Meisterschaftssaison beginnt

Die wichtigsten Wochen des Jahres stehen bevor. Die Hamburger Jugendmeisterschaften sind der erste Gradmesser für erfolgreiches Volleyball spielen. Die Teams aus Barmbek und Uhlenhorst sind bereit. Die umfangreiche Vorbereitung kann in guten Platzierungen sichtbar werden. Endlich. Unabhängig von den Platzierungen, ist die Volleyball-Jugend der HTBU atemberaubend breit aufgestellt: Von zwölf Jugendmeisterschaften (sechs Altersklassen in zwei Geschlechtern) haben Teams aus Barmbek zehn Finalrunden erreicht. Ein unerreichter Bestwert im Hamburger Volleyball-Verband. Ist das Zufall?

optimistische Prognose: Medaille

sichere Prognose: Medaille

Der Auftakt ist am 26. und 27. Januar mit den Hamburger Meisterschaften U14 und U18. Die HTBU hat sich mit Jungen und Mädchen in der U14 für die Finalrunde qualifiziert. In Langenhorn treten die Mädchen in der Vorrunde gegen die VG WiWa und zwei Mal gegen Teams der VG Hausbruch-Neugraben-Fischbek an. „Eine schwere Vorrundengruppe„, befindet Trainer Jörn Schröder. Im letzten Jahr überraschte der ältere Jahrgang mit Platz 2. Die Jungen erreichten in ähnlicher Besetzung im Vorjahr Platz 6 und wurden U13-Meister. In der Vorrunde trifft das Team von Rüdiger Strosik auf die zweite Mannschaft des Eimsbütteler TV und zwei Teams des Rissener SV. „Wir wollen uns für die Norddeutsche Meisterschaft qualifizieren„, blickt Trainer Strosik optimistisch voraus. Der Platzierungswunsch bedeutet mindestens Platz 2 bei den Hamburger Meisterschaften.

sichere Prognose: Titelgewinn

Am Sonntag finden die Hamburger Meisterschaften U18 statt – erstmals mit nur sechs Teams pro Geschlecht an nur einem Wettkampftag. Die HTBU-Mädchen sind in der Qualifikation (knapp) gescheitert, während sich der Ausrichter mit fragwürdigen Methoden zwei Startplätze gesichert hat. Die Barmbeker Boys sind in Neugraben am Start. Erstmals wurde ein Team der HTBU als „Direktqualifikant“ im Hinblick auf die vermutete Spielstärke von der Teilnahme an der Qualifikation befreit. Nett. In der Vorrunde treffen die Jungen auf den Eimsbütteler TV und Oststeinbeker SV. „Wir wollen Hamburger Meister werden!“, legt sich Mischa Urbatzka fest.

Prognose: Medaille

sichere Prognose: Titelgewinn

Das nächste Meisterschaftswochenende ist am 16. und 17. Februar mit den Hamburger Meisterschaften U16 und U20. Die HTBU hat sich mit Jungen und Mädchen in der U16 für die Finalrunde qualifiziert. In Oststeinbek schlagen die Mädchen in der Vorrunde gegen die VG WiWa VG Hausbruch-Neugraben-Fischbek und VC Allermöhe auf. „Eine schwere Vorrundengruppe„, befindet Trainer Jörn Schröder. „Ich hoffe, dass die Mädchen den positiven Trend der letzten Wochen fortsetzen und wir das Halbfinale und eventuell eine Medaille erreichen“ Die Jungen wurden ebenfalls als „Direktqualifikant“ von der Teilnahme an der Qualifikation befreit. Nett. In der Vorrunde treffen die Jungen auf den Eimsbütteler TV, TSC Wellingsbüttel und die Halstenbeker TS. „Wir wollen Hamburger Meister werden und erstmals einen Meistertitel der HTBU verteidigen!„, legt sich Aushilfs-Coach Oliver Camp fest.

Prognose: Medaille

Am Sonntag finden die Hamburger Meisterschaften U20 statt – mit nur sechs Teams pro Geschlecht an nur einem Wettkampftag. Die Jungen aus Barmbek sind in Halstenbek vermutlich mit dem jüngsten Team der Altersklasse am Start. Die Gegner der Vorrunde stehen noch nicht fest. „Wir wollen ins Halbfinale und da mindestens einen Satz gewinnen„, gibt Trainer Mischa Urbatzka vor. Angesichts der unklaren Gruppenzuordnung ein realistisches Minimalziel. Außer dem deutlich überlegenen Eimsbütteler TV, sind die teilnehmenden Teams aus Halstenbek, Elmshorn, Ahrensburg und Rissen mit einer Top-Performance schlagbar.

Die Hamburger Meisterschaften U13 sind im März und die Hamburger Meisterschaften U12 im Mai. An beiden Turnieren werden HTBU-Teams teilnehmen.