des SHVV und des HVbV zur Deutschen Beachvolleyball-Vereinsmeisterschaft U15, flutschte ohne größere Pannen und mit nur einem kurzen Schauer über die „Bühne“. Die Jungen und Mädchen der HTBU nutzten den Heimvorteil und räumten bei den Medaillen satt ab: Die Mädchen erspielten sich Bronze und die Hamburger Vizemeisterschaft, während die Jungen den Titel Hamburger Landesmeister und Silber gewannen. Beide Teams dürfen an der Deutschen Meisterschaft vom 6. bis 8. Juli im Hamburger Stadtpark teilnehmen – wieder mit Heimvorteil.

Platz 1: VG WiWa (Mitte/rosa), Platz 2: Kieler TV (blau/links), Platz 3: HTBU (vor Hamburgs Stadtwappen), Platz 4: Grün-WEiß Eimsbüttel (vorn/grün)

Den Wettbewerb der Mädchen dominierte die VG WiWa – ohne Satzverlust spielten sich das Team von Torben Meier auf Platz 1: Nord-Meisterinnen, Goldmedaille und Startrecht bei den DBVVM U15. Luana Abdija, Greta Böttcher, Mari Höchstetter, Marsala Ghousi, Emma Gangey und Sinja Reich mussten in kaum einem Satz an ihre Leistungsgrenze gehen. Für die Barmbeker Mädchen meisten hingegen war das Turnier der mühsame Start in die Sandsaison – einzig Louisa Conradi und Karoline Knaup hatten zuvor erfolgreich an Young Beach-Turnieren teilgenommen. Nach dem Gewinn des ersten Satzes im 4er-Spiel, witterte Trainer Jörn Schröder die Möglichkeit Silber zu gewinnen, doch die Mädchen des Kieler TV sicherten sich den Gesamterfolg.

Noch ohne Halsschmuck: Karoline, Marie, Louisa, Jula und Coralie

Mehr Dramatik bei den Jungen: Brüser/Rückel (unser Ü-Team) verloren gegen Böhme/Tiedemann (Halstenbeker TS) 17:21 und Hoffmann/Hauschild (unser H-Team) glichen gegen Eller/Theuerkauf (HTS) mit 21:12 aus. Im 4er-Spiel siegte Halstenbek im ersten Satz (15:10), doch Barmbek erspielte sich den Tie-Break mit dem selben Ergebnis. Am Ende siegte Halstenbek vermutlich verdient mit 15:13 und hinterlies ganz Barmbek und Uhlenhorst unzufrieden und mit Selbstzweifeln.

Da beide Teams die weiteren Spiele gegen Oststeinbek und Kiel gewannen, brachten die Spiele gegen Flensburg die Entscheidung. Halstenbek verlor ohne Satzgewinn, so dass Barmbek mit einem Erfolg im letzten Spiel über die bis dato ungeschlagenen Flensbuger den Hamburger Landesmeistertitel und die Silberplakette erringen konnte. Geht da was?

Hübsch mit Halsband: Johnson, Carlo, Benedict, Moritz, Nick und Torge

Halstenbek schaute zu, wie Nissen/Thomsen (TSB) Rückel/Hoffmann deutlich mit 21:12 besiegten. Halstenbek ärgerte sich, als Brüser/Höchstetter gegen Hansen/Schiller (TSB) 21:15 gewannen. Im 4er-Spiel lief zunächst alles für Halstenbek – denkbar knapp mit 17:15 siegten die Jungs aus der Fördestadt. Während das Heimpublikum wegen des knappen Ergebnisses Hoffnung schöpfte, demonstrierten die Nordlichter unanfechtbare Zuversicht. Barmbek spielte fortan druckvoller und mit weniger Eigenfehlern. Moritz Hauschild übernahm das Kommando und das Team glaubte an sich – Lohn der Mühe: Ein klarer 15:10-Satzgewinn für die heimischen Stadtparkkinder. Jetzt bangte Halstenbek mit Flensburg und sah die Früchte des Sieges durch den Sand rinnen. Barmbek lag beim Seitenwechsel des Tie-Break 6:7 zurück, doch nutzte seine Netzhoheit in den folgenden Spielzügen zur 11:8-Führung. Auszeit Flensburg. Ratlosigkeit in den Gesichtern des siegverwöhnten Teams aus Schleswig-Holstein. Doch alle Hinweise von Trainer Gunnar Hansen halfen nicht: Barmbek hielt die Führung bis zum 15:12. Der Barmbeker Jubel traf auf Halstenbeker Trauer. Halstenbeks Top-Angreifer Rasmus Böhme wußte nach Abpfiff, was seinem Team den Titel kostete: „Der Satzverlust gegen Kiel wirkt sich aus!Der Vize-Präsident Leistungssport des Hamburger Volleyball-Verbands, Klaus Widegreen, war bei der anschließenden Siegerehrung vom spannenden Spiel ergriffen: „Das war tolles Beachvolleyball! Unglaublich, was in dem Alter schon geht.“ Flensburg und Barmbek freuen sich schon auf das Wiedersehen bei den Deutschen Beachvolleyball-Vereinsmeisterschaften. Nimmt jemand Wetten an?

HTBU-Trainer Oliver Camp hob in seiner Tagesschau drei Aspekte hervor: „Hervorragende Teamleistung im letzten Spiel trotz zuvor souverän scheinendem Gegner. Fast fehlerfreies Debüt von Nick Hofmann. Besserer Startplatz bei der DBVVM als Meister, denn als Ausrichter. Sehr gut gemacht!

Zwölfjährige im Norden Nummer 2

Mitten in der Beachvolleyball-Saison pckten die Hamburger U13-Meister ihre Sportschuhe ein, um beim Norddeutschen Spielfest in Flensburg anzutreten. Die besten vier Teams aus den Landesverbänden Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg Vorpommern spielten ein gemeinsames Turnier in Flensburg. Zum Hallenvolleyball-Déjà vu reisten sieben hoffnungsvolle Barmbeker an: Jonathan, Nick, Johann, Louis, Mika, Philipp und Jakob.

Benötigen eine größere Vitrine für das zahlreiche Edemetall: Johann, Nick, Jonathan, Jakob, Philipp und Mika.

In der Vorrunde gab es einen leichten 2:0-Auftaktsieg gegen den TSV Russee und einen gut herausgespielten Erfolg gegen die Zweitvertretung des Schweriner SC. Als Gruppenerste konnten die Sieben zuschauen, wie sich der Eimsbütteler TV das Herausforderungsrecht erspielte. In einem Rematch des Hamburger Meisterschaftsfinales ging es um den Einzug in die Top-Gruppe (Platz 1 bis 3) oder die Mittelklasse (Plätze 4 bis 6).  Das westliche Alsterufer erwischte den besseren Start und führte Mitte des ersten Satzes bereits mit sechs Punkten, als Barmbek auswechselte. Danach hatten die Jungs der HTBU das Spiel unter Kontrolle und gewannen 25:19. Im zweiten Satz entstand erneut kein „flow“ und auch Spielerwechsel bewirkten keine grundlegende Veränderung: 23:25 für den ETV – Satzausgleich. Ein leichtes Prickeln überzog die verschwitzt-verklebte Haut der lauthals „E-T-V !“ johlenden Zuschauer*innen. Gelingt die Revanche? Barmbek startet gut und führt zum Seitenwechsel mit 8:4. Alles scheint kontrolliert, doch entgleitet den blauen Helden der sichere Erfolg – der ETV punktet in Serie und führt 8:10. Unsicherheit auf Barmbeker Seite, Breitbrustigkeit und Lautstärke beim Gegner. Auszeit. Klare Aufforderung an die HTBU-Spieler im Angriff effektiver zu sein. Wiederanpfiff. Barmbek punktet in Serie und gewinnt 15:12. Toller Krimi. Mit Abstand zum Abpfiff die umgläubige Frage: „Jetzt gehören wir zu den besten drei Teams und haben Bronze schon sicher?

Am Sonntag sind zwei Spiele zu absolvieren: Zuerst gegen den Schweriner SC, Landesmeister aus Mecklenburg-Vorpommer, danach gegen TSB Flensburg/SV Adelby, Landesmeister aus Schleswig-Holstein – ein echter Nordgipfel. Der erste Satz endete mit 25:10 für den SSC, doch verschleiert der Punktestand, dass die Hamburger Meister stets gefährlich waren. Philipp, Jakob und Johann hatten ihre Abwehrformation umgestellt und schlugen druckvoll auf. Ein Erfolgsrezept. SSC-Coach Dieter Melzer lies bis ganz kurz vor Schluß seine Besten auf dem Feld, um den Erfolg zu sichern. Im zweiten Satz nutzte das dann auch nix: Die Barmbeker führten früh und deutlich, der SSC-Coach kochte und gestikulierte, rief und wedelte mit den Armen. Barmbek blieb vorn und spielte souverän Punktballchancen heraus. Zum Verdruss der Mecklenburger streckten Jonathan, Nick und Mika ihre Hände über’s Netz, blockten und ballerten vereinzelt. Am Ende hat es nicht gereicht – die HTBU-Gang verlor 25:23, doch sah die Fachöffentlichkeit, dass hier ein ernsthafter Rivale für die dauersiegverwöhnten SSC’ler am Start ist.

Als Schiedsgericht sahen die Barmbeker einen klaren Erfolg des Schweriner SC gegen die Gastgeber. Die Goldmedaille war also vergeben. Im letzten Gruppenspiel hatten die Kinder aus der Metropole die Chance die Silbermedaille zu gewinnen. Unspektakulär und verdient gelang genau das. Mit Platz 2 endet eine Saison voller großer Erfolge. Die beiden Elfjährigen im Kader machten mit Doppel-Gold und Nord-Silber die größte Beute. Jetzt können die Schuhe wieder ausgezogen werden: Heißa Beachvolleyball!

Young Beach Saisonbeginn

Fast 50 Kinder und Jugendliche trotzen im Hamburger Stadtpark den metereologischen Tatsachen und ballerten Beachvolleybälle übers Netz und in den Sand: Heißa – Young Beach ist wieder da! Mütze, Handschuhe, Daunenjacke und andere untypische Strandacessoires waren wichtig Hilfsmittel, um die Körpertemperatur betriebsfähig zu halten. Dennoch gab es tolle Abwehraktionen und rummsige Angriffe zu sehen. Bei den Jungen und Mädchen Unter 15 Jahren dominierten die Spieler*innen aus den umliegenden Stadtteilen Barmbek und Uhlenhorst – in der älteren Spielklasse schaften es Fabian Richter und Tim Sevecke mit einem Sieg über Böhme/Krapp auf’s virtuelle Podium.

Alle erwarten besseres Wetter – gebeacht wurde trotzdem

Nässe und Kälte zum Trotz fanden viele Einsteiger*innen den am 1. Mai den Weg in den Sand, beispielsweise Clara Kleffel und Florentine Klingner. Seit dem vergangenen Herbst sind die beiden 10jährigen „auf Volleyball“. Aus der Schul-AG des Gymansiums Lerchenfeld streben die beiden unerschrocken in den Sand: „Mit mehr Sonne ist das bestimmt viel cooler. Obwohl wir alle Spiele verloren haben, hat es Spaß gemacht!“ Den vermeintlich notwendigen Biß haben die beiden. Nach der überraschenden Qualifikation für die Hamburger Meisterschaften Unter 12 Jahren (in der Halle) nun ein weiteres Ausrufezeichen der jungen Mädchen.

Sehr konsequent hingegen die Jungs Unter 15 Jahren: Das komplette Podest bestand aus Jungs der gastgebenden HTBU:  Torge Höchstedter / Moritz Hauschildt auf Platz 1, Carlo Brüser / Benedict Hoffmann auf Platz 2 und Nick Hofmann / Johann Hager auf Platz 3.

Wucht in Tüten

11 Kinder, 1 Jugendlicher und 2 Erwachsene haben viel Spaß in Halstenbek

Ist es langweilig? Nein! Erneut ein Hamburger Meistertitel für ein Team der HTBU: Philipp und Jakob sind die jüngsten Titelträger in dieser Saison im Hamburger Volleyball-Verband. Im Finale der Hamburger Meisterschaft der Jungen Unter 12 Jahren siegten die beiden gegen ein Team der Halstenbeker TS mit 25:22 und 25:17. Die in Jungs in blau beeindruckten mit einem konstant klaren Spielaufbau und einer Vielzahl von Angriffsaktionen im Sprung. Philipp und Jakob sind Doppel-Goldgewinner, denn zuvor haben sie mit der HTBU bereits den Meistertitel in der Altersklasse Unter 13 Jahren gewonnen. Wau!

Während der Erfolg während des ersten Satzes früh absehbar schien, klappt zu Beginn des zweiten Satzes nix. 0:5 lagen Philipp und Jakob zurück. Spielten sich heran und ließen die Gastgeber wieder auf acht Punkte davon ziehen. Knifflig. „Die Reaktion der beiden in dieser Phase hat mich beeindruckt,“ gesteht Trainer Oliver Camp. „Die Jungs haben fokussiert weiter gespielt – keine emotionale Achterbahnfahrt. Eine extrem beachtliche Leistung, in einem Finale, einen Rückstand von acht Punkten in einen Vorsprung von 8 Punkten zu verwandeln!“ Besonderes Detail: Beim Spielstand von 23:16 fordert der Trainer Philipp zur Ausführung eines Sprungaufschlags auf – krachend fliegt der Ball flach und schnell übers Netz, berührt einen Unterarm und landet an der Wand.

9 Jahre alt und mutig: Denis, Jan und Vincent mit herausragender Leistung

Die anderen Jungs aus Barmbek zeigten ebenfalls gute Leistungen und belegten die Plätze 7 und 8. Im direkten Aufeinandertreffen im Platzierungsspiel siegten Jan, Vincent und Denis mit 2:1 (20:25, 25:19 und 15:5) gegen Justus und Samuel. Hätten Justus und Samuel das Spiel gemeinsam mit Theo gewonnen, wenn er nicht zum Fußball gegangen wäre? Die Revanche können sich die Jungs im Training geben. Unabhängig davon sind Jan, Vincent und Denis – bei weiterhin positiver Entwicklung – voraussichtlich die Favoriten für das nächste Jahr.

Jakob und Philipp domieren die Meisterschaft der Pre-Teens

Jule, Julina, Annika und Sophie starteten mit einem Ausrufezeichen in das Turnier: Mit 25:21 gewannen die Barmbekerinnen den 1. Satz gegen den Bundesliga-Nachwuchs des VT Hamburg. Der vormalige Co-Trainer der Frauennationalmannschaft guckte sinnentleert herüber, als Julina und Sophie Punkt um Punkt erzielten. Mit viel Motivation aus Unzufriedenheit kam das Team aus Neugraben im 2. Satz auf’s Feld und siegte 5:25. Autsch. Nachfolgend wurde die Alster-Rivalität mit dem Eimsbütteler TV ausgelebt – leider stets mit dem glücklichen Ausgang für die Gegnerinnen. Drei Mal angetreten und drei Mal verloren. Gute Tendenz: Die Barmbekerinnen erzielten in jedem Spiel mehr Punkte als davor – 12, 36 und 56. Der Sieg im Abschlußspiel des Tages war greifbar, doch entglitt.

Bemerkenswert: Die Hälfte aller männlichen Meistertitel des Hamburger Volleyball-Verbands in dieser Saison ging an Teams der HTBU.

Spaß und Erfolg bei Scandinavian Masters

Mit einem Bus voller lustiger Volleyballer*innen kurvte die HTBU zum Saisonabschluß nach Odense. Auf Fünen rockten die HTBU-Teams das landestypische Sporthallenparkett: Die männliche U16 belegte Platz 2, die weibliche U14 Platz 3 – schöne Erfolge und eine gute Vorbereitung für die Norddeutschen Meisterschaften der entsprechenden Altersklassen.

Schneeballschlacht bei nordischem Frost: Velkommen til Danmark

Anreise zum Anpfiff: Komfortbuss til kvinder atleter

Nach Abfahrt ist Digital-Alarm in allen Sitzreihen. Neue Games, unterschiedliche Level und Strategien werden ausgetauscht, populäre Teenie-Musik dröhnt aus den hinteren Sitzreihen. Ohne Grenzkontrolle und angekündigte Schneeverwehungen erreichen die Athlet*innen Odense. Gemeinsames TV-Dinner aus der individuellen, erwärmten Aludose und Nachtlagerbau in den Klassenräumen der Hjallerne-Schule beenden den ersten Tag. Samstag ist frühes Wecken notwendig, um gefrühstückt das Shuttle zur Höjby-Halle um 7.45 Uhr zu erreichen. Die moderne Sportstätte ist Wettkampfort beider U14-Teams und der männlichen U16. Die weibliche U18 spielt in der Dalum-Halle. Gegner*innen sind Teams aus Dänemark, Schweden und Deutschland. Barmbek-Uhlenhorst ist pünktlich am Spielfeld und beginnt den zweiten Tag zuversichtlich.

Karoline, Lina und Geeske sind satzverlustlos glücklich am Samstag: unge piger fra Barmbek

Malte, Johann und Benedict haben die große Herausforderung gemeistert: Ofte ført, men til sidst for det meste lige tabt

Louisa, Karoline, Lina und Emma zum Frühstück in Skandinavien: Uden æg og møtrik syltetøj, men med hårdt smør

Am Abend ist die Laune der Spieler*innen ein guter Spiegel der Ergebnisse: Die weibliche U18 ist ohne Satzgewinn geblieben und tröstet sich mit einem Besuch einer amerikanischen Schnellfreß-Stätte. Mischa Urbatzka, selbst aktuell auf Schonkost, um den Körperfettanteil auf ein leistungssportliches Maß zu reduzieren, äußert gegenüber Anna Rykus den Verdacht, dass diese Ernährung der Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit nicht zuträglich ist. Anna verdreht die Augen und begleitet ihr Team auf dem langen Fußmarsch. Die männliche U16 hat zwei Niederlagen im Tie-Break, aber auch ohne Satzverlust gewonnen. Die Buben sind ausgeglichen, aber müde, denn das letzte Spiel des Tages endetet erst gegen 18.30 Uhr. Mit etwas weniger Eingewechsel oder stärkerer Fokussierung wären alle Gegner schlagbar. Die weibliche U14 war extrem gut gelaunt, denn das Team von Jörn Schröder hat (überraschend) alle Spiele gewonnen. Jörn wußte, dass die größten herausforderungen am Sonntag bevorstanden, dennoch Siegeslaune genießen. Die männliche U14 nutzte die Spiele, um sich an das große Feld (9x9m) zu gewöhnen und erste Routinen zu entwickeln. Trainer Oliver Camp lockte zum letzten Spiel Benedict ins Team der „Kleinen“ – gemeinsam wurde der erste Satzgewinn erreicht. Die Tendenz war also positiv, entsprechend die Laune.

Moritz als Spielverderber aus Barmbek: Hvis det er nødvendigt, skal det være ret nådeløst i angrebet

Sara spielt zu und hofft auf Angriffs-Power: desværre til tider forgæves

Dänemark streckt sich und kommt trotzdem nicht an Fabian ran: Godt spillet

Erfolgreicher Volleyball-Export aus Hamburg-Nord: venlige, unge mennesker

Am Sonntag wieder ein früher Start für U14m und U14w, die älteren durften länger ruhen. Theoretisch. Sidney hatte sich den Wecker für 6 Uhr gestellt und konnte dem sofort lautstark einsetzenden sozialen Druck nur mit Mühe standhalten. Mit drei Niederlagen im Tie-Break, sahen die zwölfjährigen Jungs den aufsteigenden Trend bestätigt, sammelten wertvolle Spielerfahrung und beendeten das Turnier auf dem letzten Platz, aber mit frohem Herzen. Die U14-Mädchen verloren gegen die beiden Top-Teams und sicherten sich (überrascht und) zufrieden Platz 3. „Das habe ich nicht erwartet„, bilanziert HTBU-Trainer Jörn Schröder. „Doch es ist eine gute Rückmeldung für die Mädchen.“ Vor allem, da einige spielstarke Mädchen die Reise nicht angetreten hatten, schworen sich die Schröder-Mädchen auf eine Revanche im nächsten Jahr ein. Die späten Beginner des Sonntag setzen ihren Kurs fort: Die U18-Mädchen schaftten keinen Satzgewinn, blieben aber bis zum Ende der Rückreise lustig. Die U16-Jungs gewannen in Bestbesetzung weiterhin alle ersten Sätze deutlich und Mischa verwechselte in Satz zwei die Dominanz und machte die Spiele spannend. Am Ende erreichte das Team Platz 2 und hat wertvolle Hinweise zu Trainingsinhalten auf dem Weg zur Norddeutschen Meisterschaft erhalten. Coach Mischa Urbatzka zieht ein positives Fazit: „Wir haben den ganzen Kader eingesetzt und allen Spielanteile gegeben. Das war prima. Das wir uns Platz 1 dadurch selbst verbaut haben, fällt nicht ins Gewicht.

Insgesamt ein motivierendes Wochenende, dass die Jugendlichen teamübergreifend zusammengebracht hat. Die Begeisterung wird dafür sorgen, dass im nächsten Jahr noch mehr Jungen und Mädchen mitreisen werden. Gut so!